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Lehre

Hauptaufgabe von Lehrer*innen ist es, Lehrveranstaltungen durchzuführen und zu planen. Neben dieser eigentlichen Lehre übernehmen Lehrer*innen im Schulalltag noch eine Vielzahl weiterer Aufgaben, wie das Führen von Elterngesprächen oder die Organisation außerschulischer Aktivitäten.
Für den Einstieg ins klassische Lehramt an Schulen ist in der Regel ein abgeschlossenes Lehramtsstudium (Staatsexamen) an einer Hochschule nötig, auf das dann ein sogenanntes Referendariat an einer Schule folgt. Für die Tätigkeit an Schulen mit spezifischen pädagogischen Konzepten, wie z. B. der Waldorf- oder Montessori-Pädagogik, werden von den Trägern darüber hinaus meist noch entsprechende eigene Zusatzausbildungen verlangt.

Außerhalb der klassischen Lehrtätigkeit im Schuldienst gibt es auch eine Vielzahl an Lehrtätigkeiten in anderen Kontexten, z. B. als Sprachlehrer*in an Sprach- oder Volkshochschulen oder als Dozent*in an einer Hochschule. Diese Arten von Lehre entscheiden sich sowohl hinsichtlich der Ausbildungs- und Zugangswege als auch mit Blick auf den Berufsalltag und die Zielgruppen grundlegend vom klassischen Schullehramt und finden sich auch als Teilaufgabe in anderen Berufen, wie z. B. der Erwachsenenbildung wieder.

In Fächern, in denen ein Lehrer*innenmangel besteht, ist unter Umständen auch für Personen ohne Lehramtsstudium ein Quereinstieg möglich, wenn ein anderer Abschluss im entsprechenden Fach vorliegt.

Stefan Seidler

arbeitet als Lehrer für Geschichte und Politik/Wirtschaft an einer integrierten Gesamtschule.

Alternativen zum Lehramt

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