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Stressmanagement im Herzkatheterlabor: Die Studie „Herzklopfen"

Das Projekt „Herzklopfen“ wird  in Kooperation mit der Kardiologie des Ernst von Bergmann Klinikums in Potsdam durchgeführt. Der Ablauf einer Herzkatheteruntersuchung ist sehr komplex und für Patienten oft schwer nachvollziehbar, was zur Entwicklung von überwältigender Angst und Stress beitragen kann. Auch ist diese Art von Verfahren belastend für das medizinische Personal (hohe Konzentration über lange Zeiträume, genaue Dauer der Operation schlecht vorhersehbar) und kann zu Erschöpfungssyndromen und langfristiger Beeinträchtigung der Gesundheit führen. Ziel des Projektes ist es daher zum einen die Patienten intensiver auf die Operation vorzubereiten, damit sie besser mit der schwierigen Situation umgehen können und zum anderen die Belastung des medizinischen Personals durch die Entwicklung von Ablaufplänen zu minimieren.

Der erste Schritt im Rahmen unseres Projekts ist daher die Identifikation der wichtigsten prä- und postoperativen Belastungen für die Patienten, auf deren Basis ein Film produziert wird, der über den krankenhauseigenen TV-Kanal die Patienten auf die bevorstehende Operation vorbereitet. In einem zweiten Schritt werden die wichtigsten Stressfaktoren des medizinischen Personals analysieren (in Vorbereitung/ Durchführung der Operationen, Notfallsituationen) und daraufhin Ablaufregeln (Leitlinien) entwickelt und eingeführt. Inwieweit diese Leitlinien zu einer Entlastung innerhalb der Arbeitsprozesse beitragen, soll in einem dritten Schritt an randomisierten Stichproben getestet und überprüft werden, bevor diese dann auch auf andere Krankenhäuser übertragen werden können.

Kooperationspartner: Klinik für Kardiologie und Angiologie, Ernst von Bergmann Klinikum Potsdam.

Finanzierung: BGW

Laufzeit: 2018 - 2020