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Foto: Sandra Scholz

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Am Arbeitsbereich gehen wir in unterschiedlichen Projekten Fragen der empirischen, grundschulbezogenen Bildungsforschung nach. Diese umfassen bspw. den Zusammenhang von sprachlichen Kompetenzen und Lernerfolg und die Rolle der (zuwanderungsbedingten) Zweisprachigkeit für unterschiedliche Bereiche schulischen Lernens. Zudem untersuchen wir in Interventionsstudien die Bedeutung außerschulischer Interessen für das Lernen von konzeptuellem Wissen im Grundschulalter einschließlich der Möglichkeiten der didaktischen Gestaltung von individualisierten Lernumgebungen. Weitere aktuelle Projekte befassen sich mit veränderten Normorientierungen von Lehrkräften in inklusiven Schulen und Klassen sowie mit Zusammenhängen zwischen Studienwahlmotivation und Belastungserleben angehender Grundschullehrkräfte. Psychologische als auch sprachwissenschaftliche und soziologische Theorien bilden die Grundlage der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit diesen Themen. Der empirische Zugang zu diesen und weiteren Forschungsfragen ist dabei durch (quasi-)experimentelle Studien als auch durch Sekundäranalysen bestehender Datensätze charakterisiert. Unter diese Perspektive kann die wissenschaftliche Arbeit am Arbeitsbereich als empirische Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt Lehr-Lernprozesse im Grundschulalter verstanden werden.

 

Die Lehre des Arbeitsbereichs richtet sich an Studierende des Studiengangs Lehramt Primarstufe (mit und ohne Schwerpunkt Inklusion) in der Bachelor- und Masterphase. Neben grundlegenden Inhalten der Grundschulpädagogik und –didaktik und dem damit verbundenen Fachwissen liegt ein weiterer Schwerpunkt in der Vermittlung von Themen und Methoden der empirischen Grundschulforschung, um den Studierenden die Rezeption aktueller Forschungsergebnisse, die Teilnahme an Forschungsprojekten sowie die wissenschaftlich fundierte Reflektion ihres eigenen beruflichen Handelns zu ermöglichen.