Call for Papers: FORGE 2021 - Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften

MAPPING THE LANDSCAPE - Geisteswissenschaftliches Forschungsdatenmanagement zwischen lokalen und globalen, generischen und spezifischen Lösungen

Seit der letzten Ausrichtung der FORGE im Jahr 2016 hat sich die Forschungsdatenlandschaft spürbar weiterentwickelt. Die Anzahl der zugänglichen Angebote auf unterschiedlichen Ebenen, lokal und global, nimmt zu, gleichzeitig erleben wir ein Nebeneinander von Ausdifferenzierung und Kohäsion. Mit der FORGE 2021 wollen wir daher einen Ort der aktiven Verhandlung von generischen und spezifischen Perspektiven auf das Forschungsdatenmanagement (FDM) anbieten und zur Schärfung des geisteswissenschaftlichen Profils beitragen.

Ziel ist dabei ausdrücklich die aktive kritische Auseinandersetzung mit den individuellen Praktiken, Strukturen und Lösungsansätzen. Durch Bezugnahme auf die Gestaltung und Umsetzung von Angeboten, Workflows, Implementierungen, eine strukturbedingte, fachliche Kompetenzverteilung oder eine standortabhängige und/oder wissenschaftspolitische, strategische Ausrichtung einer Einrichtung, soll die eigene Positionierung zu alternativen Strukturideologien provoziert und im Diskurs ausgehandelt werden.

Die FORGE soll somit sowohl die Möglichkeit einer Kartierung der geisteswissenschaftlichen FDM-Landschaft bieten als auch die eigene Verortung befördern.

Aspekte und Themenbereiche, die diesen Fokus unterstützen, können z. B. sein:

  • Lokale/Globale Perspektiven auf geisteswissenschaftliches Forschungsdatenmanagement
  • Generische/Fachspezifische Perspektiven auf geisteswissenschaftliches Forschungsdatenmanagement
  • Erfahrungsberichte oder Systemvorführungen zur Integration von Diensten technischer und/oder organisatorischer Natur
  • Gibt es überhaupt fachspezifisches Forschungsdatenmanagement und wenn ja, wie unterscheidet es sich zu generischen Lösungen?
  • Strukturen in der FDM-Beratung und -Begleitung sowie ihre Bedingungen
  • Verankerung von Forschungsdatenmanagement an Standorten – reale und ideale Perspektiven
  • Netzwerke, Initiativen und Organisationen – wie lassen sich übergreifende Strukturen auf lokale Anforderungsprofile anwenden?
  • Welche Herausforderungen bringen (teil-)generische, übergreifende Lösungen für den Einsatz am Standort?

Über das Kernthema hinaus können zur Konferenz Beiträge zu allen relevanten Themen aus dem Bereich Forschungsdaten und insbesondere der FDM-Praxis in den Geisteswissenschaften eingereicht werden. Wir begrüßen ausdrücklich auch dem Konferenzthema nahe Beiträge aus den Sozialwissenschaften und der Bildungsforschung.

Die Konferenzsprache ist Deutsch, es können aber auch Beiträge auf Englisch eingereicht werden.

Es sind drei Arten von Konferenzbeiträgen möglich:

  • Workshop
    Einreichung eines erweiterten Abstracts (800–1000 Wörter)
    Ein Workshop dauert min. 1,5h und max. 3h. Die Workshops können in deutscher oder englischer Sprache durchgeführt werden.
  • Vortrag
    Einreichung eines erweiterten Abstracts (800–1000 Wörter)
    Für die einzelnen Vorträge sind 20 Minuten Präsentationszeit und 10 Minuten Diskussionszeit vorgesehen.
  • Poster
    Einreichung eines Abstracts (500–750 Wörter)
    Die Poster werden im Rahmen einer (virtuellen) Postersession auf der Konferenz präsentiert. Es wird erwartet, dass min. ein*er der Autor*innen während der Postersession zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung steht.

FORGE 2021 in Köln (virtuell), 8. bis 10. September 2021.

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