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"Sanssouci avec Shakespeare"- Integrationstheater für Vielfalt und Toleranz

Teilnehmer gesucht / Call for participants


Das Integrationstheater "Sanssouci avec Shakespeare" sucht ab sofort wieder Teilnehmer*innen für das neue Theaterprojekt
Bertolt Brecht – LEBEN DES GALILEI

Lust auf Theater? Lust auf neue Freunde? Lust auf ein mehrsprachiges, interkulturellen Theaterprojekt? Dann melden Sie sich an! Studierende erhalten für die Teilnahme am gesamten Projekt 6 Leistungspunkte.

The integration theatre "Sanssouci avec Shakespeare" is looking for new participants to the newest theatre project
Bertolt Brecht – LIFE OF GALILEI

Do you like theatre? Are you looking for new friends? Do you want to be part of a multilingual, intercultural theatre project? Come on and join in! Students get 6 credit points for participating in the entire project.

WELCOME EVERYBODY - NO GERMAN REQUIRED!


Treffpunkt / Meeting Point: jeden Dienstag & Donnerstag um 16:15 / Every Tuesday & Thursday at 4:15 pm
Campus Neues Palais, Haus 19, Raum 3.19

Infos: lust.auf.theatergmxde
Flyer (.jpg)
Direkte Anmeldung über / Direct registration via PULS
Anmeldeschluss / Deadline: 10. November 2019


Lust auf Theater?

Projektleiter: Kaspar v. Erffa
Campus Neues Palais, H. 19, Zi. 2.17
Tel: 0331 - 977 113 197 | E-Mail: erffa@uni-potsdam.de
Sprechzeiten: nach Vereinbarung / Office hours: by appointment



William Shakespeare: WAS IHR WOLLT / 12th NIGHT / كما تشاء

Photo: Manfred Wolf

Gender-Chaos in Illyrien: Ein Schiffbruch spült Viola ans Ufer des vom Fürsten Orsino regierten Landes. Zum Überleben verkleidet sich Viola als Mann, wird als Cesario Diener des Fürsten - und verliebt sich in ihn. Orsino schickt Cesario mit Liebesbotschaften zur schönen Gräfin Olivia. Doch statt für den Fürsten schwärmt die Gräfin nur von dem hübschen jungen Liebesboten - der doch in Wahrheit eine Frau ist...

 Nach dem Märchen „Der Sturm“ und dem Krimi „Der Kaufmann von Venedig“ zeigt „Sanssouci avec Shakespeare“, das Integrationstheater der Uni Potsdam, mit „Was Ihr Wollt“ erstmals eine romantische Gender-Komödie des Dramatikers. Das junge Ensemble aus sieben Nationen spielt das Stück auf englisch, deutsch, arabisch, persisch, türkisch, kurdisch, hindi und italienisch.

Gender chaos in Illyria. A shipwreck washes Viola ashore on the coast of Count Orsino's lands. In order to survive she disguises herself as a young man and, as Cesario, manages to become a servant to Orsino – and promptly falls in love with him. Orsino sends Cesario to the fair Countess Olivia with missives of love. But instead of falling for Orsino she falls for the handsome young messenger – who in reality is a woman …

 Following the fairytale of „The Tempest“ and the thriller „The Merchant of Venice“ the integration theatre „Sansouci avec Shakespeare“ of the University of Potsdam presents with „Twelfth Night“ one of Shakespeare's romantic gender comedies for the first time. The young ensemble from seven different ethnic backgrounds performs the piece in English, German, Arabic, Persian, Turkish, Kurdish, Hindi and Italian.

رجل ام إمرأة! ....فوضى الجنس في إيليريا: غرق سفينة يجرف 'فيولا' الى شاطئ الدولة التي يحكمها الأمير 'أورسينو'

 من أجل البقاء على قيد الحياة ، تتنكر 'فيولا' بشخصية رجل 'سيزاريو' وتصبح خادماً للأمير  وتقع في غرامه.

يرسل الامير 'أورسينو' مع خادمه 'سيزاريو' رسائل عبر فيها عن حبه للكونتيسة 'أوليفيا' الجميلة،

ولكن، بدلا من الأمير اختار قلب 'أوليفيا' حب الرسول الجميل الذي في الحقيقة هو امرأة ...

بعد نجاحنا في تقديم رواية "العاصفة" والدراما الجريمة "تاجر البندقية"

 يفتخر مشروع  "سانسوسي أفيك شكسبير"،  ومسرح جامعة بوتسدام، بتقديم مسرحيته الكوميدية "الليلة الثانية عشرة"

لأول مرة كوميديا ​​الجنسين الرومانسية من الكاتب المسرحي ويليام شيكسبير.

 فريقنا الشاب قادم من سبع دول ليلعب كل منهم دوره باللغات : الإنجليزية والألمانية والعربية والفارسية والتركية والكردية والهندية والإيطالية.

Mentoren:                                                  Sprecherziehung:                             Projektleitung: 

Manuela Motter, Ausstattung             Gerlinde Kempendorff (dt.)            Kaspar v. Erffa

Marita Erxleben, Bewegung                Paul Berret (engl.)

Christian Deichstetter, Musik

Max Kattner, Grafik

 Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, der Landeshauptstadt Potsdam, der Rotary Stiftung und des Rotary Clubs Potsdam. Eine Gemeinschaftsproduktion der Universitätsgesellschaft Potsdam e.V. Mit dem Zentrum für Sprachen und Schlüsselkompetenzen (Zessko) der Universität Potsdam.



Der Kaufmann von Venedig

Photo: Martin Müller

Nach der erfolgreichen Aufführung der romantischen Komödie von William Shakespeare „Der Sturm“ im Jahr 2017 in Potsdam und den öffentlichkeitswirksamen Gastspielen im Land Brandenburg hat sich das Projekt "Sans souci avec Shakespeare" - Integrationstheater für Vielfalt und Toleranz ein neues Ziel gesetzt. Unter der Leitung des Regisseurs Kaspar von Erffa wurde Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“ einstudiert. Es handelt sich um ein Lehrstück über Rivalität, Rache und Recht. Da Shylock ein „böser“ Jude ist, galt die Komödie in Deutschland lange als unspielbar. Dabei reagiert Shylock als Sinnbild jedes Ausgegrenzten nur auf die ihn systematisch ausgrenzende Mehrheitsgesellschaft. Unser Team, bestehend aus Menschen mit 14 Nationalitäten und drei Glaubensrichtungen, möchte beweisen, dass das „Wir“ stärker ist als jedes „Wir gegen die Anderen“. Mit dieser multilingualen Inszenierung tritt das Integrationstheater gegen jede Form der Fremdenfeindlichkeit auf. 

Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Flyer.

Gastspiele im Land Brandenburg

Auch im Jahr 2018 ist unser Theater wieder auf Tournee gegangen. Nähere Information hier (PDF-Download) und in den Pressestimmen.

"Sans souci avec Shakespeare" - Integrationstheater für Vielfalt und Toleranz ist ein Gemeinschaftsprojekt der Universitätsgesellschaft Potsdam e. V.  mit dem Zentrum für Sprachen und Schlüsselkompetenzen Zessko der Universität Potsdam, gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und Mitteln der Stadt Potsdam im Rahmen des Förderschwerpunktes „Refugees Welcome“.



Der Sturm

Eine Produktion der Universitätsgesellschaft Potsdam e.V. in Zusammenarbeit mit Studiumplus/Zessko der Universität Potsdam. Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und des Integrationsfonds der Stadt Potsdam, unterstützt durch die Rotary Stiftung und den Rotary Club Potsdam.

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Ziele des Vorhabens

Die verbindende Wirkung der Kunst steht im Fokus des öffentlichkeitswirksamen, künstlerisch orientierten Bildungsprojektes "Sanssouci avec Shakespeare" - Integrationstheater für Vielfalt und Toleranz, das von der Universitätsgesellschaft Potsdam e. V. in Kooperation mit Studiumplus (dem Bereich für interdisziplinäre Schlüsselkompetenzen der Universität Potsdam ) und dem freien Regisseur Kaspar von Erffa geplant ist. Das Ziel des Projektes ist die auf aktuelle Prozesse von Flucht und Migration adaptierte Aufführung des Stückes von William Shakespeare "Der Sturm". Die thematische Ausrichtung des Stückes liefert eine perspektiven- und facettenreiche Vorlage für eine kritische Auseinandersetzung mit spezifischen Konzepten der Wertvorstellungen und Verhaltensmuster von Individuen und Gruppen aus fremden Lebenssituationen und mit Fragen der Identität und der Alterität. Außerdem bietet die Arbeit am Stück eine Möglichkeit, Gemeinsamkeiten als eine Grundlage für Akzeptanz kultureller Unterschiede und gegenseitige Verständigung von Individuen und Gruppen zu identifizieren und darauf die Zusammenarbeit mit Menschen aus fremden Lebenssituationen aufzubauen, reflektierte Erfahrungen in Interaktion und Kommunikation mit Vertretern anderer Gruppen zu erweitern, in verschiedenen kulturellen Kontexten adäquate Handlungsformen zu finden und Menschen in ihren individuellen Lebenssituationen offen zu begegnen sowie die eigene Wertehaltung zu erkennen und das Verständnis dafür zu entwickeln, dass Fremdes ein konstituierender Aspekt der eigenen Identität ist.

Das Projekt setzt seinen Schwerpunkt auf Förderung der Willkommenskultur und der Integration von Geflüchteten. Die gemeinsame Arbeit an der Entwicklung des Drehbuches, die Teilnahme an Proben und Aufführungen schaffen die Voraussetzungen für einen persönlichen Austausch zwischen den VertreterInnen der Aufnahmegesellschaft und den Zuwanderern, für Aufhebung der Vorurteile und für den Erwerb von Sprachkenntnissen. Das künstlerische Zusammenwirken in einem geschützten Raum des Integrationstheaters ermöglicht, starke Impulse zur (Selbst)-Reflexion und autonome Selbst- und Verhaltensveränderung zu erteilen, die sowohl für persönliche Selbstentfaltung und Erweitern von eigenen Identitätsvorstellungen als auch für Verarbeitung von Fluchterfahrungen relevant ist.