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Aktuelles

 

 

10.11.2015

Auszeichnung beim Potsdamer Kongress-Preis 2015

Foto: Prowissen e.V.
Preisträger des Kongresspreises

Unsere Internationale Fachkonferenz „Verschwörungstheorien in der aktuellen europäischen Krise: Argumentationsstrategien,

Kognitive Konzepte, Stereotypenbildung und Bildrhetorik“ wurde beim Potsdamer Kongress-Preis 2015 in der Kategorie
„Innovative und/oder außergewöhnliche Veranstaltungen (Preis der Landeshauptstadt Potsdam)“ ausgezeichnet.

Link zur Pressemitteilung der Wissenschaftsetage im Bildungsforum Potsdam (Stand: 16.11.2015)

Foto: Prowissen e.V.
Preisträger des Kongresspreises

 

 

Juli 2015

Medienresonanz: „Verschwörungstheorien in der aktuellen europäischen Krise:
Argumentationsstrategien, Kognitive Konzepte, Stereotypenbildung und Bildrhetorik.“

Pressemeldungen

Informationsdienst Wissenschaft

 

Interviews

heise.de

 

Radio

Deutschlandradio Kultur
(Radiobeitrag und Abschrift)

rbb Kulturradio

Radio Fritz

 

 

8. bis 10. Juni 2015

International Conference: The Meaning of Conspiracy -- ‪Plot‬ and ‪Mystery‬ in ‪Communication

Quelle: Universität Turin
Poster Fachkonferenz

Internationale Fachkonferenz vom 8. bis 10. Juni 2015 an der Universität Turin, Italien.

* Konferenzprogramm als Poster

* Informationen

 

 

2. bis 4. März 2015

„Verschwörungstheorien in der aktuellen europäischen Krise: Argumentationsstrategien, Kognitive Konzepte, Stereotypenbildung und Bildrhetorik.“

Internationale Fachkonferenz vom 2. bis 4. März 2015 an der Universität Potsdam.

* Tagungslink

 

Ausstellung:

 

 

September 2013

Medienresonanz: "Hip Hop as social and political Empowerment"

Forschungssymposium vom 11. bis 14. September 2013 in Hannover, Schloss Herrenhausen
Prof. Dr. Eva Kimminich und PD Dr. Heike Raphael-Hernandez

Das durch die VolkswagenStiftung geförderte Symposium "Hip Hop as social and political Empowerment" wurde in mehreren Medienberichten reflektiert.

Interview des DRadio Wissen

Videodokumentationen der VolkswagenStiftung zum Symposium und zum Rap-Jam im Jugendzentrum Hanover

 

 

11. bis 14. September 2013

Symposium: Hip Hop as social and political Empowerment

11. bis 14. September 2013 in Hannover, Schloss Herrenhausen.
Prof. Dr. Eva Kimminich und PD Dr. Heike Raphael-Hernandez


Das Symposium beleuchtet traditionelle Theorien der Cultural Studies, sowie ihre interdisziplinären Anknüpfungspunkte zu anderen Theorien der Wissensproduktion. Aufgrund der wachsenden Globalisierung und der weiten Verbreitung elektronischer Medien hat sich der kulturelle Austausch stark verändert. Das Symposium untersucht aus einer kritisch motivierten Perspektive, inwiefern HipHop mit sozial-juristischen Belangen, Gemeinschaftsorganisationen, Jugendinitiativen und dem Schaffen politischen Bewusstseins verbunden ist. Während HipHop lange Zeit mit einem negativen Image durch die Medien assoziiert wurde, zeigt die Forschung, dass diese Kultur in ihrer Geschichte auf soziale Missstände und Ungleichheiten aufmerksam gemacht hat, und den Betroffenen ermöglicht hat, Identitäten und Lebens-perspektiven zu entwickeln. Diese pro-sozialen Aspekte des HipHop sollen analysiert werden, um neue Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie HipHop Identitäten und Gemeinschaft generiert. Um dieses Potential der HipHop Kultur untersuchen zu können, wurden Referentinnen und Referenten eingeladen, die sich z.B. mit dem Einfluss des HipHop auf den Arabischen Frühling in Ägypten, auf die gewaltfreie Lösung des Palästinakonflikt, auf die Occupy-Bewegung in Oakland, USA, auf die Identitätssuche junger muslimischer Frauen in Marokko und Malaysia, oder auf soziale Initiativen nach der Apartheid in Südafrika befassen.

Mit freundlicher Unterstützung durch die VolkswagenStiftung

 

 

Juni 2013

Launch des Web-Portals für Kulturanalysen
"Kulturen im Fokus - KiF"

Am 8. Juni 2013 wurde zum Potsdamer Tag der Wissenschaften das neue Web-Portal für Kulturanalysen der Professur Kulturen romanischer Länder gelauncht. Das Portal "Kulturen im Fokus - KiF" wendet sich an alle, die sich für kulturelle Phänomene interessieren und sich kritisch mit Kultur auseinandersetzen. Wir wollen dort kulturelle Phänomene aus Vergangenheit und Gegenwart, insbesondere aus romanisch-sprachigen Ländern, vorstellen und unter verschiedenen Perspektiven analysieren. Besondere Berücksichtigung finden dabei auch die sogenannten Jugend- und Subkulturen. KiF dient also als kulturwissenschaftliche Informationsquelle, aber auch als Forum für Forschungsergebnisse junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

So werden auf KiF kulturelle Phänomene, Kulturtechniken und Funktionsweisen beschrieben und wissenschaftliche und herausragende studentische Aufsätze zur Vertiefung bereitgestellt. Zu den Beschreibungen und Analysen finden sich außerdem eine Mediathek mit entsprechenden Film-, Ton- und Fotodokumentationen sowie Bibliografien zu den Schwerpunktthemen. Als interaktives Portal können Besucher unter "Participate" eigene Beiträge vorschlagen oder Themen zur Besprechung anregen.

 

 

2013

Neu erschienen: Kimminich / Stein (Hrsg.): Mythos Stadt - Stadtmythen

Die Beiträge des Bandes beleuchten die vielschichtigen Verflechtungen des Mythos Stadt mit (kultur)hegemonialen, ideologischen, städteplanerischen, ökonomischen oder subjektiven Interessen. Sie decken die Konstruktionsebenen ausgewählter literarischer, philosophischer, städteplanerischer und subkultureller Phänomene auf und zeigen, wie der Mythos Stadt und seine Aneignungsformen nicht nur die Gestaltung von Stadt, sondern auch die Art und Weise prägen, wie Stadt erlebt und Identität konstruiert wird.


Aus dem Inhalt:
Eva Kimminich: Mythos Stadt - Stadtmythen -
János Riez: Atlantis: Ideale Stadt und kolonialer Mythos. Am Beispiel des Romans L'Atlantide (1919) von Pierre Benoit -
Dieter Ingenschay: Mythisches Madrid? Geschichte und Spezifik der literarischen Anverwandlung einer iberischen Metropole - J
Julius Erdmann: Un moi unsatiable du non-moi. Der Mythos des Flaneurs zwischen visueller und mobiler Stadtaneignung -
Ralph Buchenhorst: Berlin - Buenos Aires: Mythos und Erinnerung im Vergleich zweier urbaner Räume -
Monika Sokol: Kreative Ausgänge und Übergänge der Ghetto-Zone. Muster und Wandel des Urbanen in Hip Hop-Videos -
Mara Persello: Der Mythos St. Pauli zwischen Identitätsbildung und Gentrifizierung.

Kimminich, Eva / Stein, Judith (Hrsg.): Mythos Stadt - Stadtmythen. Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien: Peter Lang, 2013. (220 S., 5 Grafiken) Reihe Welt - Körper - Sprache. Perspektiven kultureller Wahrnehmungs- und Darstellungsformen. Bd. 10 Herausgegeben von Eva Kimminich

Print: ISBN 978-3-631-62849-2 geb. (Hardcover)

Weitere Informationen:

Datenblatt (PDF)

Inhaltsverzeichnis (PDF)

 

 

1. November 2012

13. Internationaler Semiotik-Kongress mit dem Potsdamer Kongresspreis 2012 ausgezeichnet

Die Preisträger des Potsdamer Kongress-Preises 2012 Foto: proWissen/Flegler

Am 1. November 2012 wurde Frau Prof. Dr. Eva Kimminich mit ihrem Organisationsteam für die Ausrichtung des 13. Internationalen Semiotik-Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Semiotik mit dem Potsdamer Kongresspreis 2012 ausgezeichnet. In der Kategorie Einzelveranstaltungen (Preis der DEHOGA Brandenburg) konnte sich die Veranstaltung gegenüber den weiteren Bewerbern erfolgreich durchsetzen. Der Preis wurde überreicht vom Präsidenten des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Brandenburg Mario Kade. Eine achtköpfige Jury, die sich unter dem gemeinsamen Vorsitz der Erfa-Gruppe und des Vereins proWissen Potsdam aus Vertretern der Kooperationspartner und der AG Wissenschaftskommunikation zusammensetzte, war insbesondere von der Interdisziplinarität und dem Rahmenprogramm sowie von der wissenschaftlichen Exzellenz der Veranstaltung überzeugt:

"Während der dreitägigen Veranstaltung Repräsentation – Virtualität – Praxis, dem 13. Internationalen Semiotik-Kongress der Deutschen Gesellschaft für Semiotik (DGS) wurde ganz Potsdam für die Kongressteilnehmer zum Spielfeld für symbolische Kategorien. Obwohl die Besonderheiten der Semiotik den Jurymitgliedern teilweise verschlossen blieben, beeindruckt diese Veranstaltung nicht nur durch wissenschaftliche Exzellenz, sondern auch mit einem breit aufgestellten Rahmenprogramm, das die Tagungsmöglichkeiten in Potsdam bestens repräsentiert. Die Vielfalt der Formate, die in diesem Rahmen genutzt wurden, ist beispielgebend: Die Kongressteilnehmer konnten durch eine Reihe von themenspezifischen Ausflügen Potsdam kennen lernen. Die Potsdamer wiederum konnten durch den Besuch der kongressbegleitenden Ausstellung „Stadt & Zeichen“ oder die Videoperfomance „Postvinyl“ etwas über eine Thematik erfahren, an der in Potsdam meist ohne große Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit geforscht wird. Ein Ausstellungskatalog, umfangreiche Berichterstattung in der regionalen Presse und ein Kongressbericht sorgten zusätzlich für eine breite öffentliche Wahrnehmung."

Vom 12. bis 15. Oktober 2011 richteten Frau Prof. Dr. Eva Kimminich und ihr Organisationsteam erfolgreich den 13. Internationalen Semiotik-Kongress der Deutschen Gesellschaft für Semiotik an der Universität Potsdam aus. Mit über 100 Referenten und zahlreichen Topwissenschaftlern aus dem In- und Ausland entstand während der dreitägigen Veranstaltung ein umfassender Austausch zu den vielfältigen Gebieten und Einsatzbereichen der Semiotik. Mit Sektionen zu u.a. Jugend- und Subkulturen, Design, Computerspielen, Architektur, Bildwissenschaft, Kulturgeschichte und Linguistik sowie mehreren öffentlichen Podiumsdiskussionen und Plenarvorträgen wurde der interdisziplinäre Diskurs angeregt und die Semiotik fruchtbar in die Wissenschaftsregion Potsdam getragen.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung zum Potsdamer Kongresspreis 2012

Bildergalerie

ProWissen Potsdam e.V.

 

 

3. Dezember 2011

39. Römerberggespräche: Gefällt mir nicht - Demokratie auf dem Prüfstand

Der Protest hat derzeit viele Gesichter. Ob Stuttgart 21, Demonstranten in Madrid und Jerusalem oder die occupy-Bewegung: Gegenüber einer Politik, die zunehmend ratlos und überfordert wirkt, erheben sich an vielen Orten Menschen, um ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen und Partizipation einzufordern. Auch das klassische Bürgertum der Mitte empfindet Unbehagen, da alte Sicherheiten Makulatur geworden sind.

Nicht immer ist die neue Lust an der Einmischung dabei mit ausformulierten Manifesten verbunden. Im Gegenteil, gerade die sichtbare Abstinenz von politischen Programmen irritiert viele Beobachter. Liegt dies daran, dass eine getriebene Politik ohne klare Konturen eben auch keine Gegenentwürfe provoziert? Oder ist die ästhetische Praxis dieses Widerstands, der oft ohne intellektuelle Programme auskommt, doch als politisches Handeln zu begreifen?

Die Römerberggespräche fragen nach den Ausdrucksformen und Adressaten des Protests. Inwieweit sind die verschiedenen Phänomene vergleichbar, und welches politische Selbstverständnis schlägt sich hier nieder? Zu überlegen ist, wie es um Staat und Demokratie steht, die ja vom Versprechen der Partizipation leben. Denn Gesellschaftsverträge müssen immer wieder erneuert, gesellschaftlicher Konsens immer wieder gefunden werden. Kommt unser Gesellschaftsmodell an seine Grenzen, wenn immer mehr Bürger dieses Partizipationsversprechen nur noch als bloße Illusion begreifen? Ist das der Punkt, an dem die ökonomische Krise in eine Legitimationskrise des demokratischen Staates umschlägt?

Programm

http://www.roemerberggespraeche-ffm.de

 

 

10.-12.11.2011

Translating HipHop - Konzerte, Performances, Workshops, Talks & Lectures

Am Anfang als „Black Noise“ abgewertet, hat sich Hip Hop in den letzten 30 Jahren über den Globus verbreitet. Auf der ganzen Welt praktiziert man die verschiedenen Dimensionen dieser energiegeladenen Kultur: Rap, DJing, Breakdance, Graffiti. Körpersprache und Gesten werden fast überall verstanden, die Übersetzung funktioniert unbemerkt.

Durch diese gemeinsame „Sprache“ ist eine virtuelle „Hip Hop nation“ entstanden. Gleichzeitig haben lokale Szenen völlig unterschiedliche Stile, Dialekte, Slangs und Codes, die eine Übersetzung erfordern. Hier setzt Translating Hip Hop an: Es feiert Hip Hop und Übersetzung zugleich. MCs aus Bogotá, Beirut, Nairobi, Berlin und Manila arbeiten seit Februar 2011, u. a. in vier Workshops in diesen Städten, an Rap-Übersetzungen aus den verschiedenen Sprachen. Zum Festival präsentieren sie an zwei Konzertabenden ihre babylonischen Performances. Der Kongress bringt in Performances, Lectures, Talks und Filmen internationale Künstler, Aktivisten und Hip Hop-Experten zum Thema Übersetzung und Hip Hop zusammen.

Sie alle erkunden neue Szenen, decken globale Verbindungen auf und knüpfen neue Netzwerke. In vielen Städten sind MCs nicht nur bekannte Musikerinnen und Musiker, sondern auch Chronisten, Guides und Aktivisten ihres Viertels. Sie stehen für Empowerment, besonders der jungen Frauen, und für den Aufbau alternativer Netzwerke, die Jugendliche aus den Gangs holen. Auch dies ist eine Aneignung der aus dem Nichts kreierten Kultur aus der Bronx. Den Bogen dorthin zurück schlagen die legendären Fotografien Joe Conzos aus New York. Mit diesem Ursprungsgedanken des Hip Hop gehen die Translating Hip Hop-MCs in Berliner Schulen und arbeiten in verschiedenen Sprachen mit den Schülerinnen und Schülern an ihren Geschichten.

Programmflyer

http://www.translatinghiphop.de

 

 

12.-16. Oktober 2011

13. Internationaler Semiotik-Kongress der Deutschen Gesellschaft für Semiotik / Universität Potsdam

Vom 12. bis 16. Oktober 2011 findet an der Universität Potsdam der 13. Internationale Semiotik-Kongress statt mit dem Thema: "Repräsentation, Virtualität, Praxis."

Wirklichkeit wird nie direkt erfahren, sondern einer Gesellschaft immer durch symbolische Kategorien zur Verfügung gestellt. „Repräsentation", „Virtualität" und „Praxis" sind Begriffe, mit denen diese symbolische Vermittlung bereits seit geraumer Zeit vielschichtig thematisiert wird. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen haben sie keinesfalls an Brisanz verloren, insbesondere wenn die an sie gebundenen semiotischen Systeme als sich ergänzende und einander durchdringende Formen des Weltzugangs zueinander in Beziehung gesetzt werden.

Der Begriff der Repräsentation umfasst hierbei sowohl die mentale Vorstellung der Außenwelt, also den Vorgang des Bedeutens von Welt durch Sprache und Symbole, als auch die physischen Artefakte und ihre sozialen, politischen und kulturellen Funktionen. Unter Virtualität wird dagegen eine gedachte Entität verstanden, die unseren Lebensalltag heute mehr denn je indirekt über ihre Funktionalität oder Wirkung prägt. Das rückt Virtualität in die Nähe von Praxis, da sie im Sinne eines „Als-ob" neue Formen des Erlebens, Erfahrens und Handelns eröffnet. Diese Durchlässigkeit von Wirklichkeit und „So-tun-als-ob" wohnt auch dem Begriff der Repräsentation im Sinne von Vor- und Darstellung inne.

An konkreten Beispielen werden diese Permeabilitäten interdisziplinär und multiperspektivisch diskutiert, um deren Gefahren und Chancen zu beleuchten, um die Vielschichtigkeit aktueller Entwicklungen aufzuzeigen und die theoretischen Grundlagen kritisch zu überdenken.

Pressespiegel:

Potsdamer Neueste Nachrichten: Ankündigung Kongress und Ausstellung. 13.10.2011

Potsdamer Neueste Nachrichten: "Wie Fresken in einer Kirche" 19.10.2011

 

 

SoSe 2010

 

Alles comic! Erzählen Bilder mehr?

Sommersemester 2010: Hauptseminar mit Exkursion: Di 12-14.00

Comics, BD’s und Graphic Novels erfreuen sich zwar bereits seit einigen Jahrzehnten einer großen Leserschaft, werden aber als „genre mineur“ erst jüngst auch von Wissenschaften beachtet. Und das nicht ohne Grund, denn Comics sind nicht nur populär, sie auch politisch, arbeiten Geschichtsbilder auf, skizzieren kulturelle Eigenheiten, (re)konstruieren Lebensgeschichten und schildern Strategien der Alltagsbewältigung; all das kann unter verschiedenen Akzentsetzungen befragt werden. Comics sind darüber hinaus als multimodales Medium zu betrachten, das sich zum einen verschiedener Codes bedient, zum anderen aber auch eigene Codes und Stile entwickelt hat. Die Romania bietet uns ein breites Spektrum, das vom weltberühmten Helden Tintin, Jacques Tardi oder den Comics des Verlages L’Association bis zu hin den Experimenten Julio Cortázars oder den literarischen Fumettis Milo Manaras reicht. Wir wollen ihre Codes und Darstellungsstrategien analysieren und versuchen die Frage zu beantworten, ob Comics eventuell mehr vermitteln können als Literatur und Film, und wenn ja, was bzw. warum.

 

Ein gemeinsamer Besuch im Institut Français in Berlin, dessen Bibliothek zahlreiche Comics zur Verfügung stehen sowie eine Exkursion ins Comic-Museum in Brüssel im Juni (23.-26.6.2010) soll uns den Zeichen-Welten näherbringen. Um rechtzeitig eine günstige Übernachtung reservieren zu können, wird um verbindliche Anmeldung bis zum 20.03.2010 gebeten. (kimminic@uni-potsdam.de). Um Ihnen einen verlängerten Aufenthalt zu ermöglichen, erscheint es sinnvoll, die An- und Abreise selbst zu organisieren (Flug ca. 130 €, Nachtbus ca. 65 €) Die Aufenthaltskosten werden sich voraussichtlich auf ca. 200 € belaufen, (Übernachtung in DZ oder Mehrbettzimmern, 3 gemeinsame Abendessen, mittags Lunchpaket oder Snack, Metrotickets)

 

 

1. 2. 2010

Vortrag von Karl Rössel - Zur aktuellen Brisanz der Auseinandersetzung mit bislang ausgegrenzten Kapiteln der Geschichte - Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg

 

am Montag, den 1.2.2010
in R. 2.14.021, um 17.00 Uhr

(im Rahmen des Hautseminars von Prof. Dr. Eva Kimminich: Geschichte, Erinnern, Vergessen)

 

 

14. 1. 2010

Vortrag von Herrn Dr. Pap Ndiaye - Les enjeux culturels et littéraires de la négritude

am Donnerstag, 14. Januar 2010
in R. 2.14.5.04 von 11.30-13.00

Pap Ndiaye ist Historiker und wurde 1965 im französischen Antony geboren. Sein Vater ist Franzose, seine Mutter senegalesischer Herkunft. Aufgewachsen ist Pap Ndiaye im Vorort von Paris. 1986 schließt er seine Promotion im Fach Geschichte erfolgreich an der „Ecole Normale Supérieure“ ab. Nachdem er anschließend einige Jahre in den USA verbrachte, lebt und arbeitet er inzwischen wieder in Frankreich, als Dozent an der „Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales“ (EHESS). Er ist Mitglied des Forschungszentrums nordamerikanischer Studien des CNRS-EHESS. Außerdem gehört er dem Redaktionskomitee der Revue L’Histoire an. Als Spezialist der USA, liegt der Schwerpunkt seiner aktuellen Forschung auf vielfältigen Fragen zu schwarzen Bevölkerungen in den USA und Frankreich. Ganz konkret lässt sich ein Projekt nennen, in welchem er Formen der rassischen Diskriminierung, wie Reden und Praktiken, in amerikanischen Lebensversicherungsfirmen des 20. Jahrhunderts untersucht. Pap Ndiaye weist zudem großes zivilgesellschaftliches Engagement auf, er bringt sich häufig in öffentliche Debatten ein. Diesbezüglich ist seine Mitgliedschaft im „Cercle d’action pour la promotion de la diversité en France“ erwähnenswert. Dies ist eine Vereinigung, die dem „Conseil Représentatif des Associations Noires“ (CRAN) angehört. Er ist außerdem Mitglied des Wissenschaftsrates des CRAN.

Publikationen

La condition noire. Essai sur une minorité française, Paris, Calmann-Lévy, 2008.
Preis Jean-Michel Gaillard des « Rendez-vous de l’Histoire » de Blois (2008). Taschenbuchausgabe September 2009 (Gallimard, collection Folio).
Les Noirs américains. En marche pour l’égalité, Paris, Gallimard, coll. Découvertes, 2009.
• « La représentation positive de soi : enjeux de la négritude », Katalog der Ausstellung "La représentation des étrangers en France et en Allemagne", Cité Nationale d’Histoire de l’Immigration - Actes Sud, 2009.
Die Ausstellung befindet sich derzeit im DHM in Berlin unter dem Titel „Fremde? Bilder von den ‚Anderen’ in Deutschland und Frankreich seit 1871“.
• « Les Noirs et leur perception de la discrimination raciale dans le monde du travail en France depuis les années 1960 », in Eric Fassin et Jean-Louis Halperin, Discrimina-tions : Pratiques, savoirs, politiques, Paris, La Documentation française, 2009.

 

 

16.11.2009

Vortrag von Dr. Brahima Camarra aus Bamako (Mali) - Erinnerung und mündliche Literatur: Das Beispiel der Tirailleurs sénégalais

 

am Montag, den 16.11.2009
in Raum 2.14.021 von 17.00 s.t. bis 18.30

im Rahmen des Seminars: Geschichte(n), Erinnern und Gedenken