Maßnahme: Mobiles Arbeiten

Laptop, Tasse, Kalender auf einem Tisch
Photo: pixabay

(8) Um akademischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiterhin die erforderliche Flexibilität für den Arbeitsort und die Arbeitszeit zu gewährleisten, wird eine entsprechende Leitlinie entwickelt.

 

Zum Hintergrund:

Bereits vor der Corona-Pandemie hatte der Personalrat das Thema „Mobiles Arbeiten“ auf seiner Agenda (s. die letzte Personalversammlung im Dez. 2019). Unser Ziel war der Abschluss einer Dienstvereinbarung.

Mit der Maßnahme (8) bekennt sich das Präsidium dazu, die bestehenden „Regelungen“ an der UP zum Arbeitsort und zur Arbeitszeit im Rahmen der tariflichen Vorgaben zu flexibilisieren, zu harmonisieren und mit dem Personalrat als universitätsweite Leitlinie zu fixieren. Damit wird aus unserer Sicht auch anerkannt, dass sich das Prinzip des mobilen Arbeitens im „Corona-Semester“ bewährt und von allen mit Augenmaß praktiziert wurde. Auf diese Weise dürften bestehende Vorbehalte relativiert worden sein.

Die angekündigte Leitlinie liegt dem Personalrat im Entwurf vor. Die Richtung scheint uns sinnvoll zu sein, in Fragen der Umsetzung und der Verlässlichkeit/Transparenz einer Regelung für die Beschäftigten sehen wir aktuell noch Gesprächsbedarf. Die Gespräche mit dem Kanzler, Herrn Gerlof, verlaufen in einer ergebnisorientierten Atmosphäre, und wir hoffen, spätestens zum Jahresende auch im Wissenschaftsbereich an der Uni Potsdam eine Regelung zum „Mobilen Arbeiten“ zu haben, die über die bestehenden Praktiken auf Bereichsebene hinausgehen. Dabei ist zu erwähnen, dass grundsätzlich das Prinzip der Freiwilligkeit  gelten muss, dass also niemand verpflichtet werden kann, mobil zu arbeiten (sofern nicht pandemiebedingte Sondersituationen vorliegen). Genauso gilt, dass der Anspruch, Teile der Arbeitszeit selbstbestimmter gestalten zu können, gestärkt werden muss. Dies gilt insbesondere auch mit Blick auf die Betreuung von Kindern und die Pflege von Angehörigen infolge der Schließung von Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen, wobei klar ist, dass dadurch die zusätzlichen Belastungen nicht reduziert, sondern nur anders verteilt werden können.

Laptop, Tasse, Kalender auf einem Tisch
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