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26.03.2015: Prof. Dr. Sönke Neitzel neuer Professor für Militärgeschichte / Kulturgeschichte der Gewalt am Historischen Institut der Universität Potsdam

Am 26. März 2015 wurde Prof. Dr. Sönke Neitzel (London School of Economics) von der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Frau Prof. Dr. Sabine Kunst, zum neuen Professor für Militärgeschichte / Kulturgeschichte der Gewalt am Historischen Institut der Universität Potsdam ernannt.

Nach seinem Studium sowie seiner Promotion und Habilitation an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Stationen als Hochschuldozent an verschiedenen Universitäten – unter anderem in Glasgow, Bern und Karlsruhe – wurde er 2010 Senior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen und Lehrstuhlvertreter der Professur für westeuropäische Geschichte an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Zum Wintersemester 2011/12 folgte er einem Ruf an die University of Glasgow auf eine Professur für Modern History und nahm 2012 einen Ruf auf einen Lehrstuhl für International History an der London School of Economics an, wo er noch bis September 2015 lehrt. Seinen Dienst an der Universität Potsdam kann er deshalb erst zum kommenden Wintersemester antreten.

Prof. Neitzel ist seit 1996 regelmäßig als Fachberater für Redaktionen von historischen Fernsehdokumentationen tätig. Er ist Zweiter Vorsitzender des Arbeitskreises Militärgeschichte sowie Mitglied der Deutschen Kommission für Militärgeschichte, des Deutschen Komitees für die Geschichte des Zweiten Weltkrieges, der Preußischen Historischen Kommission, der Ranke-Gesellschaft und des Verbandes der Historiker Deutschlands.

Zu seinen wichtigsten Publikationen zählen unter anderem: Der Einsatz der deutschen Luftwaffe über dem Atlantik und der Nordsee 1939–1945 (1995); Weltmacht oder Untergang. Die Weltreichslehre im Zeitalter des Imperialismus (2000); Kriegsausbruch. Deutschlands Weg in die Katastrophe 1900–1914 (2002); Blut und Eisen. Deutschland und der Erste Weltkrieg (2003); Abgehört. Deutsche Generäle in britischer Kriegsgefangenschaft 1942–1945 (2005); Weltkrieg und Revolution 1914–1918/19 (2008); sowie gemeinsam mit Harald Welzer: Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben (2011).

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