uni-potsdam.de

Sie verwenden einen veralteten Browser mit Sicherheitsschwachstellen und können die Funktionen dieser Webseite nicht nutzen.

Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können.

DFG Forschungsgruppe "Cosmic Sense", Modul "Grundwasserneubildung" (GW)

Foto: AG

Abschätzung der lokalen Grundwasserneubildungsrate mit Hilfe von Bodenfeuchte und Schneewasserequivalent aus Cosmic-ray Messungen

Projektbeschreibung:

Die nachhaltige Bewitschaftung der Grundwasserressourcen hängt von der detaillierten Kenntnis der Menge der Neubildung ab. Das ist ein Teil des Niederschlages, der in den Boden infiltriert, durch die ungesättigte Zone sickert, um die Grundwasseroberfläche zu erreichen. In der ungesättigten Zone ist die Bodenfeuchte der Speicher, der die Wasserbewegung kontrolliert. Die relevanten Skalen für die Grundwasserressourcen sind deutlich größer, als die Skalen, die die konventionellen Punkt-Messungen der Bodenfeuchte abdecken. Cosmic-ray neutron sensing (CRNS) erfasst die mittlere Bodenfeuchte über eine Fläche von 30 ha und mehreren Dezimetern Tiefe und ist damit geeignet, Grundwasserneubildung auf Feld- und Kleineinzugsgebiets-Skala abzudecken. In diesem Kontext kann auch Schneewasserequivalent und dessen Beitrag zur Grundwasserneubildung mit CRNS erfasst werden. Das Ziel des Projektes ist es, eine Methode zu entwickeln, um aus CRNS Bodenfeuchte und Schneewasserequivalent die Grundwasserneubildungsrate auf der Feldskala und darüber abschätzen zu können. Es soll untersucht werden, wie die gemessene Bodenfeuchte der Wurzelzone auch zu Wasser unterhalb der Eindringtiefe des Sensors und zu abwärts gerichteten Flüssen in Verbindung gesetzt werden kann. Dafür werden Feldexperimente zur Messung von Bodenfeuchte und Schneewasser durchgeführt. Da die CRNS-Messungen vor allem den oberen Bereich der Wurzelzone abdecken, wird eine bodenhydrologische Modellierung angeschlossen. Die selbst erhobenen Daten werden mit Daten aus dem COSMIC SENSE (link to webpage) Team ergänzt. Zuletzt wird ein numerisches Grundwassermodell mit horizontaler Wasserbewegung zum Vorfluter aufgesetzt und mit den Ergebnissen aus den Messungen und der Modellierung verglichen.Ansprechpartnerin: Lena Scheiffele

 

Ansprechpartnerin:

Lena Scheiffele

Foto: AG

Nach oben