Pilotprojekt "Inklusive Grundschule"

Wissenschaftliche Begleitung des Pilotprojekts "Inklusive Grundschule"

Source: http://www.inklusion-brandenburg.de/startseite.html

Die PING-Studie ist die wissenschaftliche Begleituntersuchung zum Pilotprojekt „Inklusive Grundschule“ des Landes Brandenburg. Die wissenschaftliche Begleitung erstreckte sich über die Schuljahre 2012/13 und 2013/14 und gliederte sich in zwei Teilstudien. Die erste Teilstudie fokussierte auf das Geschehen in ausgewählten Klassen und untersuchte über einen Längsschnitt von zwei Schuljahren, wie sich Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Ausgangslagen hinsichtlich fachlicher, personaler und sozialer Merkmale entwickeln. Die zweite Teilstudie nahm die Lehrerinnen und Lehrer aus allen 84 Pilotschulen in den Blick und betrachtete, wie sich Merkmale der professionellen Kompetenz im Untersuchungszeitraum veränderten. In diesem Zusammenhang wurde das Fortbildungs- und Beratungsangebot evaluiert, das allen Lehrerinnen und Lehrern der PING-Schulen zur Verfügung stand.

Source: http://www.inklusion-brandenburg.de/startseite.html

Rahmenbedingungen

Photo: Stefanie Bosse

Im Land Brandenburg besteht eine langjährige Erfahrung in der gemeinsamen Unterrichtung von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen. Bereits in seinem ersten Schulreformgesetz (1991) ist festgelegt, dass der gemeinsame Unterricht Vorrang gegenüber einer separierenden Beschulung hat. Um – der UN-Behindertenrechtskonvention folgeleistend – die inklusive Beschulung weiter voranzutreiben, wurde das Pilotprojekt „Inklusive Grundschule“ (PING) initiiert. Indem wertvolle Erkenntnisse darüber gewonnen werden sollen, welche vielschichtigen Bedingungen eine erfolgreiche Umsetzung inklusiven Unterricht begünstigen, nimmt PING eine Brückenfunktion zwischen der derzeitigen weitgehend separierenden Beschulung und der flächendeckenden Umsetzung von Inklusion ein. Dabei steht nicht (mehr) die Frage im Vordergrund, ob Inklusion per se gelingen kann. Vielmehr geht es insbesondere darum, herauszufinden, wie Regelschulen künftig alle Schülerinnen und Schüler aufnehmen und bestmöglich fördern und unterstützen können. PING wird seit dem Schuljahr 2012/13 im Land Brandenburg mit 75 Schulen in öffentlicher Trägerschaft und neun Schulen in freier Trägerschaft durchgeführt. Voraussetzung für eine Teilnahme an PING war eine aktive Bewerbung der Schule. Für die Grundschulen in öffentlicher Trägerschaft gelten für die Pilotphase landesweit einheitliche Rahmenbedingungen. Prinzipiell sollen alle Kinder - unabhängig von etwaigen sonderpädagogischen Förderbedarfen in den Bereichen Lernen, emotional-soziale Entwicklung und Sprache - in die erste Klasse der Regelschule aufgenommen werden. Unter dieser Prämisse steht jeder Pilotschule eine zusätzliche pauschale personelle Ausstattung in einer Höhe von 3,5 Lehrerwochenstunden für fünf Prozent der Gesamtschülerzahl der jeweiligen Schule zur Verfügung. Die Schule entscheidet dabei selbst darüber, wie oder wo sie diese Ressourcen einsetzt. Darüber hinaus besteht ein zentraler Stundenpool, auf den die Schulen zum Ausgleich für besondere Problemlagen zurückgreifen können. Zudem gibt es Festlegungen zur Größe einer Klasse: In der 1. Jahrgangsstufe einer Pilotschule lernen in der Regel 23, höchstens aber 25 Schülerinnen und Schüler. Parallel zu diesen Maßnahmen können alle Lehrerinnen und Lehrer an einem Fortbildungsprogramm teilnehmen, das durch eigens qualifizierte und den Pilotschulen zugeteilte Beraterinnen und Berater umgesetzt wird. Grundschulen in freier Trägerschaft sind assoziierte Teilnehmer am Pilotprojekt. Sie sollen die Möglichkeit haben, an Fortbildungsangeboten teilzunehmen und wurden bei der wissenschaftlichen Evaluation der Pilotschulen berücksichtigt.

Photo: Stefanie Bosse

Fragestellungen

Das zentrale Anliegen der PING-Studie war es zu untersuchen, inwiefern das inklusive Unterrichten in den Pilotschulen erfolgreich umgesetzt werden konnte und welche Faktoren die Umsetzung bedingen. Dieses Vorhaben wurde in zwei Teilstudien realisiert. Teilstudie 1 fokussierte auf die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Teilstudie 2 betrachtete die Entwicklung der professionellen Handlungskompetenz der Lehrerinnen und Lehrer mit besonderer Berücksichtigung des in PING implementierten Fortbildungs- und Beratungsangebotes.

 

Teilstudie 1

Mit Blick auf die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler standen folgende Fragen im Vordergrund:

  • Wie entwickeln sich die fachlichen Leistungen in den Domänen Deutsch und Mathematik?
  • Welches Interesse zeigen die Kinder an einem Fach und welches Vertrauen in die eigenen fachlichen Kompetenzen besitzen sie?
  • Wie gut fühlen sich die Schülerinnen und Schüler in ihre Klasse integriert?

Für die Beschreibung der Schul- und Unterrichtsgestaltung waren folgende Fragen handlungsleitend:

  • Wie beurteilen die Schülerinnen und Schüler den Unterricht in den Fächern Deutsch und Mathematik?
  • Welche Bedeutung haben Schulprogramme für die Implementation inklusiven Unterrichts?

Hinsichtlich der Identifikation von Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler stellte sich schließlich die Frage:

  • Welche beruflichen Merkmale der Lehrkräfte, welche Kompositionsmerkmale und welche individuellen Schülermerkmale stehen in Beziehung zu den fachlichen Leistungen und dem Ausmaß der sozialen Integration eines Kindes?

Teilstudie 2

Folgende Fragestellungen ergaben sich im Hinblick auf die Lehrerinnen und Lehrer und das Fortbildungsangebot in PING:

  • Welche berufsbezogenen Merkmale (Vorerfahrungen, das Professionswissen, Einstellungen und Erwartungen) kennzeichnen die Lehrerinnen und Lehrer der Pilotschulen und inwieweit verändern sich diese im Untersuchungszeitraum?
  • In welchem Zusammenhang stehen die berufsbezogenen Merkmale untereinander und wie stabil sind diese Zusammenhänge?
  • Wie nutzen die Lehrerinnen und Lehrer das Fortbildungsangebot und wie beurteilen sie die Fortbildungsveranstaltungen und die Fortbildnerinnen und Fortbildner?
  • Inwieweit bedingen individuelle Lehrermerkmale, Kontextfaktoren und Lehrerurteile über die Fortbildungen die selbstberichtete Anwendung von Fortbildungsinhalten und die Entwicklung der professionellen Kompetenz?

Studiendesign

Zur Beantwortung der Fragestellungen wurden die Pilotschulen in den Schuljahren 2012/13 und 2013/14 umfassend untersucht. Dazu wurden sowohl Angaben von Schülerinnen und Schülern als auch der Lehrerinnen und Lehrer der Pilotschulen zu mehreren Messzeitpunkten erhoben (siehe Abbildung 1).

Um die Entwicklungen der Grundschulkinder zu dokumentieren (Teilstudie 1), wurden zu Beginn des Schuljahres 2012/13 von den 84 Pilotschulen eine nach der Region geschichtete Zufallsstichprobe von 35 Schulen gezogen. Aus den 35 Stichprobenschulen wurden 30 Klassen der zweiten Jahrgangsstufe und 31 Klassen der dritten Jahrgangsstufe ausgewählt. Insgesamt wurden N = 1435 Schülerinnen und Schuler aus diesen 61 Klassen über einen Zeitraum von zwei Schuljahren begleitet. Die Schülerinnen und Schüler, die erstmals als Zweitklässler untersucht wurden, bilden die sogenannte Kohorte 1. Entsprechend stellen die Schülerinnen und Schüler, die erstmals als Drittklässler untersucht wurden, die Kohorte 2. Die längsschnittliche Dokumentation der Entwicklung der Schülerinnen und Schüler beider Kohorten umfasste:

  • die Erfassung der Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler mittels standardisierter Leistungstests in den Bereichen Lesen, Rechtschreiben, Rechnen und kognitive Grundfähigkeit,
  • die Erhebung der fachlichen, sozialen und lernmotivationalen Merkmale und der unterrichtsbezogenen Einschätzungen der Schülerinnen und Schüler sowie
  • eine Befragung der Eltern zu sozio-demographischen Merkmalen der Familie.

Alle Erhebungen wurden während der Unterrichtszeit von geschulten Testleiterinnen und Testleitern durchgeführt. Nach Möglichkeit nahmen alle Kinder einer Klasse an den Erhebungen teil, wobei für Schülerinnen und Schülern mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf Sehen oder geistige Entwicklung individualisierte Hilfen zur Verfügung standen, z. B. in Form von Großdrucken oder zusätzlichen Erläuterungen.

Im Rahmen der PING-Studie wurden auch die Lehrerinnen und Lehrer ausführlich befragt (Teilstudie 2). In Kongruenz mit den Schülerbefragungen wurden im Schuljahr 2012/13 diejenigen Lehrerinnen und Lehrer um Auskunft gebeten, die in einer zweiten und/oder dritten Jahrgangsstufe unterrichteten. Ein Schuljahr später wurden diese Lehrerinnen und Lehrer erneut und all jene Lehrkräfte zusätzlich befragt, die außerdem in der dritten und vierten Jahrgangsstufe unterrichteten. Insgesamt gingen somit Daten von N = 1138 Lehrerinnen und Lehrer in die Analysen ein. Pro Schulhalbjahr gab es eine Online-Befragung, sodass insgesamt vier Befragungen mit den folgenden Inhalten resultierten:

  • Personenbezogene Daten (z.B. Alter, Geschlecht, Lehramtsbefähigung)
  • Einschätzungen zu den inklusionsbezogenen Fortbildungen (z. B. Qualität der Fortbildung, Fortbildungsnutzen),
  • Einschätzungen individueller Lehrermerkmalen (z. B. Einstellung zum inklusiven Unterricht, Vertrauen in die eigenen Kompetenzen, Überzeugungen zum Lernen von Kindern), Einschätzungen des beruflichen Wissensstands (z. B. pädagogisch-psychologisches Wissen
  • Einschätzungen von Kontextmerkmalen (z. B. erlebte Unterstützung durch Schulleitung und Kollegen)
  • Leitfadengestützte Interviews mit ausgewählten Lehrkräften mit Schwerpunkt auf das Fortbildungsgeschehen am Ende der Pilotphase.

Darüber hinaus wurden Kontextmerkmale der Pilotschulen durch Befragungen der Schulleitungen, Daten des Landesinstituts für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) sowie Daten seitens des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) erfasst. Schließlich wurden ausgewählte Schülerinnen und Schüler in den Fächern Deutsch und Mathematik beobachtet.

Publikationen

Zentrale Befunde, die im Zusammenhang mit der Begleitforschung zum Pilotprojekt "Inklusive Grundschule" entstanden, sind im Abschlussbericht niedergeschrieben. Darüber hinaus werden die Daten der PING-Studie für weiterführende wissenschaftliche Fragestellungen genutzt. Diese weiterführenden Ergebnisse wurden in Zeitschriftenartikeln und Beiträgen in Sammelbänden veröffentlicht und auf wissenschaftlichen Kongressen vorgestellt. An dieser Stelle findet sich eine Zusammenstellung der bisherigen Veröffentlichungen, die im Zusammenhang mit der PING-Studie entstanden.

 

Abschlussbericht

Spörer, N., Schründer-Lenzen, A., Vock, M. & Maaz, K. (2015). Inklusives Lernen und Lehren im Land Brandenburg. Abschlussbericht zur Begleitforschung des Pilotprojekts „Inklusive Grundschule“. [pdf]

Spörer, N., Schründer-Lenzen, A., Vock, M. & Maaz, K. (2015). Inklusives Lernen und Lehren im Land Brandenburg. Abschlussbericht zur Begleitforschung des Pilotprojekts „Inklusive Grundschule“. Zusammenfassung. [pdf]

Der Bericht entstand unter maßgeblicher Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der am Projekt beteiligten Professuren und Abteilungen. Der Abschlussbericht ist in folgender Kapitelstruktur gegliedert:

  • Nadine Spörer, Miriam Vock, Agi Schründer-Lenzen & Kai Maaz: Vorwort.
  • Agi Schründer-Lenzen & Cora Krückels: Die Grundschule im Land Brandenburg - Frühe Reformansätze und aktuelle Strukturen.
  • Katja Friedrich & Niels Laag: Das Pilotprojekt „Inklusive Grundschule“ - Hintergründe und Zielstellungen.
  • Nadine Spörer, Kai Maaz, Miriam Vock & Agi Schründer-Lenzen: Anlage und Zielsetzung der Begleituntersuchung.
  • Thorsten Henke, Jennifer Lambrecht, Stefanie Bosse, Christian Jäntsch & Nadine Spörer: Methodische Anlage der Begleituntersuchung.
  • Franziska Stäbler, Jennifer Lambrecht, Hanna Dumont & Kai Maaz: Lernumgebung inklusive Grundschule – Strukturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede der PING-Schulen.
  • Hanna Dumont, Franziska Stäbler, Thorsten Henke & Kai Maaz: Kompetenzentwicklung in den Fächern Deutsch und Mathematik in Abhängigkeit des sonderpädagogischen Förderbedarfs.
  • Anna Gronostaj, Julia Kretschmann, Andrea Westphal & Miriam Vock: Motivationale Kompetenzen und soziale Integration von Kindern mitsonderpädagogischem Förderbedarf in inklusiven Lernsettings.
  • Stefanie Bosse, Christian Jäntsch & Nadine Spörer: Einschätzungen von Lehrerinnen und Lehrern zum inklusiven Unterricht.
  • Christian Jäntsch, Jessica Jaeuthe, Stefanie Bosse & Nadine Spörer: Fortbildung und Beratung zum inklusiven Unterricht.
  • Thorsten Henke, Helvi Koch & Nadine Spörer: Einschätzungen von Schülerinnen und Schülern zur Unterrichtsgestaltung.
  • Katja Friedrich: Inklusives Schulprogramm - Geduldiges Papier oder Gelingensbedingung inklusiver Schulen?
  • Nadine Spörer & Thorsten Henke: Gelingensbedingungen inklusiven Lernens - Einflüsse individueller und kontextueller Merkmale auf die fachliche und soziale Entwicklung von Schülerinnen und Schülern.
  • Nadine Spörer, Agi Schründer-Lenzen, Miriam Vock & Kai Maaz: Das Pilotprojekt „Inklusive Grundschule“ – Zusammenfassung der Befunde und Fazit zur Begleituntersuchung.

Zeitschriftenbeiträge

Lambrecht, J., Bosse, S., Henke, T., Jäntsch, C. & Spörer, N. (in Druck). Eine inklusive Grundschule ist eine inklusive Grundschule? Wie sich inklusive Grundschulen an Hand ihres Umgangs mit Ressourcen unterscheiden lassen. Zeitschrift für Bildungsforschung.

Bosse, S. Henke, T., Jäntsch, C., Lambrecht, J., Vock, M. & Spörer, N. (2016). Die Entwicklung der Einstellung zum inklusiven Lernen und der Selbstwirksamkeit von Grundschullehrkräften. Empirische Sonderpädagogik, 8, 101-114.

Jäntsch, C., Spörer, N. (2016). Grundsteine inklusiver Praxis. Brandenburger Grundschulkinder im inklusiven Unterricht. Fachportal Wissenschaft - Praxis. [pdf]

Spörer, N., Maaz, K., Vock., M., Schründer-Lenzen, A., Luka, T., Bosse, S., Vogel, J. & Jäntsch, C. (2015). Lernen in der inklusiven Grundschule: Zusammenhänge zwischen fachlichen Kompetenzen, Sozialklima und Facetten des Selbstkonzepts. Unterrichtswissenschaft, 43, 22-35.

Bosse, S. & Spörer, N. (2014). Erfassung der Einstellung und Selbstwirksamkeit von Lehramtsstudierenden zum inklusiven Unterricht. Empirische Sonderpädagogik, 4, 279-299.

Beiträge in Sammelbänden

Bosse, S., Henke, T., Jäntsch, C., Lambrecht, J., Maaz, K., Vock, M., Schründer-Lenzen, A. & Spörer, N. (2016). Zum Zusammenhang von Einstellung und Selbstwirksamkeit von inklusiv arbeitenden Grundschullehrkräften. In K. Liebers, B. Landwehr, S. Reinhold, S. Riegler & R. Schmidt (Hrsg.), Facetten grundschulpädagogischer und -didaktischer Forschung (S. 99-104). Wiesbaden: Springer VS.

Spörer, N., Maaz, K., Vock., M., Schründer-Lenzen, A., Luka, T., Bosse, S., Jäntsch, C. & Vogel, J. (2015). Wie entwickeln sich Kinder im inklusiven Unterricht? Zur Anlage der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts „Inklusive Grundschule“. In D. Blömer, M. Lichtblau, A.-K. Jüttner, K. Koch, M. Krüger & R. Werning (Hrsg.), Perspektiven auf inklusive Bildung. Gemeinsam anders lehren und lernen (S. 297-302). Wiesbaden: Springer VS.

Bosse, S. & Spörer, N. (2014). Die „Inklusive Grundschule“ im Land Brandenburg: Schulleistungs- und Persönlichkeitsentwicklung von Kindern im inklusiven Unterricht. Zur Anlage und Begleitung des Pilotprojektes. In N. Bernhardt, M. Hauser, F. Poppe & S. Schuppener (Hrsg.), Inklusion und Chancengleichheit - Diversity im Spiegel von Bildung und Didaktik (S. 155-161). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

Kongressbeiträge

Bosse, S., Jäntsch, C., Lambrecht, J., Henke, T., Jaeuthe, J. & Spörer, N. (2016). Die Entwicklung einer Skala zur Erhebung der Einstellung von Grundschulkindern zum gemeinsamen Lernen. Posterpräsentation auf der 4. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung, Berlin.

Jäntsch, C., Henke, T., Bosse, S., Lambrecht, J., Jaeuthe, J. & Spörer, N. (2016): Wirksamkeit von Lehrerfortbildungen im Kontext der inklusiven Grundschule, Posterpräsentation auf der 4. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung, Berlin. (pdf)

Henke, T., Bosse, S. Lambrecht, S., Jäntsch, C. & Spörer, N. (2016). Soziale Partizipation im inklusiven Unterricht. Eine längsschnittliche Perspektive. Vortrag auf der 4. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung, Berlin.

Bosse, S., Luka, T., Jäntsch, C., Lambrecht, J. & Spörer, N. (2015). Everything stays different: The development of primary teachers’ inclusive attitudes and self-efficacy. Poster presentation at the 16th European Conference for Research on Learning and Instruction EARLI, Limassol, Cyprus.

Lambrecht, J., Bosse, S., Henke, T., Jäntsch, C. & Spörer, N. (2015, August). No inclusion without resources – An analysis of schools’ internal use of external regulated additional resources. Poster presentation at the 16th European Conference for Research on Learning and Instruction EARLI, Limassol, Cyprus.

Henke, T., Lambrecht, J., Bosse, S., Jäntsch, C. & Spörer, N. (2015). Welche Auswirkungen hat die innerschulische Ressourcenverteilung auf die Lehrer-Schüler- Interaktion im Unterricht? Vortrag auf der 8. Tagung der DGfE-Sektion „Empirische Bildungsforschung“, Göttingen.

Jäntsch, C., Henke, T., Bosse, S., Lambrecht, J. & Spörer, N. (2015): Lehrer im Wandel? Veränderungen von Concerns im Kontext der inklusiven Grundschule, Vortrag auf der 15. Fachgruppentagung Pädagogische Psychologie, Kassel. (pdf)

Bosse, S., Henke, T., Jäntsch, C., Lambrecht, J. & Spörer, N. (2015). Alles bleibt anders! Zur Veränderung inklusiver Einstellung und Selbstwirksamkeit von Grundschullehrkräften. Posterbeitrag auf der 3. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung, Bochum.

Henke, T., Jäntsch, C., Lambrecht, J., Bosse, S. & Spörer, N. (2015). Wollen wir Freunde sein? Eine längsschnittliche Analyse der Freundschaftsdynamiken in inklusiv lernenden Klassen. Vortrag auf der 3. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung, Bochum.

Jäntsch, C., Henke, T., Bosse, S., Lambrecht, J. & Spörer, N. (2015): Schritt für Schritt zur Inklusion? Lehrereinstellungen und Concerns im Prozess der Implementation inklusiven Unterrichts, Vortrag auf der 3. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung, Bochum. (pdf)

Lambrecht, J., Bosse, S., Henke, T., Jäntsch, C. & Spörer, N. (2015). Ohne Ressourcen keine Inklusion - Eine Analyse zur schulinternen Nutzung extern festgelegter Ressourcen an inklusiven Grundschulen. Posterbeitrag auf der 3. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung, Bochum.

Bosse, S., Luka, T., Jäntsch, C. & Spörer, N (2014). Die Entwicklung inklusiver Einstellung und Selbstwirksamkeit im Innovationsprozess. Vortrag auf der 23. Jahrestagung der DGfE-Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe, Leipzig.

Bosse, S., Vogel, J., Luka, T., Jäntsch, C. & Spörer, N. (2014). Der Einfluss individueller Merkmale und schulischer Kontextbedingungen auf die inklusiven Einstellungen von Grundschullehrkräften. Posterbeitrag auf der 2. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung, Frankfurt am Main.

Jäntsch, C., Luka, T., Bosse, S., Vogel, J. & Spörer, N. (2014): Entwicklungen von Lehrer-Concerns im Kontext der Inklusiven Grundschule, Vortrag auf der 2. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung, Frankfurt am Main. (pdf)

Vogel, J., Bosse, S., Jäntsch, C., Luka, T. & Spörer, N. (2014). Selbstkonzepte im inklusiven Grundschulunterricht. Vortrag auf der 2. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung, Frankfurt am Main.

Bosse, S., Vogel, J., Luka, T., Jäntsch, C. & Spörer, N. (2013). Inklusiv denken und handeln? Einstellungen und Selbstwirksamkeit von Grundschullehrkräften. Poster auf der 14. Fachgruppentagung Pädagogische Psychologie, Hildesheim.

Jäntsch, C., Luka, T., Bosse, S., Vogel, J. & Spörer, N. (2013): Zur Akzeptanz von Bildungsinnovationen durch Lehrkräfte im Kontext der Inklusiven Grundschule. Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung des Pilotprojektes „Inklusive Grundschule“ (PInG). Vortrag auf der 14. Fachgruppentagung Pädagogische Psychologie, Hildesheim.

Luka, T., Jäntsch, C., Vogel, J., Bosse, S. & Spörer, N. (2013). Schülerkompetenzen im inklusiven Grundschulunterricht: Zusammenhänge zwischen Klassengröße, Qualität und Intensität von Lehrer-Schüler-Interaktionen. Vortrag auf der 14. Fachgruppentagung Pädagogische Psychologie, Hildesheim.

Vogel, J., Bosse, S., Jäntsch, C., Luka, T. & Spörer, N. (2013). Sozialklima und Selbstkonzept im inklusiven Grundschulunterricht. Posterpräsentation auf der 14. Fachgruppentagung Pädagogische Psychologie, Hildesheim.

Bosse, S., Vogel, J., Luka, T., Jäntsch, C. & Spörer, N. (2013). Einstellungen und Selbstwirksamkeit von Lehrkräften im inklusiven Grundschulunterricht. Posterpräsentation auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, Braunschweig.

Jäntsch, C., Luka, T., Bosse, S., Vogel, J. & Spörer, N. (2013): Lehrerprofile in der Auseinandersetzung mit Innovationen im Kontext der Inklusiven Grundschule. Posterpräsentation auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, Braunschweig. (pdf)

Luka, T., Jäntsch, C., Vogel, J., Bosse, S. & Spörer, N. (2013). Die Bedeutung der Klassengröße in inklusiven Unterrichtsettings. Posterpräsentation auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften, Braunschweig.

Vogel, J., Bosse, S., Jäntsch, C., Luka, T. & Spörer, N. (2013). Die Bedeutung des Sozialklimas für das akademische Selbstkonzept in inklusiven Unterrichtssettings. Posterbeitrag auf der Gemeinsamen Jahrestagung der DGfE Kommission Grundschulforschung und Didaktik der Primarstufe und der DGfE Sektion Sonderpädagogik, Braunschweig. (Prämiert mit dem 1. Platz im Posterwettbewerb).

Forschungsteam

Die Begleitstudie zum Pilotprojekt "Inklusive Grundschule" wurde in Kooperation zwischen den Professuren für Psychologische Grundschulpädagogik, der Professur für Allgemeine Grundschulpädagogik und –didaktik und der Professur für Empirische Unterrichts- und Interventionsforschung der Universität Potsdam sowie der Abteilung: Struktur und Steuerung des Bildungswesens des Deutsches Instituts für Internationale Pädagogische Forschung

 

Projektleitung
Prof. Dr. Nadine Spörer, Professur für Psychologische Grundschulpädagogik, Universität Potsdam
Prof. Dr. Agi Schründer, Professur für Allgemeine Grundschulpädagogik und –didaktik, Universität Potsdam
Prof. Dr. Miriam Vock, Professur für Empirische Unterrichts- und Interventionsforschung, Universität Potsdam
Prof. Dr. Kai Maaz, Abteilung: Struktur und Steuerung des Bildungswesens, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

Projektmitarbeiter und -mitarbeiterinnen
Stefanie Bosse
Thorsten Henke
Christian Jäntsch
Jennifer Lambrecht

Kontakt

Sollten Sie weiterführende Fragen zur wissenschaftlichen Begleitung des Pilotprojektes "Inklusive Grundschule" haben, können Sie sich gerne an Frau Stefanie Bosse aus dem Forscherteam wenden: Universität Potsdam
Humanwissenschaftliche Fakultät
Professur für Psychologische Grundschulpädagogik
Karl-Liebknecht-Str. 24-25
Universitätskomplex II, Golm, Haus 24
14476 Potsdam
Tel.: 0331/ 977-2143
Fax: 0331/ 977-2540
E-Mail: stefanie.bosseuni-potsdamde