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Ausschreibung Voltaire-Preis 2019

Die Universität Potsdam verleiht am 16. Januar 2019 zum dritten Mal den „Voltaire-Preis für Toleranz, Völkerverständigung und Respekt vor Differenz“. Mit dem Preis ehrt die Universität Potsdam jedes Jahr eine jüngere Wissenschaftlerin oder einen jüngeren Wissenschaftler, die beziehungsweise der einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Dialog zu diesem Thema geleistet oder sich für die Freiheit von Forschung und Lehre sowie für das Recht der freien Meinungsäußerung eingesetzt hat. Aus den eingegangenen Bewerbungen wählt eine Jury den Preisträger aus.

Die Preisträgerin oder der Preisträger des Voltaire-Preises wird am 16. Januar 2019 im Rahmen des Neujahrsempfangs der Universität Potsdam 2019 geehrt. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird von der Friede Springer Stiftung finanziert.

Bewerbungen für den Voltaire-Preis müssen von dritten Personen oder Organisationen eingereicht werden. Selbstnominierungen sind nicht möglich.

Bitte schicken Sie als Bewerbungsunterlagen:

  • Kurzvorstellung von Ihnen als vorschlagende Person oder Organisation
  • Vollständiger Name und Adresse (inklusive E-Mail) der vorgeschlagenen Person, Webseite
  • Begründung für die Nominierung (nicht mehr als 3 Seiten
  • Angaben über den eventuellen Erhalt anderer früherer Auszeichnungen

Wenn Sie weitere Informationen beilegen wollen, können Sie dies gerne in einer Anlage tun. Bei zusätzlichen Fragen oder wenn wir mehr Informationen benötigen, werden wir Sie kontaktieren.Die Vorschläge sind in deutscher oder englischer Sprache bis zum 1. Oktober 2018 einzureichen an: voltairepreis@uni-potsdam.nomorespam.de.


Die Jury

Bild: Karla Fritze
Die Jury-Mitglieder Professor Oliver Günther (li.) und Professor Christoph Markschies (re.) überreichen Dr. Hilal Alkan am 22. Juni 2017 den ersten Voltaire-Preis.

Über den Preisträger bzw. die Preisträgerin des Voltaire-Preises entscheidet ein fünfköpfiges Gremium. Der Jury gehören an:


Die Jury zur Preisträgerin 2018

Gladys Tzul Tzul

,

"Gladys Tzul Tzul engagiert sich unermüdlich für die Rechte der indigenen Bevölkerung in Guatemala."

Der Voltaire-Preis wird an einen Wissenschaftler oder eine Wissenschaftlerin vergeben, der oder die sich für die Freiheit von Forschung und Lehre sowie für das Recht auf freie Meinungsäußerung einsetzt. „Der Auswahlprozess hat auch in diesem Jahr wieder gezeigt, in wie vielen Ländern die Freiheit von Forschung und Lehre gefährdet ist oder eben gar nicht (mehr) existiert“, sagt der Präsident der Universität Potsdam, Prof. Oliver Günther, Ph.D. „Umso wichtiger, dass wir mit dem Voltaire-Preis ein Zeichen setzen und denjenigen, die sich den anti-aufklärerischen Tendenzen entgegensetzen, Dank und Anerkennung zollen. Denn der Preis gilt nicht nur den Preisträgern, sondern all den tapferen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weltweit, die Nein sagen zu Totalitarismus und Einschränkungen der Meinungs- und Redefreiheit.“

Die Jury, zu der neben Günther auch Vizepräsident Prof. Dr. Florian Schweigert, der Klimafolgenforscher Prof. Dr. Hans-Joachim Schellnhuber, der Humboldt-Experte Prof. Dr. Ottmar Ette sowie der Kirchenhistoriker Prof. Dr. Christoph Markschies gehörten, hatte sich einhellig für Gladys Tzul Tzul entschieden. „Ich kann mir keine bessere Preisträgerin vorstellen“, erklärt Jury-Mitglied Ottmar Ette. „Gladys Tzul Tzul engagiert sich unermüdlich für die Rechte der indigenen Bevölkerung in Guatemala wie in ganz Mittelamerika. Sie verbindet wissenschaftliche Weitsicht und Genauigkeit der Analyse mit hohem Engagement und persönlicher Risikobereitschaft, also Verstand und Herz auf ideale Weise miteinander.“

Gladys Tzul Tzul

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"Gladys Tzul Tzul engagiert sich unermüdlich für die Rechte der indigenen Bevölkerung in Guatemala."


Die Auszeichnung des Voltaire-Preises wird finanziert von der Friede Springer Stiftung.

Kontakt: Janny Armbruster

Tel.: 0331/977-1898

janny.armbruster@uni-potsdam.nomorespam.de