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Musikwissenschaft


Dr. Stephanie Probst

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

 

Universität Potsdam
Musik und Musikpädagogik
Karl-Liebknecht-Str. 24–25, Haus 6
Raum 2.06.2.07
14476 Potsdam

Vita

-        Seit Juli 2019: 3-jähriger open-topic PostDoc an der Universität Potsdam

-        Jan.-Jun. 2019: Mitarbeit im ERC-Projekt „Sound and Materialism in the 19th Century“ an der University of Cambridge

-        Herbst 2018: Forschungsstipendium am Deutschen Museum in München in der Sammlung von Notenrollen für mechanische Klaviere

-        Mai 2018: PhD, Harvard University, Titel der Dissertation: “Sounding Lines: New Approaches to Melody in 1920s Musical Thought”

-        2012: MA in Musiktheorie, Eastman School of Music in Rochester, NY (als Fulbright-Stipendiatin)

-        2008/09 Studienassistentin am Institut für Analyse, Geschichte und Theorie der Musik (heute Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung) an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

-        2008: Mag.phil. in Musikwissenschaft, Universität Wien

-        2006/07 Erasmus-Aufenthalt am musikwissenschaftliches Institut der Università degli Studi di Pavia in Cremona

-        außerdem Studien in Instrumentalpädagogik (Viola) und Musiktheorie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

 

Lehrerfahrung in den USA und in Wien (Sommerkurse für amerikanische Studierende, 2012 und 2013), Auszeichnungen für die Lehre (Certificates of Distinction in Teaching) an der Harvard University und Oscar Straus Schaefer Teaching Fellowship (2016-17). Zahlreiche Vorträge in den USA, UK, Europa auf Fachtagungen und Mitarbeit bei interdisziplinären Workshops. Mitarbeit bei Schenker Documents Online für die Korrespondenz Heinrich Schenker–Viktor Hammer; seit 2016 Mit-Herausgeberin des Blogs der Interest Group for the History of Music Theory der Society of Music Theory und der American Musicological Society.  

 

Aktuelle Forschungsprojekte

Meine Dissertation untersucht, wie sich im frühen zwanzigsten Jahrhundert das Verständnis von Melodie als Linie durch das Zusammenspiel von Entwicklungen in Musik, Musiktheorie, den bildenden Künsten, der Kognitionswissenschaft und Gestalt-Psychologie herausbildete. Diese vielseitige Hinwendung zu Melodie als zentralem Forschungsgegenstand nehme ich in der Monographie Hearing Lines: Theories of Melody in Early Twentieth-Century Music and Psychology zum Anlass, den wechselseitigen Einfluss von Musiktheorie und neuen psychologischen Ansätzen zwischen 1900-1920 herauszustellen und somit einige der einflussreichsten Konzepte und Metaphern des modernen Musikdiskurses (melodische Linie, Tonhöhenlinie, linearer Kontrapunkt, Urlinie) eingehend zu verorten.

 

Mein neues Forschungsprojekt ist der Gegenüberstellung von manuellen und maschinellen Aufzeichnungsformen von Musik um 1900 gewidmet. Teilstudien befassen sich mit annotierten Notenrollen für mechanische Klaviere, Melographen zur automatisierten Aufzeichnung und mit graphischen Kompositions- und Analysesystemen, die sich an der Ästhetik mechanischer Visualisierungen von Musik orientieren. Dabei interessieren mich die notationalen Möglichkeiten und Einschränkungen der unterschiedlichen Formate ebenso wie ihre Komplementarität. Übergreifende Fragen betreffen darüber hinaus die medienspezifischen Auswirkungen auf musikalisch-stilistische, ästhetische und theoretische Ausprägungen und die Leseerfahrung.