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Aktuelles

22.11.2018

Virality and Morphogensis of Right Wing Internet Populism

Virality and Morphogensis of Right Wing Internet Populism

hg. von Eva Kimminich, Julius Erdmann und Amir Dizdarević

(Welt – Körper – Sprache. Perspektiven kultureller Wahrnehmungs- und Darstellungsformen, 13) Frankfurt et. Al. Peter Lang 2018.

Information and its individual interpretations are highly discussed in social media. Their use and misuse is an important subject for cultural and media studies. The theoretical framework of this volume is based on a synopsis of socio-constructivist and semiotic paradigms, which permit insight into ongoing adjustments of the social perception of reality and the thereby changing benchmarks. The assembled micro-studies concentrate primarily on right-wing Internet populism in Germany, France and Italy and allow a more precise idea of the effects the disseminated myths, metaphors and memes can have: Becoming viral, they can have an influence on a society’s semiosphere, i.e.on common sense and social life.

Zur Schriftenreihe

 

 

 

Virality and Morphogensis of Right Wing Internet Populism

07.11.2018

„Überlebt die Demokratie?“ Demokratie gestern – heute – morgen

Die migratorischen Entwicklungen jüngster Zeit zeigen, dass gesellschaftspolitische Umbrüche im Gange sind, die zu zunehmenden Nationalbewusstsein und Fremdenangst geführt haben. Ein idealer Nährboden für Nationalismen und Fremdenfeindlichkeit, durch die die demokratischen Werte in Frage gestellt werden. Während sich diese Entwicklung in Europa verstärkt, lässt sich im Senegal ein zunehmend breites Bewusstsein für die Vorteile der Demokratie beobachten, das zu einem beachtlichen zivilgesellschaftlichen Engagement geführt hat.

Ausgehend vom erfolgreichen Einsatz der von einer breiten Bevölkerung mitgetragenen Y-en- marre-Bewegung, werden dessen Mitbegründer Thiat, der Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Prof. Dr. Frank Bösch, der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Claus Leggewie und die Potsdamer Kulturwissenschaftlerin Prof. Dr. Eva Kimminich vor dem Hintergrund der rechtspopulistischen demokratiefeindlichen Verschiebungen in der politischen Landschaft Deutschlands und Europas die Vorzüge und Schwächen demokratischer Partizipation thematisieren. Darüber hinaus diskutieren sie, mit Blick auf das zumindest teilweise erfolgreiche zivilgesellschaftliche Engagement im Senegal, Möglichkeiten, wie einer Erosion demokratischer Werte begegnet werden kann.

Überlebt die Demokratie? Welche Rolle spielen dabei die Medien bzw. neue Medientechnologien oder andere Formen der Kommunikation? Wie lassen sich etablierte Werte aushöhlen und die Grenzen des Akzeptierbaren verschieben? Mit diesen und weiteren Fragen zum Thema „Demokratie gestern – heute – morgen“ setzen sich die Experten auseinander und laden ein, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.

Eine Veranstaltung der Universität Potsdam und des Zentrums für Zeithistorische Forschung, in Kooperation mit proWissen Potsdam e.V..

07.11.2018, 18:00-20:00 Uhr, WIS im Bildungsforum Potsdam
Eintritt: frei

Link zur Veranstaltung
Anfahrt

 

 

 

02.06.2018

Students' Day im Haus der Kulturen der Welt

Foto: Laura Fiorio, HKW

Studierende der Universität Potsdam (M.A. Angewandte Kulturwissenschaft und Kultursemiotik) laden am Samstag den 2. Juni 2018 in das Haus der Kulturen der Welt ein: Im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Neolithische Kindheit. Kunst in einer falschen Gegenwart, ca. 1930“ findet in der Zeit von 13 bis 18 Uhr der Students’ Day statt.

Die Ausstellung

Die Ausstellung „Neolithische Kindheit“ thematisiert die gesellschaftlichen Umbrüche, Spaltungen und Widersprüche der europäischen Moderne und zeigt auf, wie Künstler*innen der Avantgarde - unter ihnen Paul Klee, Hannah Höch und Jean Arp auf diese Zeit reagiert haben.

Der Students’ Day

Wie sieht die Ausstellung durch die Augen von Studierenden aus? Wie können alternative Zugänge zu den Ausstellungsinhalten gestaltet werden? Was bedeuten die damaligen gesellschaftlichen Umbrüche und die künstlerischen Reaktionen auf diese für unsere Gegenwart?  Der Students' Day ist eine speziell für die aktuelle Ausstellung des HKWs konzipierte Veranstaltung, in der diese Fragen in interaktiven und offenen Formaten praktisch erprobt werden. Den Besucher*innen wird über den gesamten Zeitraum hinweg ein dialogischer Spaziergang durch die Ausstellung „Neolithische Kindheit“ angeboten.  Angeregt wird dieser durch ein Reflexions-Team, dessen Mitglieder*innen an ausgewählten Stationen mit Fragen zum Gespräch einladen. Darüber hinaus wird es Bereiche geben, an denen mit intuitiver Begeisterungsfähigkeit die eigene Kreativität erprobt werden kann und die Ausstellungsinhalte künstlerisch reflektiert werden können.  Um 13.30 Uhr und 14.30 Uhr wird Agnes Wegner - Programmkoordinatorin des Bereichs Bildende Kunst und Film am HKW - das fortlaufende Programm des Students' Days ergänzen: mit „Hinter den Kulissen: Von der Idee zur fertigen Ausstellung“ gibt sie den Besucher*innen einen Einblick in die Arbeit des HKWs und erklärt den Entstehungsprozess einer so umfangreichen Ausstellung wie „Neolithische Kindheit“.

Zeit & Ort

Der Students' Day findet am Samstag den 2. Juni 2018 von 13 bis 18 Uhr im Haus der Kulturen der Welt statt. Adresse: John-Foster-Dulles-Allee 10. 10557 Berlin.  Für Studierende ist die Teilnahme gegen Vorlage des Studierendenausweises kostenfrei. Nicht-Studierende zahlen den üblichen Eintrittspreis des HKWs.

Kontakt zum Students' Day-Team: studentsday.uni.potsdam@gmail.nomorespam.com
Weitere Informationen zu der Ausstellung unter: www.hkw.de
Link zu der Facebook-Veranstaltung:
https://www.facebook.com/events/214065609365977/

 

 

 

Foto: Laura Fiorio, HKW

22. - 24.5.

HollyHood ist zurück!

Bild: Anna Albert

Das von einem jungen Potsdamer und Berliner Team und der Cultus UG organisierte Filmfestival geht in die zweite Runde. In einer funky Woche befassen wir uns mit der über 40 Jahre jungen Hip Hop Kultur und ihrer vier Kunstformen – Breaking, Rapping, DJing und Graffiti.  Wir treten dabei für eine aktivistische Vision der Kultur ein, die sich als posi- tive Kraft für soziale Gerechtigkeit einsetzt.

Programm der Veranstaltung...

Bild: Anna Albert

4.5.2018

„Die Macht der Bedeutung: Was Zeichen mit uns und wir mit Ihnen machen“

Ausstellung und Ausstellungsführungen durch Studierende der Kultursemiotik beim Potsdamer Tag der Wissenschaften am 4.5.2018 in Golm.

Thema der Ausstellung: „Die Macht der Bedeutung: Was Zeichen mit uns und wir mit Ihnen machen“.

Die Ausstellung zeigt wie mit Zeichensystemen unsere Wirklichkeit erzeugt und verändert wird. Sie gibt damit Einblick in eine bisher noch wenig beachtete Wissenschaft, die Semiotik.  Mit ihren Modellen lässt sich beispielsweise die Wirkung von Metaphern in der Werbung oder in populistischen Diskursen erläutern oder die ikonische Macht von Pressefotografien.  Anhand dieser und anderer Beispiele wird der gesellschaftliche Nutzen semiotischer Analysemethoden veranschaulicht und durch die Führung der Studierenden vertieft.

LINK


8.2.2018

Est Modus in Networks ‒ The Language of Moderation on the Internet

International Symposium jointly organized by the University of Turin (CIRCE, Prof. Massimo LEONE) and the University of Potsdam (Institute for Romance Languages, Prof. Eva KIMMINICH), with the support of MIUR-DAAD (project: CONTAGIONS: Proposal for the Constitution of an Italian-German Network of Young Scholars for the Study of Viral Misinformation and Hate-Speech in Present-Day Communication).

More information...

 

Ab November 2017

Wie zeigt sich lebendige Demokratie? / How is vibrant democracy expressed?

Im Frühjahr 2012 wählte das senegalesische Volk Präsident Abdoulaye Wade ab. Mit diesem friedlichen Machtwechsel bewährte sich die Demokratie im Senegal. Großen Anteil daran hat die seit Ende der 1980er Jahre kritisch aktive Rapbewegung. Ihr Anliegen ist, die größtenteils analphabetische Bevölkerung politisch aufzuklären. Als der amtierende Präsident eine dritte Amtszeit durchsetzte, gründeten Rapper und Journalisten 2011 die Y‘en marre-Bewegung. Sie motivierten erfolgreich vor allem junge Menschen, ihr demokratisch verankertes Wahlrecht wahrzunehmen. Das Forschungsfester dokumentiert unsere Langzeitstudie, in der seit 2000 untersucht wird,  wie Rapper als kulturelle Akteure zur Bildung einer kritischen Öffentlichkeit in der senegalesischen Gesellschaft beitragen.

Potsdam, Bildungsforum Wissenschaftsetage: Forschungsfenster 

Link zum Bildungsforum



 

4.7.2017

Public Interpretation – Sharing Meaning in the Era of Extreme Virality

23.05.2017

Symposium: International Conference: The Virality of Extreme Images

17.05.-18.06.2017

Ausstellung: Die Welt der Zeichen – Was sie mit uns und wir mit ihnen machen

 

06.02.-25.03.2017

„Stadt und Zeichen“ – Eine Ausstellung über Sinn und Semiotik im Bildungsforum

Zeichen sind in verschiedenen Formen in unserer Lebenswelt allgegenwärtig. Sie sind Ausdruck einer Mitteilung oder Orientierungshilfe und verdichten unsere Vorstellung von Wirklichkeit, sowie unserer Welt- und Menschenbilder. Als Stellvertreter dieser Vorstellungen lässt sich an ihnen aber auch der Vorgang des Bedeutens ablesen. Sinn ist nicht in der Welt vorhanden, wir ordnen ihn den Dingen mit Hilfe der Zeichensetzung zu. Die Ausstellung führt in die bunte Vielfalt subkultureller Zeichen ein und ist Auftakt der semiotischen Wochen im Mai 2017. 

Die Vernissage zur Ausstellung findet am Mittwoch, den 08.02.2017 um 18:00 Uhr in der Wissenschaftsetage des Bildungsforums Potsdam statt.

06. Feb. 2017 - 10:00 Uhr bis 25. Mär. 2017 - 18:00 Uhr

WIS im Bildungsforum
Am Kanal 47
14467 Potsdam
Tel.: (0331) 977 4599

Haltestelle "Platz der Einheit/ Bildungsforum", Potsdam

Ankündigung des Bildungsforums

Die vom 17. bis 18. Januar stattfindende englischsprachige Tagung betrachtet Viralität unter dem Gesichtspunkt einer schnellen und unkontrollierten Ausbreitung von Inhalten oder Praktiken im Web. Ausgehend von dem aus Biologie und Medizin in den Kultur- und Gesellschaftswissenschaften abgeleiteten Begriff der Viralität, der mit der Beobachtung der Ansteckung verbunden ist, geht es den jungen Wissenschaftler*innen darum, die Verbreitung von populistischen Statements und Hassreden in den neuen Medientechnologien zu beobachten. Die von einem Individuum oder einer Gruppe in Umlauf gebrachten Äußerungen werden dabei nicht nur vermehrt, sondern auch verändert. An dieser Morphogenese von Begriffen und Argumentationseinheiten oder auch Bildern werden Eigenschaften untersucht, die einsichtig machen, warum sich manche Begriffe und Argumentationen besonders gut verbreiten lassen, bzw. wie sie durch das Eindringen in individuell variante Argumentationsketten den Common Sense der gesellschaftlichen Wirklichkeitswahrnehmung verändern.

Die Vorträge befassen sich mit der Instrumentalisierung des „Lügenpresse“-Vorwurfs, mit Verschwörungstheorien über Geflüchtete in rechten Medien sowie islamfeindlichen Argumentationen und Metaphern in sozialen Netzwerken durch populistische Parteien wie die Front Nationale in Frankreich oder die AfD in Deutschland.

Das Symposium ist Baustein der von Prof. Dr. Eva Kimminich und Prof. Dr. Massimo Leone initiierten und vom DAAD und dem MIUR geförderten Forschungskooperation zwischen den Nachwuchswissenschaftler*innen der Kultur- und Mediensemiotik an den Universitäten Potsdam und Turin. Die Kooperation ist gleichzeitig in das längerfristig angelegte europäische COST-Forschungsprojekt Conspiracy Theories“ (2016-2020) eingebunden.

 

17./18.1.2017

Morphogenesis and Virality of Right Wing Body of Thought in Germany, Italy and France