Studienbeginn

Das Bild zeigt einen jungen Mann der an einem Schreibtisch sitzt und in ein Heft schreibt. Um ihn herum hängen aufgeschlagene Bücher.
Foto: knallgrün / photocase.de

Das Ziel dieser Programmphase ist es, die Studienanfängerinnen und -anfänger zum eigenständigen Studieren zu befähigen. Die einzelnen Projekte zielen darauf ab, die Teilnehmenden in das wissenschaftliche Arbeiten einzuführen, ihr Fachwissen aufzufrischen und sie mit erfolgreichen Lernstrategien vertraut zu machen. Des Weiteren wird eine Fokus auf die berufliche Orientierung gelegt, indem mögliche Berufsfelder aufgezeigt und erste praktische Erfahrungen gesammelt werden können.

 

Berufsorientierung für Geisteswissenschaftler*innen

Das Bild zeigt eine Person die mit den Achseln zuckt und deren Körper von einer Decke bedeckt ist - über dieser Person steht der Text "Und was macht man dann damit?" - Neben dem Bild werden die Angebote des Teilprojekts "Berufsorientierung für Studierende der Geisteswissenschaft" aufgezählt
Quelle: ZfQ/ Universitätskolleg

Die Berufsorientierung von Geisteswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, die nicht im Lehramt studieren, ist häufig unspezifisch. Ohne ein berufliches Ziel vor Augen sinkt oft auch ihre Motivation, das Studium in der Regelstudienzeit oder überhaupt abzuschließen. Um das Risiko für einen Studienabbruch aus motivationalen Gründen oder einer beruflichen Neuorientierung zu senken, erhalten Geisteswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler im Universitätskolleg entsprechend ihres Studienfaches bereits in der Studieneingangsphase eine umfassende Berufs- und Praxisorientierung. Mit Hilfe auch von externen Expertinnen und Experten können die Studierenden ihre Stärken herausarbeiten und ihr Profil schärfen. Sie erarbeiten sich konkrete Vorstellungen ihrer beruflichen Laufbahn und planen Strategien zur Umsetzung. Da das Projekt neben der Philosophischen Fakultät auch durch den Career Service angeboten wird, können die Studierenden der Fakultät von seinen umfassenden Erfahrung und Netzwerkverbindungen in die Praxis in Ergänzung zum regulären Angebot des Career Service profitieren.

 Links zu den Projektseiten:

Das Bild zeigt eine Person die mit den Achseln zuckt und deren Körper von einer Decke bedeckt ist - über dieser Person steht der Text "Und was macht man dann damit?" - Neben dem Bild werden die Angebote des Teilprojekts "Berufsorientierung für Studierende der Geisteswissenschaft" aufgezählt
Quelle: ZfQ/ Universitätskolleg

Steffi Bahro
E-Mail: sbahro@uni-potsdam.de
Tel.: 0331-977/4043


Mentoring BQ - Von der Praxis ins Studium

Die Grafik zeigt die verschiedenen Inhalte des Mentoring Programms für beruflich Qualifizierte
Quelle: ZfQ/ Universitätskolleg

Mit dem Teilprojekt bietet die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät ein zweisemestriges Unterstützungsangebot an, das sich an beruflich Qualifizierte richtet. Das als Gruppen-Mentoring konzipierte Programm verfolgt das Ziel, dieser nicht-traditionellen Studierendengruppe den Einstieg in das Studium zu erleichtern und Studienabbruchentscheidungen in Folge einer nicht gelungenen akademischen und/oder sozialen Integration zu verhindern. Im Rahmen eines semesterbegleitenden Kurses erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konkrete Unterstützungen zu spezifischen studienrelevanten Themen (wie z. B. Prüfungsvorbereitung, Studien- und Arbeitsmethodik, Lernstrategien). Betreut werden die Gruppenmitglieder durch eine erfahrene Mentorin bzw. einen erfahrenen Mentor. Diese bzw. dieser gibt ihnen in regelmäßigen Abständen Feedback zu ihren individuellen Lernfortschritten und steht sowohl für fachliche als auch für überfachliche Fragestellungen zur Verfügung. Das Gruppen-Mentoring-Programm weist den Vorteil auf, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur von dem Wissen und den Beratungsleistungen der Mentorin bzw. des Mentors profitieren, sondern auch von dem regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit anderen Mentees, die sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden und auf ähnliche Schwierigkeiten im Studium stoßen.

Link zur Webseite

Die Grafik zeigt die verschiedenen Inhalte des Mentoring Programms für beruflich Qualifizierte
Quelle: ZfQ/ Universitätskolleg

Claudia Saalbach
E-Mail: mentoring-bq@uni-potsdam.de
Tel.: 0331-977/3708


Moot Courts für Studierende an der Juristischen Fakultät

Poster Moot Courts
Quelle: ZfQ/ Universitätskolleg

Jurastudierende kommen nur im Rahmen ihres Pflichtpraktikums mit juristischen Berufen in Kontakt. Weitere praktische Erfahrungen sammeln sie erst nach dem Staatsexamen während des Referendariats. Das Teilprojekt soll daher den Studienanfängerinnen und -anfängern eine frühzeitige berufliche Orientierung bieten und die Praxisrelevanz des Lernstoffes verdeutlichen. In dem Moot Court-Projekt werden Gerichtsverfahren simuliert, indem studentische Teams fiktive Fälle aus einer jeweils unterschiedlichen Perspektive (Klägerin und Kläger bzw. Beklagte und Beklagter) bearbeiten und gegeneinander antreten. Die Aufgabe der Studierenden besteht darin, Schriftsätze zu verfassen und vor simulierten Gerichten, die meistens aus hochrangigen Richterinnen und Richtern sowie Professorinnen und Professoren bestehen, mündlich zu verhandeln – gegebenenfalls auch in einer Fremdsprache.

Poster Moot Courts
Quelle: ZfQ/ Universitätskolleg

Kontakt:


Wissenschaftliches Englisch für Studierende in der Erziehungswissenschaft und im Lehramt

Das Bild zeigt zwei Studierende und einen Dozenten welche kleine rote Zettel mit Begriffen anderen Begriffen auf einem gößeren Blatt Papier zuordnen -über diesem Bild stehen einige englische Sätze - neben dem Bild werden die Inhalte und Ziele des Englischkurses genannt
Quelle: ZfQ/ Universitätskolleg

Um Inhalte der aktuellen bildungswissenschaftlichen, erziehungswissenschaftlichen oder psychologischen Forschung rezipieren zu können, benötigen Studierende bereits ab den ersten Semestern eine hohe Lesekompetenz in englischer Sprache. Wissenschaftliche Originalarbeiten, mit denen in den Lehrveranstaltungen gearbeitet wird, werden überwiegend in internationalen, englischsprachigen Journals publiziert und die besten Lehrbücher, selbst für die ersten Semester, finden sich oft auf dem US-amerikanischen Markt. Wenige Erstsemester in diesen Fächern bringen die hierfür notwendigen Englischkompetenzen mit, zumal das in der Schule erworbene Englisch meist nicht genügt, um pädagogisch-psychologische Fachtexte hinreichend zu verstehen. Diese Anforderungen der Universität können eine besondere Hürde für solche Studierende darstellen, deren englischer Spracherwerb schon länger zurück liegt. Daher soll der Kurs insbesondere beruflich Qualifizierten eine Brücke in die Fächer bauen.

Das Bild zeigt zwei Studierende und einen Dozenten welche kleine rote Zettel mit Begriffen anderen Begriffen auf einem gößeren Blatt Papier zuordnen -über diesem Bild stehen einige englische Sätze - neben dem Bild werden die Inhalte und Ziele des Englischkurses genannt
Quelle: ZfQ/ Universitätskolleg

Ben Fergusson
E-Mail: ben.fergussonuni-potsdamde
Tel.: 0331-977/4926