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03.03.2017: Interview: Jahrestag des Geburtstags der DRK Oberin Luise von Oertzen (1897)

Sie darf wohl als führungsstark und ehrgeizig bezeichnet werden. Luise von Oertzen entstammte einem Adelsgeschlecht mit reichlich Grundbesitz in Preußen und Mecklenburg. Geprägt durch die  Erfahrung des ersten Weltkrieges trat sie 22jährig in die Schwesternschaft des Deutschen Roten Kreuzes ein. Bereits mit 38 Jahren vollendete sie ihre Karriere und wurde 1935 Generaloberin. Dabei machte sie nie einen Hehl aus ihrer Sympathie für den Nationalsozialismus. Aktiv betreute sie die DRK-Schwestern an der Front. Den Krieg überstand sie unbeschadet. Als 1949 der Verband Deutscher Mutterhäuser vom Roten Kreuz e.V. gegründet wurde, war sie dessen Vizepräsidentin, drei Jahre später stand sie an der Spitze. Von hier aus kämpfte sie lange Zeit erfolgreich gegen ein modernes Berufsbild der Krankenschwester.

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