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02.05.2018: Austellung: „Queere Stadt- und Regionalgeschiche“

Homoerotische Anspielungen im Park Sanssouci, als Frauen gekleidete Männer in Alexandrowka, ein Schloss im Löwenberger Land als Ausgangsort einer Schlammschlacht um Macht, Sexualität und Einfluss, die Emanzipation der Lesben-Bewegung in der DDR,… Mit diesen und mehr Themen beschäftigten sich im vergangenen Wintersemester acht Studierende der Universität Potsdam im Rahmen von Studium Plus. Im Mittelpunkt des Projektes „Queere Stadt- und Regionalgeschiche“ standen lokalen Geschichten von verschiedenen Sexualitäten zu unterschiedlichen Epochen. Nicht nur die Geschichte des Umgangs mit divergierenden Sexualitäten wird von der Zeit Friedrichs des Großen bis zur Friedlichen Revolution exemplarisch betrachtet. Immer wieder scheint zwischen den Zeilen auf, dass Sexualtäten, wie andere soziodemographische Faktoren den Gang der Geschichte beeinflusste.

Anhand von u.a. bisher unausgewerteten Quellen aus regionalen und lokalen Archiven sowie Interviews mit Zeitzeug*innen, rekonstruierten die Studierenden einzelne Lebensaspekte, Handlungsmöglichkeiten- und Zwänge von unterschiedlichen Sexualitäten. Die Ergebnisse dieses zusammen mit UPride gestalteten Projektes werden in der Zeit vom 30.05. bis 09.05. im Foyer des Hauses 06 am Campus Griebnitzsee zu sehen sein.

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