Einführung in eine rassismuskritische Hochschullehre

Als gesamtgesellschaftliche Phänomene sind Rassismus und Diskriminierung auch in Hochschulkontexten strukturell verankert. Gleichzeitig sind Bildungssysteme wichtige Orte für Diversifizierung, um Benachteiligungen, Ausschlüssen und Diskriminierungsformen auf unterschiedlichen Ebenen entgegenzuwirken. Diese Doppelrolle der Universität als Ort einerseits der Reproduktion rassistischer Strukturen sowie andererseits antirassistischer Diskurse soll im Workshop reflektiert werden. Gleichzeitig gilt es, die eigene gesellschaftliche Positionierung mit den entsprechenden Privilegien zu reflektieren. Darauf aufbauend werden mit einer Kombination aus Theorie und Reflexion Räume für den Austausch über rassismuskritische und intersektionale Perspektiven im Hinblick auf das Thema Lehre eröffnet.

 

Aufbau des Workshops:

Teil I: Rassismus und Diskriminierung

Am ersten Workshoptag gehen wir gemeinsam den Fragen nach, was Diskriminierung und Rassismus sind und wo diese uns begegnen. Dazu werden verschiedene Formen und Ebenen dieser Phänomene aus intersektionaler Perspektive thematisiert und eigene Bilder und Stereotype reflektiert.

Teil II: Handlungsoptionen und Ideen für den Praxistransfer

Am zweiten Workshoptag werden Strategien im Umgang mit Rassismus im Kontext Lehre aufgezeigt und ausprobiert. Anhand von Übungen, Austausch, Reflexion und thematischem Input werden dabei die Ziele und Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen und Grenzen thematisiert.

 

Ansprechpartner:

Peter Kiep (ZfQ, Bereich Lehre und Medien)

peter.kiep@uni-potsdam.de

 

Workshopleitung:

Jessie Mmari ist Dipl. Sozialpädagog:in und systemische Therapeut:in. Sie arbeitet unter anderem an der Universität zu Köln in der rassismuskritischen Beratung für Studierende, die rassistische Diskriminierung erfahren. Sie bietet als externe Berater:in Unterstützung, Vermittlung und Beratung für Studierende an, die konkrete rassistische Vorfälle melden oder über Belastungen aufgrund von rassistischer Diskriminierung sprechen möchten.

 

Maurice Soulié ist Bildungsreferent für Antirassismus und Empowerment. Er arbeitet unter anderem zum Thema Rassismus im Praxisfeld (Hoch-)Schule. Basierend auf seinen Erfahrungen als Lehrkraft und Referent zielt er darauf ab, zu sensibilisieren sowie konkrete Handlungsoptionen mit Teilnehmenden zu erarbeiten, um die eigene Arbeit rassismuskritisch zu gestalten.

 

Termin:

23.03.2022 und
06.04.2022

Ort:

online (via Zoom)

 

Der Workshop richtet sich ausschließlich an Lehrende der Universität Potsdam. Es handelt sich um einen Einsteiger*innenworkshop, bei dem Vorwissen zum Thema Rassismus nicht vorausgesetzt wird. Insofern die beiden Workshoptage aufeinander aufbauen, möchten wir Sie vorab bitten, sich nur anzumelden, wenn Sie an beiden Tagen teilnehmen können. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 12 begrenzt.

Der Workshop fokussiert auf folgende Fragen:

  • Was versteht man unter Rassismus und was hat das mit mir zu tun?
  • In welchen Bereichen der Hochschule tritt Rassismus auf?
  • Welche Rassismuserfahrungen machen Studierende in und an der Universität?
  • Wie wirken sich Rassismuserfahrungen auf den Alltag von Studierenden aus?
  • Was braucht es für die Lehrenden, um Rassismus im Kontext Lehre benennen und begegnen zu können?

 

Ziele des Workshops:

Folgende Ziele werden zum besseren Verständnis von Rassismus als Phänomen sowie dessen Wirkungsweisen mit dem Workshop verknüpft:

Sie können ...

  • ... Privilegien, die mit dem eigenen Weißsein verbunden sind, benennen und ihre Bedeutung für die Planung und Durchführung von Lehre sowie für damit verbundene Bewertungssituationen erklären,
  • ... rassistische Sprachhandlungen erkennen und rassismussensible Alternativen im (Lehr-)Alltag anwenden,
  • ... mithilfe ausgewählter Fallbeispiele Rassismus im Lehrkontext erkennen und verstehen,
  • … Strategien für eine rassismuskritische Haltung entwickeln und diese im Austausch mit anderen Lehrenden kritisch-reflexiv diskutieren.

 

Hier geht es zum Nachbericht der Veranstaltung.

Ansprechpartner:

Peter Kiep (ZfQ, Bereich Lehre und Medien)

peter.kiep@uni-potsdam.de

 

Workshopleitung:

Jessie Mmari ist Dipl. Sozialpädagog:in und systemische Therapeut:in. Sie arbeitet unter anderem an der Universität zu Köln in der rassismuskritischen Beratung für Studierende, die rassistische Diskriminierung erfahren. Sie bietet als externe Berater:in Unterstützung, Vermittlung und Beratung für Studierende an, die konkrete rassistische Vorfälle melden oder über Belastungen aufgrund von rassistischer Diskriminierung sprechen möchten.

 

Maurice Soulié ist Bildungsreferent für Antirassismus und Empowerment. Er arbeitet unter anderem zum Thema Rassismus im Praxisfeld (Hoch-)Schule. Basierend auf seinen Erfahrungen als Lehrkraft und Referent zielt er darauf ab, zu sensibilisieren sowie konkrete Handlungsoptionen mit Teilnehmenden zu erarbeiten, um die eigene Arbeit rassismuskritisch zu gestalten.

 

Termin:

23.03.2022 und
06.04.2022

Ort:

online (via Zoom)

 

Der Workshop richtet sich ausschließlich an Lehrende der Universität Potsdam. Es handelt sich um einen Einsteiger*innenworkshop, bei dem Vorwissen zum Thema Rassismus nicht vorausgesetzt wird. Insofern die beiden Workshoptage aufeinander aufbauen, möchten wir Sie vorab bitten, sich nur anzumelden, wenn Sie an beiden Tagen teilnehmen können. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 12 begrenzt.