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In eigener Sache – Bildung ist keine Massenware

Liebe Studierende,

die Universitätsleitung plant, im Rahmen des Ausbaus der Lehramtsstudiengänge (Aufwuchs Lehramt) neue Dauerstellen im Mittelbau mit einem Deputat von in der Regel 18 Semesterwochenstunden (SWS) zu besetzen. Das ist im deutschlandweiten Vergleich überdurchschnittlich hoch. Wir würden damit die Situation der Fächer in der philosophischen Fakultät gegenüber vielen anderen Universitäten mittel- und langfristig deutlich verschlechtern. Eine qualitativ hochwertige, forschungsbasierte Lehre mit gleichzeitig bestmöglicher Betreuung der Studierenden wird auf dieser Basis nicht mehr möglich sein.

In seiner Sitzung am 23. Januar 2019 hat der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät beschlossen, sich den Vorgaben der Universitätsleitung zu widersetzen und keine Mitarbeiter*innenstellen mit einer Lehrverpflichtung von 18 SWS auszuschreiben. Das Institut für Slavistik schließt sich der fakultätsweiten Forderung an, eine Begrenzung der SWS für Lehrende und Dozenten auf max. 12 SWS festzulegen, um den Fortbestand der forschungsbasierten Lehre und eine bestmögliche Betreuung der Studierenden zu sichern.

Hier finden Sie einen Link zur Petition „Bildung ist keine Massenware“, wo Sie sich weiter informieren können.

Die Philosophische Fakultät wendet sich gegen eine Lehrdeputatserhöhung bei akademischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Dauerstellen in den Fachwissenschaften.

Stellungnahme zur Erhöhung des Deputats auf 18 LVS auf Dauerstellen in der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam