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AG "Praxisstudien"

Die Organisation der universitären Praxisstudien durch die Praktikumsbüros (Bachelor und Master) und die inhaltliche und konzeptionelle Begleitung und Weiterentwicklung der Praxisstudien gehören zu den wesentlichen Aufgaben des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLB). In diesem Kontext ist die Arbeitsgruppe Praxisstudien ein wichtiger inhaltlicher und organisatorischer Impulsgeber für die schulischen und außerschulischen Praxisstudien an der Universität Potsdam.

Mitglieder der Arbeitsgruppe:

  • Prof. Dr. Frank Tosch (Leiter der Arbeitsgruppe, Humanwissenschaftliche Fakultät)
  • Prof. Dr. Helmut Prechtl (Didaktik der Biologie, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät)
  • Prof. Dr. Vera Kirchner (Lehreinheit Arbeitslehre/Technik, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät)
  • Dr. Petra Lenz (Institut für Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Philosophische Fakultät)
  • Dr. Roswitha Lohwaßer (Geschäftsführerin des ZeLB)
  • Steffen Kludt (Referent für Theorie-Praxis-Beziehungen, ZeLB)
  • Viola Grellmann (Praktikumsbüro Bachelor, ZeLB)
  • Anne Strobel (Praktikumsbüro Master, ZeLB)
  • Studentische/r Vertreter/in: Martin Urban

Die inhaltliche und organisatorische Koordinierung der Arbeitsgruppe hat seit Februar 2015 Steffen Kludt (ZeLB) übernommen.

Aufgaben
Die Arbeitsgruppe Praxisstudien beschäftigt sich grundsätzlich mit allen Fragen rund um die Lehramtspraktika im Bachelor- und Masterstudium. Zu den Aufgaben der AG gehört auch die Unterstützung der verschiedenen Lehreinheiten bei der Qualifizierung der Praktika mit dem Ziel, die schulpraktischen Studien zu einem studienleitenden Element im Lehramtsstudium zu entwickeln. Die enge Verbindung der drei Ausbildungsbereiche Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaften und die kumulative Vernetzung der erlernten Theorie mit verschiedenen Praxiserfahrungen ist ein Grundanliegen dieser Arbeitsgruppe.

In der Vergangenheit war die AG Praxisstudien im Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) insbesondere in den Prozess der Lehramtsstudienreform 2012/13 involviert, u.a. erarbeitete die Arbeitsgruppe die neue Ordnung für die schulpraktischen Studien und die Ordnung für das Schulpraktikum im Masterstudium. Damit legte die AG Praxisstudien die Grundlage für eine konzeptionelle Weiterentwicklung der Praxisstudien in den nächsten Jahren. Zur Stärkung der Theorie-Praxis-Beziehung wurde in den neuen Studienordnungen erstmals geregelt, dass alle fünf Praxisstudien (Bachelor und Master) entsprechend vorbereitet, begleitet und nachbereitet werden.

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte
Die Neuerarbeitung einer Konzeption für die universitären Praxisstudien im Masterstudium bildet einen zentralen Arbeitsschwerpunkt der AG in den Jahren 2015/16. Mit dem Inkrafttreten der neuen Masterordnung ab 2016 kommt es auch zu Änderungen im Bereich des Schulpraktikums und des psychodiagnostischen Praktikums im Master. U.a. wird das psychodiagnostische Praktikum künftig in das Schulpraktikum im Master integriert.

Mit Blick auf die zweite Phase der Lehrerbildung (Vorbereitungsdienst im Land Brandenburg) strebt die AG eine stärkere inhaltliche und konzeptionelle Abstimmung mit dem Landesamt für Schule und Lehrerbildung an.

Weitere Projekte
Im Rahmen der konzeptionellen Arbeit wurde temporär (2012/13) die Arbeitsgruppe Praxisstudien-Kompetenzen eingesetzt (zusätzliche Mitglieder: Prof. Dr. Thorid Rabe (Didaktik der Physik) und Jörn Simon (Allgemeine Grundschulpädagogik und -didaktik)). Diese Gruppe war mit der Entwicklung eines curricularen Konzepts der erziehungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Praktika an der Universität Potsdam befasst. Die bestehenden Praktika im Bachelor- und Masterstudium wurden hinsichtlich ihrer curricularen Verknüpfung mit den entsprechenden „theoretischen“ Lehrveranstaltungen sowie ihres Beitrags zur Entwicklung professionsorientierter Kompetenzen der Studierenden untersucht. Dieser erste Entwurf eines Spiralcurriculums stellt eine konzeptionelle Grundlage für die Weiterentwicklung der universitären Praktika dar. Mittelfristig soll die Arbeit an einem ganzheitlichen und kumulativen Spiralcurriculum der lehramtsspezifischen Praktika fortgesetzt werden. Dieser Prozess wird in der Versammlung des ZeLB eingehend beraten und erfolgt in enger Abstimmung mit den Fachdidaktiken.

Grafik zum Kompetenzaufbau in den schulpraktischen Studien im Bachelor- und Masterstudium (1. Phase der LehrerInnenbildung)