Transfernetzwerk Bildung

Rückblick und Ausblick

Am 27. Oktober 2021 fand ein digitales Kick-off-Teffen des Transfernetzwerkes Bildung statt. Mit dabei waren über 20 Transferagent*innen aus ganz Deutschland, die sich miteinander vernetzten und diskutierten, was sie sich von einem gemeinsamen Netzwerk erhoffen und was sie selbst einbringen möchten. Außerdem gab es einen intensiven Austausch in Kleingruppen über Teilaspekte von Transfer und eigene Erfahrungen im jeweiligen Feld. Einblick in die Ergebnisse gibt es hier.

Am 26. Januar 2022, 14 bis 16 Uhr geht das Netzwerk in die zweite Runde. Anmeldungen sind bis zum 9. Januar 2022 über das unten stehende Formular möglich.

Der Austausch von Wissen und Ideen zwischen Hochschulen und Schulpraxis erfolgt in ganz unterschiedlichen Projekten und Formen – sei es bspw. im Rahmen von Hochschul-Schul-Partnerschaften, universitären Weiterbildungsangeboten für Lehrkräfte, wissenschaftlich begleiteten Schulnetzwerken, Informationswebseiten, Laborschulen oder wissenschaftlichen Beiräten. Gleichwohl bleiben diese Aktivitäten häufig singulär und ein Dialog über gelingende Formate, aber auch Schwierigkeiten in Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Bildungsforschung und -praxis ist eher selten. Hier möchten wir ansetzen und ein Netzwerk aufbauen, das diejenigen Hochschulmitarbeiter*innen zusammenbringt, die damit beauftragt sind, den Transfer zwischen Hochschule und Schulpraxis sowie Bildungspolitik und -verwaltung praktisch zu gestalten ("Transferagent*innen").

Warum ein Transfernetzwerk Bildung?  

Wissenstransfer als dritte Aufgabe neben Forschung und Lehre an der Hochschule gewinnt auch im Bereich der schulischen Bildung an Bedeutung. Entsprechend werden zunehmend Projekte durchgeführt, die den Auftrag haben, Wissenschaft und Schulpraxis sowie Bildungspolitik und -verwaltung besser in den Austausch zu bringen. Nicht immer laufen diese Aktivitäten allerdings unter dem Label „Transfer“. So bleibt der Begriff diffus und viele Transferaktivitäten werden bisher nicht als solche identifiziert.   

In der Folge sind “Transferagent*innen” kaum untereinander vernetzt, um sich über ihre Arbeit auszutauschen. Zwar gibt es erste Initiativen in Teilbereichen des Transfers (z. B. Hochschul-Schul-Kooperationen, Universitätsschulen) sowie Vernetzungsangebote im Rahmen verschiedener Förderprogramme. Diese bewegen sich allerdings weitestgehend innerhalb von Themen- oder Programmgrenzen und enden oftmals mit dem Ende der Förderperiode. 

Rückblick und Ausblick

Am 27. Oktober 2021 fand ein digitales Kick-off-Teffen des Transfernetzwerkes Bildung statt. Mit dabei waren über 20 Transferagent*innen aus ganz Deutschland, die sich miteinander vernetzten und diskutierten, was sie sich von einem gemeinsamen Netzwerk erhoffen und was sie selbst einbringen möchten. Außerdem gab es einen intensiven Austausch in Kleingruppen über Teilaspekte von Transfer und eigene Erfahrungen im jeweiligen Feld. Einblick in die Ergebnisse gibt es hier.

Am 26. Januar 2022, 14 bis 16 Uhr geht das Netzwerk in die zweite Runde. Anmeldungen sind bis zum 9. Januar 2022 über das unten stehende Formular möglich.

Was wollen wir erreichen?  

Wir sind überzeugt, dass ein systematischer und thematisch breit gefächerter Austausch zwischen „Transferagent*innen“ im Bildungsbereich entscheidend dazu beiträgt, Erfahrungen und Ergebnisse bisheriger Projekte zu sichern sowie Synergien über Länder- und Programmgrenzen hinweg zu heben. So kann ein nachhaltiger Transfer von Wissen und Ideen zwischen Wissenschaftler*innen, Schulpraktiker*innen, Bildungspolitik und -verwaltung befördert werden.  

Deshalb möchten wir einen Ort und Raum schaffen, an dem „Transferagent*innen“ in den Austausch gehen, Erfahrungen diskutieren und Ideen für die Transferarbeit erhalten. Dabei interessiert uns, welche Angebote es bereits gibt, aber auch insbesondere, was nicht auf den Webseiten der einzelnen Projekte und Hochschulen zu finden ist, bspw.:  

  • Welche neuen Projektideen werden diskutiert oder wurden vielleicht verworfen und wieso?  
  • Wie gehen andere bei der Umsetzung ihrer Ideen konkret vor, z. B. bei der Kontaktaufnahme mit den  Zielgruppen innerhalb der Hochschule und in der Praxis?  
  • Welche positiven und auch negativen Erfahrungen haben andere bisher gemacht und was konnten  sie daraus lernen?  
  • Welche Möglichkeiten für Zusammenarbeit und Übertragung erfolgreicher Formate gibt es?  

Aufgrund der sehr positiven Resonanz der Teilnehmer*innen am Kick-off-Termin ist ein nächstes virtuelles Treffen am 26. Januar 2022 von 14 bis 16 Uhr geplant. Bei der Gelegenheit möchten wir uns noch besser kennenlernen, über die zukünftige Gestaltung des Netzwerkes sprechen und unsere Diskussion zum Transferverständnis weiter vertiefen.

Über das unten stehende Formular können Sie sich bei Interesse bis zum 9. Januar anmelden.

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