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Kinder-Universität | 1. Vorlesungsstaffel (9.30 - 10.15 Uhr)

Foto: Thomas Hölzel

Die Vorlesungen der 1. Staffel sind AUSGEBUCHT!

Knochenjob in Ostafrika – unterwegs auf den Spuren der ersten Menschen

Foto: A. Bressa

Referent: Apl. Prof. Dr. Martin Trauth, Institut für Geowissenschaften

Unsere frühen Vorfahren waren vermutlich Afrikaner. Oder doch nicht? Gerade wirbeln neue oder neu untersuchte Knochenfunde unseren Stammbaum durcheinander – wer soll hier denn noch durchblicken? Und was hat das alles mit dem Klima zu tun, mit dem raschem Wechsel von Regen und Dürre, Überflutungskatastrophen
und Staubstürmen? Martin Trauth legt für einen Moment den Geologenhammer aus der Hand und versucht, mit Menschenschädeln und Steinwerkzeugen im Gepäck Licht in unsere Vergangenheit zu bringen – in Afrika oder wo auch immer ...

Foto: A. Bressa

Der Schatz der Luftpiraten

Bild: A. Bressa

Referentinnen: Prof. Dr. Amitabh Banerji und Anja Tschiersch, Institut für Chemie

Was umgibt Dich in der Schule, zu Hause, wenn Du mit dem Fahrrad unterwegs bist oder wenn Du im Hörsaal der Kinder-Uni sitzt? Du kannst es nicht sehen, obwohl es direkt vor Deiner Nase ist.
Die Rede ist von Luft. Luft ist ein Gemisch aus verschiedenen Gasen. Im Experimental-Vortrag seid vor allem Ihr gefragt. Ihr müsst mithelfen, die Schatztruhe aus dem Piratenluftschiff zu öffnen. In einer Rätselsuche werden wir vier verschiedene Gase aus der Luft, die uns überall umgibt, genauer untersuchen.
Geht mit uns auf Entdeckungsreise und erkundet, was die Gase der Luft alles können. Denn sie können mehr, als nur gasförmig und unsichtbar zu sein.
Wir müssen alle zusammenarbeiten. Mit Eurer tatkräftigen Unterstützung und etwas Glück lässt sich zum Schluss der Piratenschatz vielleicht öffnen.

Bild: A. Bressa

Wie redet man mit einem Alien?

Foto: A. Bressa

Referent: Prof. Dr. Gisbert Fanselow, Department Linguistik

Komisch – in den Filmen landen die Außerirdischen immer in Amerika, und dann lernen sie auch noch superschnell Englisch (oder Deutsch). Aber wie wäre das in echt? Wie würden die Aliens untereinander sprechen, und könnten wir deren Sprache überhaupt lernen? Und sie unsere? Man kann auf zwei Arten darüber nachdenken: Erstens
untersucht man alle Sprachen der Erde und überlegt sich, welche Eigenschaften eine Sprache haben muss, damit sie funktioniert. Wie sehr bestimmen die Besonderheiten unseres Körpers und unseres Gehirns, wie unsere Sprachen aufgebaut sind? Welchen Einfluss haben das Klima und die Umwelt auf Sprache? Und wäre das alles bei den Aliens auch so oder eher nicht? Zweitens ist darüber nachzudenken, was Aliens bestimmt wissen werden, wenn sie es schaffen, zu uns zu fliegen. Dieses Wissen könnten wir Gastgeber ausnutzen, um uns zu überlegen, wie Kontakt mit den Aliens aufgenommen werden kann.

Bitte schickt mir Eure selbst gemalten Bilder von Aliens oder auch Eure Vorschläge einer möglichen Aliensprache zu! Eure Post könnt Ihr an die Adresse kinderuniuni-potsdamde oder das Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam senden. Ich werde Eure Ideen und Bilder in die Vorlesung einbauen.

Foto: A. Bressa

Als der „große“ Fontane klein war

Foto: A. Bressa

Referentinnen: Anna Granacher und Hans Moritz Ritter, Institut für Germanistik

Der berühmte Schriftsteller Theodor Fontane wurde vor genau 200 Jahren in Neuruppin geboren. Meistens lernen wir in der Schule seine bekannten Balladen kennen, etwa den „Herrn Ribbeck von Ribbeck im Havelland“, und stellen ihn uns immer als den vornehmen und ordentlichen Mann vor, den wir auch auf den meisten Buchausgaben und Bildern sehen können. Aber wie steht es um die Kindheit des bekannten Dichters? Wie ist er aufgewachsen? Welche Spiele hat er gespielt? Und war er ein guter Schüler? Diesen Fragen wollen wir nachgehen und zusammen herausfinden, warum ein abenteuerlicher Bootsausflug dazu führte, dass Fontane viele Jahre später die Erinnerungen an seine Kinderjahre in einer äußerst erfolgreichen Biografie festgehalten hat.

Foto: A. Bressa

Was ist eigentlich Fitness?

Foto: A. Bressa

Referentinnen: Martina Harbauer und Dr. Janet Kühl, Department Sport- und Gesundheitswissenschaften

Mit dem Fahrrad zur Schule fahren, in der großen Pause klettern, springen, toben oder am Nachmittag mit Freunden Fußball spielen – wenn sich Kinder bewegen, bewirkt das eine ganze Menge. Sport macht stark und hält fit. Aber was versteht man eigentlich unter Fitness? Wie viel Bewegung tut uns gut und ab wann schadet sie eher? Dem wollen wir in der Vorlesung nachgehen.
Außerdem könnt Ihr einen Fitness-Check machen und selbst testen, wie fit Ihr seid. Mit vielen Tipps für mehr Bewegung, Sport und Spiel könnt Ihr anschließend richtig durchstarten. Auf die Plätze, fertig, los!

Foto: A. Bressa

Wie wir finden, was wir suchen

Foto: A. Bressa

Referent: André Krügel, Department für Psychologie

Wenn wir nach etwas suchen, bewegen wir unsere Augen dorthin, wo wir es zu finden glauben. Aber woher wissen wir eigentlich, wohin der Blick gerichtet werden muss? Ist es reiner Zufall, wie lange es dauert, bis wir die Milchflasche im Kühlschrank gefunden haben? Und wie viel können wir sehen, ohne unsere Augen zu bewegen? Antworten auf diese und andere Fragen geben spannende Experimente mit visuellen Suchaufgaben. Mit modernster Technik messen wir dabei, wohin sich das Auge unserer Versuchspersonen während der Suche bewegt. Die Blickspur verrät Euch hinterher, wie das für uns so selbstverständliche Sehen funktioniert.

Foto: A. Bressa

Mit Lachs & Co auf Wanderschaft – Wie Fische unsere Flüsse erleben

Foto: A. Bressa

Referentin: Dr. Stephanie Natho, Institut für Umweltwissenschaften und Geographie

Lachs haben die meisten schon in ihrem Leben gegessen. Lachs ist lecker, er braucht saubere Flüsse – und nicht nur das! Ein Lachs braucht Bewegung. Einmal im Leben unternimmt er eine Weltreise: Er wandert vom Meer bis in die Quellregion seines Heimatflusses. Dabei durschwimmt er Stromschnellen und achtet in langsam fließenden Flussabschnitten darauf, nicht von Greifvögeln geschnappt zu werden. Wenn bei Hochwasser eine Flussaue überflutet wird und er quasi über Land schwimmt, muss er sich anstrengen, am Ende wieder in den Fluss zu gelangen. Aber Lachse schaffen das alles! An ihrem Geburtsort legen sie die Eier ab, wenn sie dorthin kommen.
Das klappt aber nicht immer! Warum? Gifte, die krank machen,durch Wehre verbarrikadierte Flüsse und kanalisierte Rennstreckenmit Schiffsverkehr, fehlendem Futterangebot und kaum Rastplätzenerschweren das Wandern. Was heute getan wird, um Flüsse wiederin einen „wanderfreundlichen“, lebenswerten und naturnahen Zustand zu bringen, seht und erfahrt Ihr in dieser Vorlesung. IhrHerzstück wird ein flutungsfähiges Auenmodell sein. Mitmachenund ausprobieren erlaubt!

Foto: A. Bressa

Smartphones & Daten – wie funktionieren die schlauen Geräte?

Foto: A. Bressa

Referent: Prof. Dr. Key Pousttchi, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Digitalisierung

Manche Erwachsene müssen die ganze Zeit auf dem Handy rumtippen. Manche Kinder auch. Aber wie funktioniert es, dass man damit Oma anrufen kann? Was ist ein Mobilfunknetz? Woher weiß dieses Netz, wo wir sind, wenn ein Anruf kommt? Und was passiert eigentlich auf dem Smartphone, während wir darauf herumtippen oder es auch nur bei uns tragen? Ist es nicht komisch, dass es so viele Apps gibt, die ganz viel können, aber gar nichts kosten – müssen die Firmen denn kein Geld verdienen? Viele Fragen kreisen um die kleinen schlauen Helferlein, die so viele Leute in ihrer Tasche tragen. Wir wollen in der Vorlesung Antworten darauf finden.

Foto: A. Bressa

Spinnen – voll eklig, aber nützlich

Foto: A. Bressa

Referent: Steffen Ramm, Botanischer Garten

Jeder kennt sie, aber nicht jeder liebt sie – noch nicht. Bei dieser Vorlesung lernt Ihr die faszinierende Lebenswelt heimischer und nicht heimischer Spinnenarten kennen. Wie fressen Spinnen? Wie wachsen die krabbelnden Achtbeiner? Sind Spinnen immer giftig? Und haben sie eigentlich Zähne? Solche Fragen und viele mehr werde ich Euch beantworten. Vielleicht gelingt es dabei sogar, Vorurteile gegenüber diesen nützlichen Tieren bei Euch abzubauen. Natürlich zeige ich Euch auch ein paar echte Spinnenhäutungen von Vogelspinnen. Habt
keine Angst und kommt vorbei!

Foto: A. Bressa

„Da wird der Hund in der Pfanne verrückt!“ – Till Eulenspiegels weltberühmte Streiche

Bild: A. Bressa

Referentinnen: Natalie Mlynarski und Sina Kobbe, Institut für Germanistik

Wer kennt ihn nicht, den berühmtesten Narren und Spaßmacher der deutschen Literatur? Richtig, das ist Till Eulenspiegel! Seit über 500 Jahren begeistert der lustige und listige Streichespieler Jung und Alt und bringt jedermann zum Lachen, außer diejenigen, auf deren Kosten gelacht wird. Mit einem kreativen und witzigen Eulenspiegel-Quiz nähern wir uns spielerisch seinen besten Geschichten und Streichen, die Ihr anhand von Bildern und Fragen, die wir Euch präsentieren, erraten müsst: Wie gelang es Eulenspiegel, einem Esel das Lesen beizubringen? Mit welchem Trick heilt Eulenspiegel alle Kranken der Stadt? Warum klaut Eulenspiegel einen Braten und kommt damit ungestraft davon? Fangt schon einmal an zu grübeln!

Bild: A. Bressa

Süßes ganz cool hergestellt

Foto: A. Bressa

Referentin: Tanja Schwerdtle und Team, Institut für Ernährungswissenschaft

Was haben Schokoprodukte, Eiscreme, Kaubonbons, Gummibärchen und Limo gemeinsam? Ganz klar – man kann damit coole Experimente machen. In unserer Experimentalchemievorlesung, also in einer Vorlesung mit chemischen Experimenten, werden wir Euch zeigen, dass Naturwissenschaft viel Spaß machen kann. Aus Lebensmitteln Raketen zu bauen oder in drei Minuten ein leckeres Schokoeis herzustellen, das ist für uns kein Problem. Glaubt Ihr uns etwa nicht? Und wisst Ihr vielleicht auch noch gar nicht, wer das Eis erfunden hat oder die Schokolade? Dann kommt vorbei und habt Spaß mit uns!

Foto: A. Bressa