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Kulturelle Vielfalt, Migration und Bildung – Internationale Konferenz an der Uni Potsdam

Mit kultureller Vielfalt und Migration im schulischen Alltag beschäftigt sich eine internationale Konferenz, die vom 7. bis 9. Juli an der Universität Potsdam stattfindet. Rund 150 Teilnehmende aus mehr als 20 Nationen werden erwartet. Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützte Konferenz zielt darauf ab, den Einfluss von Migration und kultureller Vielfalt auf den schulischen Erfolg von Kindern besser zu verstehen und geeignete Interventions- und Fördermaßnahmen zu entwickeln. Vielfalt soll sowohl als Herausforderung als auch als positive Ressource betrachtet und im Hinblick auf ihre Relevanz für Lehrer, Bildungsakteure, Forscher, Politiker und Jugendvertreter diskutiert werden. Zu den geladenen Gästen und Vortragenden gehören renommierte Wissenschaftler aus Europa und den USA, die sich mit Kindern und Jugendlichen mit Migrations- und Flüchtlingshintergrund befassen.

Vorteile von kultureller Vielfalt können die Förderung von Kreativität, kritischem Denken, gegenseitigem Verständnis und interkultureller Kompetenz sein. „Dies sind zentrale Fähigkeiten für das Leben in einer globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts. Entsprechende Grundlagen sollten daher bereits zu einem frühen Zeitpunkt in der Schule gelegt werden“, sagt Linda Juang, Professorin für Inklusionspädagogik an der Universität Potsdam. Gemeinsam mit Maja Schachner, Postdoktorandin in der Inklusionspädagogik, hatte sie die Konferenz initiiert. „Wir erhoffen uns, dass die Diskussionen und Kollaborationen, die aus der Konferenz hervorgehen, die Teilnehmer dazu inspirieren, das erworbene Wissen zurück in ihre universitären, schulischen und gesellschaftlichen Institutionen zu tragen und somit den Erfolg von Schülern unterschiedlicher Herkunft im Bildungssystem voranzutreiben“, so Linda Juang.
Aktuell befinden sich allein in Berlin 11.400 Kinder und Jugendliche in Willkommensklassen, die sie auf die Integration in eine Regelschule vorbereiten sollen. Auch Brandenburg wird zunehmend vielfältiger. Die Integration der steigenden Anzahl junger Leute mit Migrations- oder Flüchtlingshintergrund in Schulen und Gemeinden hat daher eine hohe Priorität. Die erfolgreiche Eingliederung und das Bestehen dieser jungen Menschen in Bildung, Arbeit und Gesellschaft sind dabei nicht nur für ihr eigenes Wohlbefinden wichtig, sondern auch für die Gesellschaft insgesamt. Bildungsakteuren kommt eine zentrale Rolle zu, wenn es darum geht, diese Entwicklung zu unterstützen.

Zeit: 07.–09.07.2016
Ort: Campus Am Neuen Palais, Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam, Haus 9
Kontakt: Prof. Dr. Linda Juang, Lehrstuhl für Inklusionspädagogik, Förderschwerpunkt Heterogenität
Telefon: 0331 977-6398
E-Mail: juanguni-potsdamde
Dr. Maja Schachner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin
E-Mail: maschachuni-potsdamde
Programm der Konferenz: http://www.diversity2016.org/

Medieninformation 01-07-2016 / Nr. 105
Antje Horn-Conrad

Universität Potsdam
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Tel.: +49 331 977-1665
Fax: +49 331 977-1130
E-Mail: presseuni-potsdamde
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Online gestellt: Edda Sattler
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktionuni-potsdamde