Aktuelles von Potsdam Transfer


innoBB und NutriAct – Erfolgreicher Transfer von Wirtschaft und Wissenschaft über Ländergrenzen hinweg

Logo NutriAct
Bild: Cluster-Office NutriAct

31. Mai 2021

In einer virtuellen Pressekonferenz zum 10-jährigen Bestehen der gemeinsamen Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg (innoBB) zogen Vertreter:innen des Berliner Senats und der brandenburgischen Landesregierung eine Zwischenbilanz dazu, wie Wirtschaft und Wissenschaft über die Ländergrenzen hinweg kooperieren und sich vernetzen. Der länder- und ressortübergreifende Charakter der innoBB ist bis heute europaweit einzigartig. In diesem Rahmen präsentierte sich auch das in der Region Berlin/Brandenburg ansässige Kompetenzcluster NutriAct und zeigte, wie erfolgreicher Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft umgesetzt werden kann. Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojekt NutriAct arbeiten 12 wissenschaftliche Einrichtungen und mehr als 20 kleinere und mittlere Unternehmen seit 2015 daran, die Ernährungs- und Gesundheitssituation der Fünfzig- bis Siebzigjährigen zu verbessern. In der NutriAct-Ernährungsstudie ernähren sich 500 Proband:innen über einen Zeitraum von drei Jahren entsprechend eines speziellen NutriAct-Ernährungsmusters. Um die Proband:innen bei der langfristigen Ernährungsumstellung zu unterstützen, haben Wissenschaftler:innen gemeinsam mit Wirtschaftspartnern neue Produkte entwickelt bzw. die Rezepturen beliebter Lebensmittel entsprechend des NutriAct-Ernährungsmusters modifiziert. Die technologischen Herausforderungen dabei konnten Dank erfolgreichen Kooperationen mit Wirtschaftspartnern gemeistert werden. Das NutriAct Innovationsbüro ist bei Potsdam Transfer angesiedelt und unterstützte dabei aktiv die Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und bringt den Wissens- und Technologietransfer voran.

Uni trifft Praxis - fünf Projekte erhalten FöWiTec-Förderung der Hochschule

Banner zu FöWiTec Preisverleihung am 01.06.
Bild: Susanne Schilling

Zur Förderung des Wissens- & Technologietransfers (FöWiTec) schrieb die Universität Potsdam schon zum zweiten Mal eine interne Projektförderung aus, um anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit einem klaren Bezug zu wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Bedarfen zu unterstützen. Von insgesamt 21 eingereichten Projektideen erhalten nun fünf Forschende aus den Bereichen Geowissenschaften und Geographie, Grundschulpädagogik und Management für zwölf Monate einen Zuschuss und Unterstützung durch die UP Transfer GmbH, die Tochtergesellschaft der Universität Potsdam für Wissenschaft, Forschung und Weiterbildung sowie Potsdam Transfer, der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung der Universität Potsdam für Gründung, Innovation, Wissens- und Technologietransfer.

Bei der Preisverleihung am 01.06.21 von 14:00 bis 17:00 Uhr im Foyer der Wissenschaftsetage (WIS) des Bildungsforums ehrt der Präsident der Universität Potsdam, Prof. Oliver Günther, die Wissenschaftler:innen für ihre innovativen Projekte.

Die FöWiTec-Förderung wurde erstmals im Jahr 2019 anlässlich des 20-jährigen Firmenjubiläums der UP Transfer GmbH ausgelobt, um Forschung und Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren, Dienstleistungen oder die Konzeption neuer praxisorientierter an der Universität Potsdam zu unterstützen.


Innovationspreis Berlin Brandenburg

Logo des Innovationspreises Berlin Brandenburg
Bild: Innovationspreis Berlin Brandenburg

Sie arbeiten ständig an der Verbesserung von Produkten, Verfahren, Dienstleistungen sowie Geschäftsmodellen und Unternehmensabläufen? Beim Innovationspreis Berlin Brandenburg haben Sie seit dem 12. April 2021wieder die Gelegenheit, Ihre technische oder nichttechnische Innovation mit einer Bewerbung öffentlichkeitswirksam sichtbar zu machen.

Mit einem geringen Zeitaufwand können auch Sie sich mit Hilfe des zweistufigen Online-Bewerbungsformulars bewerben. Der Wettbewerb endet am 21. Juni 2021 (12 Uhr). Die Bewerbung ist kostenlos. Alle weiteren Informationen finden Sie zusammengefasst im diesjährigen Flyer.


Potsdam Transfer unterstützt zukünftige Akteur:innen aus Wirtschaft und Politik

Kollage aus 3 Fotos der Außenansicht des Hannah-Arendt-Gymnasiums
Foto: © 2018 Hannah-Arendt-Gymnasium Potsdam

Das Potsdamer Hannah-Arendt-Gymnasium mit seinem Schulprofil Wirtschaft & Politik fördert Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse im Fach Projektorientierte Kompetenzbildung (ProKo) in der Entwicklung der Kompetenzen Selbstorganisation, Kommunikation und Präsentation. Die Schüler:innen erhalten hierfür spezielle Kompetenztrainings zur Planung und Umsetzung von eigenen Projektideen in den Bereichen Verbraucherbildung, Berufsorientierung und Demokratiebildung. Hier unterstützt Potsdam Transfer als starker Kooperationspartner: Mitarbeiter:innen von Potsdam Transfer vermitteln den Schüler:innen als Team Coaches praktische Tipps für die Projektumsetzung sowie Fähigkeiten und Techniken für eine überzeugende und erfolgreiche Präsentation der eigenen Idee. Zudem lernen die Schüler:innen Tools wie das Business Model Canvas (BMC) zur Visualisierung und Strukturierung von Geschäftsmodellen kennen.

Darüber hinaus unterstützt Potsdam Transfer das Projekt business@school des Leistungskurses Wirtschaftswissenschaften der Jahrgangstufe 11 als Juror. Zukünftig ist hier die Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Geschäftsideen im Gespräch.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!


GESUND UND BUNT?! 29.04.21 von 09:30 -12:00 Uhr

Step by Step oder Tango – Roadmap zu neuen Lebensmitteln

Grafik zur Veranstaltung Gesund und Bunt mit Datum und Uhrzeit (29. April, 9:30-12:00)
Bild: WFBB/ Annika Büssemeier

Die Entwicklung und Optimierung von Lebensmitteln bedarf komplexer Abläufe und stellt Lebensmitteltechnolog:innen vor immer neue Herausforderungen. So sollen die Produkte nicht nur gesund sein, sondern auch schmackhaft und deshalb gern konsumiert werden.

Die kommende digitale Ausgabe GESUND UND BUNT?! gibt Einblicke in die Praxis der Entwicklung von Lebensmitteln und lädt ein zum Austausch und Netzwerken.

GESUND UND BUNT?! ist eine gemeinsame Veranstaltung des NutriAct-Kompetenzclusters für Ernährungsforschung Berlin-Potsdam, Potsdam Transfer und der Wirtschaftsförderung Brandenburg.

Zur Teilnahme an der Veranstaltung melden Sie sich bitte unter folgendem Link an: ANMELDUNG GESUND&BUNT?!


Präsenzstelle „Station Wissenschaft“ im alten Bahnhof Velten nimmt Fahrt auf

die Standortmanagerinnen der Präsenzstelle O-H-V Josephine Stolte und Mareen Curran
Foto: ©Heike Weißapfel/Oranienburger Generalanzeiger/MOZ“

Gespannt schauen wir auf die Entwicklung der neuen Präsenzstelle „Station Wissenschaftder Universität Potsdam und der Technischen Hochschule Brandenburg im Bahnhof Velten/Oberhavel, welche seit Februar 2021 mit den Standortmanagerinnen Josephine Stolte sowie Mareen Curran nun gut aufgestellt an den Start geht, um studieninteressierte Schülerinnen und Schüler aus dem Raum Oranienburg, Hennigsdorf und Velten zum Studium im Land Brandenburg zu beraten. Hochschulabsolventen können sich über berufliche Perspektiven in ihrer Heimatregion informieren. Auch für bildungsorientierte Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen der Region Oberhavel ist die Station Anlaufstelle in allen Fragen des Wissenstransfers von den Hochschulen in die Wirtschaft und die Gesellschaft.

Zur Pressemitteilung der MOZ


14.01.2021 Verleihung des Technologietransfer- und des Guido-Reger Gründerpreises

Neujahrsempfang 2021
Foto: Presse

Potsdam Transfer und die UP Transfer GmbH verliehen am 13. Januar 2021 im Rahmen des Neujahrsempfangs des Präsidenten der Universität Potsdam den Technologietransferpreis an Hans-Gerd Löhmannsröben, Professor für Physikalische Chemie an der Universität Potsdam und Gründer des Innovationskompetenzzentrums „innoFSPEC“. Prof. Dr. Löhmannsröbens Tätigkeit an der Hochschule ist  geprägt durch eine herausragende Vernetzung von Grundlagen- und Anwendungsforschung auf dem Gebiet der Photochemie und Photophysik, Laserspektroskopie und optischer Sensorik.

Der Guido-Reger-Gründerpreis ging in diesem Jahr an das Start-up koppla. Das Team bestehend aus Marco Trippler, Jerome Lange und Lasse Steffen entwickelte ein Kommunikationstool für Handwerksbetriebe aller Größen und Gewerke, das erstmals Baustelle und Büro schnell und effizient miteinander verbindet.

Wir sagen Herzlichen Glückwunsch!


13.11.2020 Potsdam Science Park Conference

Ansicht der Online Konferenz, Gerald Meyer (links), Agnes von Matuschka (rechts oben), Sascha Thormann (rechts unten)
Bild: Nico Fischbein

Bisher als Hightech Transfertag bekannt, fand in diesem Jahr die PSP Conference, als größte Konferenz für Kooperationen und Forschungsinnovationen des Potsdam Science Park (PSP), aufgrund der Beschränkungen während der Corona-Pandemie statt.

Bei dieser gemeinsamen Veranstaltung von Potsdam Transfer und der Standortmanagement Golm GmbH berichteten Wissenschaftler*innen über ihre aktuellen Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung des Potsdam Science Park.

Kooperierende Unternehmen, Wirtschaftsfördernde sowie ansässige Startups präsentierten neue Technologien, Produkte und Dienstleistungen sowie innovative Lösungen für die Zukunft. Im Vordergrund der Veranstaltung stand der Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft via Online-Netzwerkräumen oder Chats. Potsdam Transfer präsentierte sich mit einem Erfahrungsbericht aus dem Patentbereich, der Vorstellung der Joint Labs und der Moderation des Pitch Awards.

 

Link zur Veranstaltung: https://psp.ventari.de/PSPConference


06.11.2020 Transfer-Frühstück „Fördermittel für Ihr Forschungsprojekt“

Transferfrühstück Banner
Bild: Susanne Schilling

Informieren, Austauschen, Vernetzen

bei Croissant & Kaffee, das ist das Motto des Transferfrühstücks, eine Veranstaltungsreihe von Potsdam Transfer.

Derzeit im digitalen Format via Zoomund mit dem eigenen Croissant im Büro oder Homeoffice –stellte der Bereich Transferservice von Potsdam Transfer am 06.11.2020 ausgewählte Fördermöglichkeiten des Bundes für angewandte Forschung vor. Im Anschluss beantworteten unsere Expertinnen individuelle Fragestellungen zu den einzelnen Fördermöglichkeiten.

Zu Gast waren:
Alexandra Bender, Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes, Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Berlin
Dr. Wilhelmine Kudernatsch, Bereich Gesellschaft und Innovation, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Berlin

Auch im kommenden Jahr informieren wir über aktuelle Themen rund um den Wissens- und Technologietransfer. Am 12.03.2021 ist unter anderem Frau Theresa Rodriguez zu Gast. Sie ist Ansprechpartnerin für den Bereich Koordination,Beratung und Antragstellung im D1 der Uni Potsdam und informiert über die Förderrichtlinie Horizon Europe


19. – 23 Oktober „analytica“ 2020

Ansicht des virtuellen Messestandes - Poster der Aussteller, Roll-Ups und eine virtuelle Standbetreuung einer Avatarin
Quelle: Ute Rzeha

Die internationale Leitmesse für Labortechnik, Analytik und Biotechnologie analytica fand in diesem Jahr erstmals rein virtuell statt.
268 Aussteller aus 24 Ländern stellten ihre innovativen Produkte vor. Auch zwei Wissenschaftlerinnen der Universität Potsdam, die Biochemikerin Stephanie Schlappa und dieImmunologin Prof. Dr. Katja Hanack waren dabei.
 

Stephanie Schlappa präsentierte das an der Physikalischen Chemie angesiedelte Leistungszentrum für Faseroptische Spektroskopie innoFSPEC – ein wichtiger Kooperationspartner im Projekt „Innovative Hochschule“ (www.inno-up.de) bei der Entwicklung von Joint Labs.

Prof. Hanack, Stiftungsprofessur Immuntechnologie, erläuterte den Messebesucher*innen via Text-, Audio- oder Video-Chat die innovative Selektionstechnologie für Antikörper-produzierende Zellen selma. Diese Methode erlaubt es, in kürzester Zeit spezifische Zellen zu identifizieren und zeitgleich die entsprechenden Antikörper zu charakterisieren.

 

Unterstützt wurden die Messeauftritte vom Messeservice von Potsdam Transfer.
Kontakt: E-Mail: ute.rzeha@uni-potsdam.de
Die nächste analytica findet vom 21. bis 24 Juni 2022 als Präsenzmesse in München statt.

Mehr Informationen gibt es hier.

 


09.09.2020 Velten stellt Weichen für Wissenstransfer – Uni Potsdam und TH Brandenburg eröffnen neue Präsenzstelle „Station Wissenschaft“ im alten Bahnhof

Bahnhof Velten bei der feierlichen Eröffnung der Präsenzstelle
Foto: Ernst Kaczynski

Am 09.09.2020 öffnete im Beisein von Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle die neue Präsenzstelle „Station Wissenschaft“ der Universität Potsdam und der Technischen Hochschule Brandenburg im Bahnhof Velten/Oberhavel.

Für studieninteressierte Schülerinnen und Schüler aus dem Raum Oranienburg, Hennigsdorf und Velten bieten zwei Standortmanager*innen hier zukünftig Beratungen zum Studium im Land Brandenburg an. Hochschulabsolventen können sich über berufliche Perspektiven in ihrer Heimatregion informieren. Auch für bildungsorientierte Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen der Region Oberhavel ist die Station Anlaufstelle in allen Fragen des Wissenstransfers von den Hochschulen in die Wirtschaft und die Gesellschaft.

Die Städte Oranienburg, Hennigsdorf und Velten bilden seit Ende 2005 den Regionalen Wachstumskern Oranienburg-Hennigsdorf-Velten (RWK O-H-V), der sich vor allem auf die Stärkung der lokalen Schlüsselbranchen Life Sciences, Logistik, Metall und Schienenverkehrstechnik konzentriert. Vier weitere Präsenzstellen existieren bereits in den regionalen Wachstumskernen Luckenwalde, Spremberg, Prignitz, Neuruppin, Schwedt sowie Westlausitz.

Weitere Informationen hier.


FöWiTec 2021 - Ausschreibung erneut geöffnet

Das Bewerbungsverfahren für die kommende Ausschreibungsrunde für FöWiTec (Förderung des Wissens- und Technologietransfer) ist wieder geöffnet. 

Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.uni-potsdam.de/de/potsdam-transfer/transferservice/foewitec.


Potsdam Transfer auf internationalem Erfolgskurs durch „EXIST-Potentiale"

Sascha Thormann und Johannes Zier bei der feierlichen Übergabe der Zuwendungsbescheide vom BMWI
Foto: BMWi/Bildkraftwerk/Peter-Paul Weiler
Sascha Thormann (Geschäftsführer Potsdam Transfer) und Johannes Zier (Leiter Gründungsservice Potsdam Transfer) auf der Preisverleihung


Die Universität Potsdam hat beim BMWi-Wettbewerb „EXIST-Potentiale“ mit ihrem internationalen Entrepreneurship Hub (PITCH) überzeugt. Sie erhält ab 2020 eine Förderung von bis zu 2,5 Millionen Euro in den kommenden 4 Jahren vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die Ergebnisse des Wettbewerbs wurden am Dienstagabend durch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier im Rahmen der Preisverleihung bekanntgegeben. Durch den Einsatz der Fördermittel wird die Universität Potsdam den Gründungs- und Transferbereich wesentlich stärken. Um das Start-up-Ökosystem Potsdam weiterzuentwickeln, sollen mit dem Aufbau von PITCH weltweit gezielt Gründungsvorhaben mit hohem Innovationspotential identifiziert, internationale Gründungsteams begleitet sowie aus- und inländische Märkte erschlossen werden.