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Förderprogramm „BRAIN“ gestartet - Herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler beginnen ihre Arbeit in Brandenburg

Die ersten BRAIN-Stipendiaten zusammen mit Wissenschaftsministerin Prof. Sabine Kunst und Prof. Oliver Günther, Präsident der Universität Potsdam. Foto: Thomas Roese.

Der Startschuss ist gefallen: Im Dezember begann offiziell die erste Auflage des Förderprogramms BRAIN (Brandenburg Research Academy and International Network), mit dem hochqualifizierten Nachwuchswissenschaftlern aus dem Ausland ein zweijähriger Gastaufenthalt an brandenburgischen Hochschulen ermöglicht wird. Wissenschaftsministerin Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst und Universitätspräsident Oliver Günther, Ph. D., begrüßten die Stipendiaten in einer Feierstunde im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte.

Vier der Stipendiaten werden in den kommenden zwei Jahren an der Universität Potsdam forschen: Dr. John Jansen aus Australien und den Niederlanden geht am Institut für Erd- und Umweltwissenschaften der Frage nach, welchen Einfluss Tektonik und Frostverwitterungsprozesse auf die Entstehung der skandinavischen Hochplateaus ausübten. Dr. Emmanuel Nuesiri aus Kamerun erforscht am Lehrstuhl für Internationale Politik die Rolle öffentlicher Verwaltungen in Afrika bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. Dr. Boban Arsenijevic untersucht im Department Linguistik das sprachliche Phänomen der Rekursion. Dr. Suchand Dandeep Chandramathi Sukumaran beteiligt sich am Institut für Physik und Astronomie an der Erforschung der „Solarzellen der dritten Generation“.
Prof. Dr. Ulrike Demske, Vizepräsidentin für Internationales, Alumni und Fundraising, gehörte zur international besetzten Jury, die unter den zahlreichen Bewerbern diejenigen auswählte, die mit ihrem Forschungsprojekt und ihrer Persönlichkeit überzeugen konnten. „Unsere Stipendiaten brennen für ihre Projekte“, betont Prof. Demske. Sie freue sich, dass mit den vier Nachwuchswissenschaftlern der Anteil der internationalen Mitarbeiter an der Universität weiter steige und damit auch die Möglichkeiten des intensiven wissenschaftlichen Austauschs mit den Potsdamer Arbeitsgruppen, in denen die vier Nachwuchswissenschaftler nun für zwei Jahre arbeiten.
Insgesamt erhalten zehn herausragende Post-Doktoranden das BRAIN-Stipendium, die an vier Brandenburger Hochschulen arbeiten werden. Drei Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler konnten sich im Bewerbungsverfahren durchsetzen. Sie kommen aus Australien, Frankreich, Indien, Italien, Kamerun, den Niederlanden, Pakistan, Portugal, Serbien und Spanien. Neben der Universität Potsdam gehören die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, die Europa Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und die Technische Hochschule Wildau zu den Gasthochschulen. Die Stipendiaten erhalten während ihres Gastaufenthalts die Möglichkeit, an einem umfangreichen Begleitprogramm teilzunehmen. Neben Fortbildungs- und Coachingangeboten zum Erwerb ergänzender Qualifikationen stehen verschiedene Symposien, Vorträge und Diskussionsveranstaltungen auf dem Programm.
Das BRAIN-Programm konzipierten Wissenschaftsministerium und brandenburgische Hochschulen gemeinsam. Es wird als COFUND/Marie-Curie-Maßnahme unter dem Dach des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms kofinanziert und hat das Ziel, die Hochschulen stärker zu internationalisieren.


Text: Heike Kampe, online gestellt von: Matthias Zimmermann

Veröffentlicht

18. Dez 2014

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Prof. Dr. Ulrike Demske