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31.01.2018: Hineingerutscht? Die NATO und Deutschland im Kosovo-Krieg. Hans-Peter Kriemann über das Zusammenspiel von Politik, militärischen Denken und Konflikten

Forum Willy Brandt Berlin
Unter den Linden 62–68
10117 Berlin

Beginn: 18:00 Uhr

Mit der deutschen Wiedervereinigung wurde eine Friedensdividende erwartet, und so mancher fragte sich: Wozu eigentlich noch Streitkräfte? Acht Jahre später beteiligte sich die Bundesrepublik Deutschland mit Tornados am Luftkrieg der NATO gegen Jugoslawien. Es war der erste Kampfeinsatz deutscher Soldaten nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges – ohne ein UN-Mandat.

Die Analyse der Wechselwirkungen zwischen dem internationalen politischen Prozess zur Bewältigung des Kosovo-Konflikts und der Logik militärischen Denkens führt zu der zentralen Frage, inwieweit solche militärischen Denkweisen zum Ausbruch von Konflikten und Kriegen beitragen können. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin statt. Mit Hans-Peter Kriemann (Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr Potsdam), der bei Prof. Sönke Neitzel promoviert.

Anmeldung:
Tel.: (030) 84 37 05 – 0
Fax: (030) 84 37 05 – 20
E-Mail: berlinifz-muenchende

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