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Foto: Hans-Jürgen Pautsch

Die Heizenergiespar-Prämie an der UP

Die Umweltkommission möchte die Mitglieder unserer Universität zum aktiven Energiesparen anregen. Deshalb unterstützt sie das von der Universitätsleitung ausgearbeitete Konzept, das alle Mitarbeiter*Innen und Studierende am Erfolg eines geringeren Energieverbrauches teilhaben lassen soll.

Seit 2013 bietet die Universitätsleitung eine Vereinbarung an, die die Nutzer*innen an der Senkung des Heizenergieverbrauches in seinem Umfeld finanziell beteiligt.

Wie funktioniert das Prämienmodell?

Vertragspartner der Hochschulleitung können Nutzereinheiten sein, die sich dem Organisationsplan und dem Lageplan der Universität zuordnen lassen (Fakultäten, Institute o. ä.). Sind im Gebäude oder Abrechnungskomplex mehrere Nutzereinheiten untergebracht, wird eine Prämie im Verhältnis der Flächennutzung aufgeteilt. Die technischen Voraussetzungen (Verbrauchszähler) sind in fast allen Gebäuden vorhanden. Bei stark unterschiedlicher Nutzung kann im Voraus ein gesonderter Verteilungsschlüssel von den Teilnehmern beschlossen werden.

Zunächst entscheidet die Nutzereinheit selbst, mit welchen Mitteln sie die Senkung des Energieverbrauchs erreichen kann. Häufig ist bereits durch ein entsprechendes Heizungs- und Lüftungsverhalten der Nutzer*innen  mit geringem Aufwand eine nicht unerhebliche Senkung erreichbar. Alle beschlossenen Maßnahmen werden dokumentiert, im Bereich veröffentlicht und nach der Abrechnungsperiode dem Antrag auf Erstattung der Prämie beigelegt. Ein kurzer, abschließender Bericht zu den umgesetzten betriebsorganisatorischen und verhaltensbezogenen Energiesparmaßnahmen soll andere Nutzer*innen zu ähnlichen Maßnahmen motivieren.

Basis für die Ermittlung der Verbrauchsdaten und die Berechnung der Wirkung der durchgeführten Maßnahmen ist der durchschnittliche, klimabereinigte Fünf-Jahresverbrauch, der gebäudebezogen vom Energie- u. Medienbeauftragten des HGP‑UP ermittelt und der Nutzereinheit mitgeteilt wird. Ist nach einem Jahr der Heizenergieverbrauch geringer als dieser Durchschnittswert, erhält sie als Prämie die Hälfte der dabei eingesparten Kosten. Die Prämie ist für die Verbesserung der technischen Ausrüstung oder die fachliche Weiterbildung der Mitarbeiter*innen innerhalb des Zuwendungsjahres auszugeben. Über die entsprechende Verwendung der Prämie kann der jeweilige Vertragspartner frei entscheiden.

Da es sich bei dieser Vereinbarung um ein Bonusmodell handelt, werden steigende Verbräuche nicht geahndet. Es sollten jedoch die Gründe hierfür analysiert werden.

Das HGP bietet als unterstützende Maßnahme Informationen zur Entwicklung des Energieverbrauches in den Instituts- und Verwaltungsgebäuden. Außerdem können durch Begehungen und Energiespartipps Hinweise für konkrete technische oder verhaltensbezogene Möglichkeiten zur Senkung des Energieeinsatzes in Anspruch genommen werden.

Foto: Hans-Jürgen Pautsch

Ansprechpartner

Energie- und Medienbeauftragter (HGP-UP)

 

Campus Golm
Haus 08c, Zi. 1.45