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Mentale Gesundheit von Auszubildenden und Risikobewertung von Ausbildungsabbrüchen

Eine abgeschlossene Ausbildung legt die Basis für das gesamte spätere Arbeitsleben und beeinflusst wesentlich berufliche Chancen und Arbeitsplatzwahl. Die berufliche Position wiederum gilt als wesentlicher Faktor für eine gelungene gesellschaftliche Integration und beeinflusst die Lebensqualität und materiellen Möglichkeiten über den gesamten Lebensverlauf.

In der Praxis kommt es hierbei jedoch immer wieder zu Problemen. Die Gründe für einen Ausbildungsabbruch sind dabei vielfältig. Sie reichen von betrieblichen (Konflikten mit den Auszubildenden, Unzufriedenheit mit den vermittelten Inhalten, ungünstige Arbeitszeiten, etc.) über persönliche (Gesundheit, Sucht, fehlende Motivation, etc.) bis hin zu berufsbezogenen Gründen (andere Berufsvorstellungen, nicht Wunschberuf). Dies führt mitunter für Träger und Ausbildungsbetriebe zu erheblichen Kosten. Es ist daher von besonderem Interesse zu verstehen, welche Faktoren mit einem Abbruch eng in Verbindung gebracht werden müssen, wie diese sich gegenseitig verstärken bzw. welche Wechselwirkungen hierbei vorliegen.

Das Ziel der Untersuchung ist daher eine maßnahmen- und zielgruppenpräzise Identifikation von Risiko- bzw. Protektivfaktoren sowie von Risikofaktorenkonstellationen die den Abbruch einer Aus- oder Fortbildungsmaßnahme wahrscheinlich machen.

Mithilfe der Studienergebnisse soll den Verantwortlichen ein Katalog zur Verfügung gestellt werden, der wissenschaftlich abgesichert, eine Identifikation von besonders gefährdeten Personen ermöglicht. Damit einhergehend sollen Vorschläge für Interventions- und Präventionsmaßnahmen erarbeitet werden, die das Risiko für diesen Personenkreis reduzieren.

Studienzeitraum: 2019-2020, in Kooperation mit CJD e.V.