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Erweiterung der Trace-Hardware eines Mikroprozessors für Fehlerinjektionsexperimente

Moderne integrierte Schaltkreise zeigen eine zunehmende Anfälligkeit gegenüber transienten Störungen. Folglich werden Fehlertoleranzmaßnahmen integriert, deren Wirksamkeit mittels Fehlerinjektionsexperimenten untersucht werden kann. Für die Fehlerinjektion bietet sich insbesondere die Instrumentierung der Hardware (z.B. auf Register-Transfer-Ebene) an, die eine fein-granulare, deterministische und performante Injektion in Echtzeit ermöglicht. Die Erweiterung der Trace-Hardware gewährleistet dabei eine Fehlerinjektion als auch eine Beobachtung der Fehlerfortpflanzung ohne unerwünschte Einflüsse auf die Ausführung des Testprogramms. Der Kontroll- und Datenfluss-Trace gibt hierbei detailliert Auskunft über die Fortpflanzung und Maskierung von Fehlern im System oder dessen Teile. Aus einer Kampagne mit vielen Fehlerinjektionsexperimenten lassen sich zudem statistische Aussagen über die Störungsanfälligkeit eines (Teil-)Systems treffen.

Gehalten von

Dr. Martin Zabel

Veranstaltungsart

Vortrag/Vortragsveranstaltung

Sachgebiet

Informatik

Universitäts-/ Fachbereich

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

Termin

Beginn
20.07.2016, 13:00 Uhr
Ende
20.07.2016, 14:00 Uhr

Veranstalter

Institut für Informatik und Joint Lab

Ort

Universität Potsdam, Uni-Komplex Griebnitzsee, Haus 4, Raum 0.02
August-Bebel-Straße 89
14482 Potsdam
Lageplan

Kontakt

Mario Schölzel
August-Bebel-Str. 89
14482 Potsdam

Telefon 3485