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Behandlungsschwerpunkt Zwangsstörungen

(Leitung: Dr. Franziska Kühne, Koordination: Dipl.-Psych. Jana Richartz)

Was versteht man unter einer Zwangsstörung?

Die meisten Menschen kennen unangenehme und aufdringliche Gedanken, die plötzlich und ungewollt in den Sinn kommen oder Handlungen, die man ausführt, obwohl sie einem selbst übertrieben und unsinnig erscheinen. Bei Betroffenen, bei denen eine Zwangsstörung diagnostiziert wurde, sind diese Gedanken, Bilder, Handlungen oder Rituale aber so intensiv, dass sie sehr darunter leiden und in ihrem Alltags- oder Familienleben stark eingeschränkt sind.

Zwangsstörungen sind häufige Erkrankungen und ca. 2 - 3 % aller Menschen leiden darunter. Männer sind eher von Kontroll- oder Ordnungszwängen, Frauen eher von Wasch- und Reinigungszwängen betroffen. Häufige Themen, um die sich die Patienten sorgen, sind Schmutz, Verunreinigung, Krankheit, Verletzung, Gewalt, Aggression, Symmetrie, Ordnung,  Sexualität, Religion oder Moral.

Behandlungsangebot

In vielen wissenschaftlichen Studien hat sich die Kognitive Verhaltenstherapie als wirksamstes Verfahren zur Behandlung von Zwängen erwiesen. Im Mittelpunkt steht dabei, sich mit den gefürchteten Gedanken aktiv auseinanderzusetzen. Dies erfordert Ausdauer und Übung und eine bewusste Entscheidung für die Therapie. Unser Ziel ist es, dass Betroffene Fertigkeiten lernen, um

  • ihre Zwänge und Ängste aktiv zu bewältigen,
  • ihre Befürchtungen zu entkräften,
  • Unsicherheiten offener gegenüber zu stehen und dadurch
  • mehr Entscheidungsfreiheit und Lebensqualität zu erhalten.

Die Behandlung führen approbierte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (mit Fachkundenachweis Verhaltenstherapie) durch, die spezifische Kompetenzen in der Behandlung von Zwangsstörungen besitzen.

Informationen für Betroffene

Deutsche Gesellschaft Zwangserkrankungen e.V.: www.zwaenge.de

Medienbericht

Aus der Universität Potsdam

Interview mit der PNN