Update 12.10.2021

Hinweise das akademischen Personalrats zur Gewährleistung eines sicheren Präsenzlehrbetriebs - Gespräch im Krisenstab 

Der wissenschaftliche Personalrat hat für den am 12.10.2021 einberufenen Krisenstab die unter folgendem Link abrufbaren Themen/Fragen/Anregungen eingebracht. Eine ausführliche Diskussion dieser Punkte fand nicht statt, auch wurde das Dokument mit den Teilnehmenden des Krisenstabs nicht geteilt. Alternative Ideen, um eine größere Sicherheit im Präsenzlehrbetrieb mit Blick auf die 3G-Regel herzustellen, wie sie an anderen Universitäten umgesetzt werden, wurden nicht aufgegriffen bzw. als nicht umsetzbar zurückgewiesen. Es bleibt zu konstatieren, dass eine ernsthafte Zugangskontrolle von der Universität Potsdam nicht gewollt ist und damit das Risiko in Kauf genommen wird, dass auch Personen ohne eines der 3G  am Präsenzlehrbetrieb teilnehmen könnten.   

Umsetzung Präsenzlehre bei "Überbelegung" von Kursen

Den Personalrat erreichen vermehrt Anfragen zur Umsetzung von geplanten Präsenzlehrveransaltungen, deren Anmeldezahlen die zur Verfügung stehenden Plätze übersteigen. Offenbar liegen den Fakultäten/Bereichen keine konkreten Informationen dazu vor, wie in diesen Fällen zu verfahren ist. Uns gegenüber wurde im Krisenstab kommuniziert, dass die Präsenzlehre in jedem Fall Vorrang habe, auch wenn dies bedeute, dass Studierende gegebenenfalls keinen Seminarplatz erhielten. Man gehe aber davon aus, dass Lehrende grundsätzlich kreative Lösungen fänden, um allen Studierenden Zugang zu Lehrveranstaltungen zu gewähren. Dass diese kreativen Lösungen wieder einmal mit einer erhöhten Mehrbelastung der Lehrenden einhergehen, wird von den Verantwortlichen offenbar auch weiterhin mit der "pandemiebedingten Sondersituation" entschuldigt bzw. mitunter auch grundsätzlich nicht wahrgenommen.

Als Personalrat können wir Ihnen nur empfehlen, sich bei Fragen zur Umsetzung der Lehre an Ihre:n jeweilige:n Studiendekan:in oder den Vizepräsidenten für Studium und Lehrezu wenden. 

 

Update 04./06.10.2021

Schreiben an den Hauptpersonalrat "Präsenzlehrbetrieb an Hochschulen und Regelungen der Umgangsverordnung des Landes Bbg"

Am 04.10.2021 hat der wissenschaftliche Personalrat das unter folgendem Link abrufbare Schreiben an den Hauptpersonalrat beim MWFK des Landes Brandenburg versendet, welches von weiteren akademischen Personalräten des Landes unterstützt wurde. Der Hauptpersonalrat hat am 06.10.2021 beschlossen, unserem Anliegen voll zu folgen und Frau Ministerin Dr. Manja Schüle gebeten, bis zum 13.10.2021 zu informieren, ob seitens des MWFKs die aufgeworfenen Fragen und Sorgen aufgenommen und in zukünftigen Umgangsverordnungen des Landes Berücksichtigung finden können. 

Wir informieren, sobald uns neue Informationen hierzu vorliegen. 

 

Update 23.09.2021

Informationen zum Umgang mit der "GGG-Regelung"

Am 16.8.2021 hat der Vizepräsident für Lehre und Studium, Herr Prof.
Musil, in einer E-Mail an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie an
die Studierenden der UP darauf hingewiesen, dass "ab heute wieder ein
obligatorischer GGG-Nachweis (...) für das Betreten von Seminarräumen und
Hörsälen" gelte. 

Wie die Nachweispflicht konkret umzusetzen ist, lässt die E-Mail offen.
Wir wissen, dass die UP-Leitung an einer digitalen Lösung arbeitet, die
mit Beginn des Semesters genutzt werden kann, und dass es dazu Gespräche
mit dem Gesamtpersonalrat gibt, in denen v.a. Fragen des Datenschutzes
behandelt werden. Was von Leitungsseite offensichtlich weniger im Blick
war, ist der Umstand, dass es auch in der Zeit bis zum Semesterbeginn
bereits Lehrveranstaltungen und Prüfungen gibt, in denen sich die Frage der
Nachweispflicht stellt. Und genau dazu erhielt der Personalrat dann auch
Anfragen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, in denen die mangelnde
Klarheit hinsichtlich der Modalitäten der Nachweispflicht kritisiert
wurde. Wir haben die Fragen gebündelt und sie dem Vizepräsidenten
vorgelegt. Die Antworten wollen wir in aller Kürze und mit der gebotenen
Sachlichkeit darstellen.

1.      Die Lehrenden sind für die Kontrolle des GGG-Nachweises zuständig.
Allerdings bedarf es dazu einer Dienstanweisung durch Vorgesetzte oder den
zuständigen Dekan bzw. die zuständige Dekanin. Unbeantwortet blieb die
Frage, wie die Prüfung konkret erfolgen soll und wie zu reagieren ist,
wenn ein Teilnehmer bzw. eine Teilnehmerin sich weigert, einen der drei
Nachweise vorzulegen.



2.      Die Pflicht zum GGG-Nachweis gilt auch für Lehrende. Unbeantwortet
blieb die Frage, ob und durch wen der Nachweis überprüft werden muss.



3.      Im Falle, dass Lehrende weder geimpft noch genesen sind, werden
auch sogenannte Selbsttests anerkannt. Zur Dokumentation kann ein Formular
genutzt werden, das hier abgerufen werden kann:
https://www.hgp-potsdam.de/SW/corona/Formular_Selbsttest.pdf 



Ergänzung: Nach Rücksprache mit dem Leiter des Sicherheitswesens, Herrn
Lepszy, können Sie als Arbeitnehmer:innen auch weiterhin Selbsttests an
der UP erhalten (https://www.uni-potsdam.de/de/verwaltung/bso).