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Alexander Schirrmeister

Alexander Schirrmeister

Projektmitarbeiter

in einem Beratungsbüro für Stadtentwicklung und -planung


Was haben Sie studiert?

B. Sc. Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar

Wie sind Sie zu Ihrem Beruf gekommen?

Ich habe mich nach meinem Bachelorstudium auf ein Praktikum beworben und dann als Trainee im Unternehmen angefangen.

Welche drei Sachen haben Sie auf der Arbeit zuletzt erledigt?

  • Ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept für einen Konversionsbereich einer Stadt als Voraussetzung für Städtebaufördermittel erarbeitet.
  • Aktuelle und kontroverse Beispiele der Stadtentwicklung in Berlin für eine Ausstellung recherchiert und die Ergebnisse grafisch aufbereitet.
  • Angebotsakquise für weitere Projekte

Was für Projekte betreuen Sie?

Ich arbeite derzeit für einen Stadtbereich an sogenannten vorbereitenden Untersuchungen. Diese dienen dazu, die derzeitige städtebauliche und soziale Situation zu bewerten sowie Missstände darzustellen, um daraus Ziele und Maßnahmen für eine Sanierung bzw. Entwicklung abzuleiten.

In einem anderen Projekt erarbeiten wir eine gesamtstädtische integrierte Entwicklungsstrategie. Ein zentrales Vorhaben ist dabei die städtebauliche Entwicklung eines großflächigen, brachgefallenen sowie denkmalgeschützten Areals.

Unterscheiden sich Ihre Arbeitstage voneinander?

Ja, es gibt immer neue Herausforderungen sowohl strategischer als auch technischer Art.

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf am meisten?

Die Aufgabe, verschiedenste Ansprüche, Vorstellungen und Wünsche zusammenzubringen und damit die Zukunft unserer Städte zu gestalten.

Arbeiten Sie in Ihrem Beruf viel im Team oder eher für sich alleine?

Die Arbeit erfolgt soweit wie möglich im Team, der Austausch und gegenseitiges Feedback ist enorm wichtig, da Stadtentwicklung immer vielfältige Interessen berücksichtigen muss.

Wie viel von Ihrem erlernten Wissen aus dem Studium brauchen Sie in Ihrem Arbeitsalltag?

Nach dem Studium dachte ich zuerst, dass ich noch nicht viel und nicht ausreichend gelernt habe. Während der Arbeit konnte ich feststellen, dass die wichtigen Grundlagen vorhanden sind und ich mich somit schnell in verschiedene Fragestellungen hineinarbeiten konnte. Gegenüber dem Studium sind die Themen aufgrund der realen Umsetzbarkeit und der vorhandenen Arbeitszeit eingeschränkter und nicht immer in der gleichen Tiefe bearbeitbar.

Wie viel Verantwortung tragen Sie?

Als Projektmitarbeiter trage ich schon relativ viel Verantwortung, da ich im direkten Kontakt mit den Kund*innen stehe. Die Projektleiter*innen können nicht alle Aufgaben und erstellten Berichte im Detail lesen und kontrollieren. Dazu kommt die Eigenverantwortung seine Aufgaben und das Zeitmanagement im Blick zu behalten.

Was fordert Sie an Ihrem Beruf heraus?

Immer wieder neue Fragestellungen und vielfältige Interessenslagen der Akteur*innen.


Ihre Tipps für Berufseinsteiger*innen?

Ein Praktikum hilft immer weiter. Das Feld der Stadtentwicklung ist vielfältig, so bieten die verschiedenen Büros, Verwaltungen, Institutionen, Initiativen unterschiedliche Aufgabenschwerpunkte. Allgemein kann ich empfehlen, sich am Anfang auf ein bis zwei Themen zu spezialisieren und zu sagen: "Hallo, ich bin der/ die...und das sind derzeit meine Themenschwerpunkte...!". Dann wissen alle im Unternehmen, wozu sie einen ansprechen können.