Aktuelles von Potsdam Transfer


13.11.2020 Potsdam Science Park Conference

Ansicht der Online Konferenz, Gerald Meyer (links), Agnes von Matuschka (rechts oben), Sascha Thormann (rechts unten)
Bild: Nico Fischbein

Bisher als Hightech Transfertag bekannt, fand in diesem Jahr die PSP Conference, als größte Konferenz für Kooperationen und Forschungsinnovationen des Potsdam Science Park (PSP), aufgrund der Beschränkungen während der Corona-Pandemie statt.

Bei dieser gemeinsamen Veranstaltung von Potsdam Transfer und der Standortmanagement Golm GmbH berichteten Wissenschaftler*innen über ihre aktuellen Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung des Potsdam Science Park.

Kooperierende Unternehmen, Wirtschaftsfördernde sowie ansässige Startups präsentierten neue Technologien, Produkte und Dienstleistungen sowie innovative Lösungen für die Zukunft. Im Vordergrund der Veranstaltung stand der Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft via Online-Netzwerkräumen oder Chats. Potsdam Transfer präsentierte sich mit einem Erfahrungsbericht aus dem Patentbereich, der Vorstellung der Joint Labs und der Moderation des Pitch Awards.

 

Link zur Veranstaltung: https://psp.ventari.de/PSPConference


06.11.2020 Transfer-Frühstück „Fördermittel für Ihr Forschungsprojekt“

Transferfrühstück Banner
Bild: Susanne Schilling

Informieren, Austauschen, Vernetzen

bei Croissant & Kaffee, das ist das Motto des Transferfrühstücks, eine Veranstaltungsreihe von Potsdam Transfer.

Derzeit im digitalen Format via Zoomund mit dem eigenen Croissant im Büro oder Homeoffice –stellte der Bereich Transferservice von Potsdam Transfer am 06.11.2020 ausgewählte Fördermöglichkeiten des Bundes für angewandte Forschung vor. Im Anschluss beantworteten unsere Expertinnen individuelle Fragestellungen zu den einzelnen Fördermöglichkeiten.

Zu Gast waren:
Alexandra Bender, Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes, Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Berlin
Dr. Wilhelmine Kudernatsch, Bereich Gesellschaft und Innovation, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Berlin

Auch im kommenden Jahr informieren wir über aktuelle Themen rund um den Wissens- und Technologietransfer. Am 12.03.2021 ist unter anderem Frau Theresa Rodriguez zu Gast. Sie ist Ansprechpartnerin für den Bereich Koordination,Beratung und Antragstellung im D1 der Uni Potsdam und informiert über die Förderrichtlinie Horizon Europe


19. – 23 Oktober „analytica“ 2020

Ansicht des virtuellen Messestandes - Poster der Aussteller, Roll-Ups und eine virtuelle Standbetreuung einer Avatarin
Quelle: Ute Rzeha

Die internationale Leitmesse für Labortechnik, Analytik und Biotechnologie analytica fand in diesem Jahr erstmals rein virtuell statt.
268 Aussteller aus 24 Ländern stellten ihre innovativen Produkte vor. Auch zwei Wissenschaftlerinnen der Universität Potsdam, die Biochemikerin Stephanie Schlappa und dieImmunologin Prof. Dr. Katja Hanack waren dabei.
 

Stephanie Schlappa präsentierte das an der Physikalischen Chemie angesiedelte Leistungszentrum für Faseroptische Spektroskopie innoFSPEC – ein wichtiger Kooperationspartner im Projekt „Innovative Hochschule“ (www.inno-up.de) bei der Entwicklung von Joint Labs.

Prof. Hanack, Stiftungsprofessur Immuntechnologie, erläuterte den Messebesucher*innen via Text-, Audio- oder Video-Chat die innovative Selektionstechnologie für Antikörper-produzierende Zellen selma. Diese Methode erlaubt es, in kürzester Zeit spezifische Zellen zu identifizieren und zeitgleich die entsprechenden Antikörper zu charakterisieren.

 

Unterstützt wurden die Messeauftritte vom Messeservice von Potsdam Transfer.
Kontakt: E-Mail: ute.rzeha@uni-potsdam.de
Die nächste analytica findet vom 21. bis 24 Juni 2022 als Präsenzmesse in München statt.

Mehr Informationen gibt es hier.

 


09.09.2020 Velten stellt Weichen für Wissenstransfer – Uni Potsdam und TH Brandenburg eröffnen neue Präsenzstelle „Station Wissenschaft“ im alten Bahnhof

Bahnhof Velten bei der feierlichen Eröffnung der Präsenzstelle
Foto: Ernst Kaczynski

Am 09.09.2020 öffnete im Beisein von Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle die neue Präsenzstelle „Station Wissenschaft“ der Universität Potsdam und der Technischen Hochschule Brandenburg im Bahnhof Velten/Oberhavel.

Für studieninteressierte Schülerinnen und Schüler aus dem Raum Oranienburg, Hennigsdorf und Velten bieten zwei Standortmanager*innen hier zukünftig Beratungen zum Studium im Land Brandenburg an. Hochschulabsolventen können sich über berufliche Perspektiven in ihrer Heimatregion informieren. Auch für bildungsorientierte Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen der Region Oberhavel ist die Station Anlaufstelle in allen Fragen des Wissenstransfers von den Hochschulen in die Wirtschaft und die Gesellschaft.

Die Städte Oranienburg, Hennigsdorf und Velten bilden seit Ende 2005 den Regionalen Wachstumskern Oranienburg-Hennigsdorf-Velten (RWK O-H-V), der sich vor allem auf die Stärkung der lokalen Schlüsselbranchen Life Sciences, Logistik, Metall und Schienenverkehrstechnik konzentriert. Vier weitere Präsenzstellen existieren bereits in den regionalen Wachstumskernen Luckenwalde, Spremberg, Prignitz, Neuruppin, Schwedt sowie Westlausitz.

Weitere Informationen hier.


FöWiTec 2021 - Ausschreibung erneut geöffnet

Das Bewerbungsverfahren für die kommende Ausschreibungsrunde für FöWiTec (Förderung des Wissens- und Technologietransfer) ist wieder geöffnet. 

Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.uni-potsdam.de/de/potsdam-transfer/transferservice/foewitec.


Potsdam Transfer auf internationalem Erfolgskurs durch „EXIST-Potentiale"

Sascha Thormann und Johannes Zier bei der feierlichen Übergabe der Zuwendungsbescheide vom BMWI
Foto: BMWi/Bildkraftwerk/Peter-Paul Weiler
Sascha Thormann (Geschäftsführer Potsdam Transfer) und Johannes Zier (Leiter Gründungsservice Potsdam Transfer) auf der Preisverleihung


Die Universität Potsdam hat beim BMWi-Wettbewerb „EXIST-Potentiale“ mit ihrem internationalen Entrepreneurship Hub (PITCH) überzeugt. Sie erhält ab 2020 eine Förderung von bis zu 2,5 Millionen Euro in den kommenden 4 Jahren vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die Ergebnisse des Wettbewerbs wurden am Dienstagabend durch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier im Rahmen der Preisverleihung bekanntgegeben. Durch den Einsatz der Fördermittel wird die Universität Potsdam den Gründungs- und Transferbereich wesentlich stärken. Um das Start-up-Ökosystem Potsdam weiterzuentwickeln, sollen mit dem Aufbau von PITCH weltweit gezielt Gründungsvorhaben mit hohem Innovationspotential identifiziert, internationale Gründungsteams begleitet sowie aus- und inländische Märkte erschlossen werden.


5. SeedCamp Life Sciences

Werde für zwei Tage zum Unternehmer und lerne von Experten & Insidern!

Foto: Tilo Bergemann


Was ist das SeedCamp?

Sie sind Student/-in oder Wissenschaftler/-in in den Lebenswissenschaften und haben bereits mit dem Gedanken gespielt ein Unternehmen zu gründen? Sie wollen sich über die wesentlichen Herausforderungen, Chancen und Fallstricke einer Unternehmensgründung informieren? Sie wollen von renommierten Experten, Trainern und erfolgreichen Unternehmern einen Einblick in die Welt der Start-Ups erhalten?

Das SeedCamp "Life Sciences" wird in Kooperation der TU Berlin, der FU Berlin, der HU Berlin, der Universität Potsdam und Berlin Partner konzipiert und durchgeführt. Im Rahmen eines 2-tägigen Workshops soll Einblick in verschiedene Aspekte der Gründung eines Unternehmens gegeben werden. Das SeedCamp richtet sich an Wissenschaftler*innen sowie Studierende, die an Verwertungs- und Gründungsthemen interessiert sind und sich vorstellen können, ein Unternehmen in den Bereichen Biotech, Pharma, Chemie ,Medtech und Digital Health zu gründen.


Wann? 24. - 25. Oktober 2019

Das SeedCamp ist auf 20 Teilnehmer beschränkt.
Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter: startup@potsdam-transfer.de


Aus TechnologieAllianz e.V. wird TransferAllianz e.V.

Logo TransferAllianz e.V.

Zum 25jährigen Jubiläum gibt sich der Deutsche Verband für Wissens- und Technologietransfer einen neuen Namen. Mit der Umbenennung von TechnologieAllianz e.V. zu TransferAllianz e.V. berücksichtigt der Verband, bei dem auch die Universität Potsdam Mitglied ist, die Veränderungen und die Vielfalt der Transferaufgaben seiner inzwischen rund 70 institutionellen Mitglieder aus den Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, den vier außeruniversitären Forschungsorganisationen, Patentverwertungsagenturen sowie weiteren verbundenen Transferdienstleistern. Die TransferAllianz e.V. bietet ein breites Spektrum an Leistungen von fachbezogenem Erfahrungsaustausch und Weiterbildung über konkrete WTT-Angebote an Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bis hin zur Interessensvertretung und Mitgestaltung der politischen Rahmenbedingungen.

Erst im März 2019 haben Vertreter von Potsdam Transfer an der jährlich stattfindenden Bundeskonferenz teilgenommen, die eine breite Plattform für den regen Austausch der Akteure untereinander darstellt. Die diesjährige Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF und versammelte über 200 nationale und internationale Partner und Gäste in Frankfurt a. M., um über aktuelle Herausforderungen und Trends im Wissens- und Technologietransfer zu diskutieren.

Weitere Informationen erhalten sie auf den Internetseiten bzw. über die Geschäftsstelle der TransferAllianz e.V. (www.transferallianz.de).


Wissenschaftsdelegation aus Jordanien und Palästina zu Gast bei Potsdam Transfer

Foto der Delegation
Foto: Potsdam Transfer

Auf Einladung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) besucht eine Delegation hochrangiger palästinensischer und jordanischer Hochschulvertreter vom 31. 3. – 6. 4. 2019 Hochschulen in Berlin und Potsdam, um sich über die Innovationsförderung an deutschen Hochschulen zu informieren.

Im Vordergrund des Besuches steht die Sondierung potenzieller Partner zur Stärkung der Wissenschaftsbeziehungen mit der Region. Zudem möchte die Delegation auch Einblicke in Best-Practice-Beispiele der Innovationsförderung, etwa im Hinblick auf Anwendungs- und Berufsorientierung sowie Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft, bekommen.

Potsdam Transfer, die zentrale Institution für den Wissens- und Technologietransfer der Universität Potsdam, stellte am 03. 04. 2019 aktuelle Projekte an den verschiedenen Standorten vor: Nach der Begrüßung der Delegation im Transfer & Innovation Point-Golm (TIP) durch Sascha Thormann, Geschäftsführer Potsdam Transfer, gab Dr. Caroline Reid (PT-Transferservice) einen Einblick in die Arbeitsweise von Potsdam Transfer. Des Weiteren präsentierte Nicolas Rode den Innovationscampus Golm. Anja Kriebel, Studiengangorganisatorin bei der UP Transfer GmbH, gab einen Überblick über die Möglichkeiten der Master of Business Administration (MBA) - Programme z. B. in den Bereichen Lebenswissenschaften und IT.

Im Anschluss besichtigten die Delegierten die Campus Golm und Griebnitzsee, bevor es weiter ging zum Hasso Plattner Institut und zum Empfang von Frau Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.


Potsdam Transfer begleitet junge ATB Wissenschaftlerinnen in die Ausgründung

Kuh mit Atemsensor
Foto: Hoffmann/ATB
Der Sensor, hier im Praxistest, misst intranasal Druckunterschiede beim Ein- und Ausatmen

Saskia Strutzke und Sarah Jahn, Wissenschaftlerinnen am Leibniz-Institut für Agrartechnik, und Bioökonomie e. V. (ATB), entwickelten ein neuartiges Messgerät, das Stressindikatoren wie die Atemfrequenz bei Milchkühen automatisch und kontinuierlich misst. Der Sensor wird an der Nase des Tieres befestigt und misst die intranasale Druckdifferenz beim Ein- und Ausatmen. Das Gerät birgt enormes Potenzial für Landwirte bei der Gesundheitsüberwachung ihrer Tiere: Konnten bisher Stressindikatoren nur visuell erfasst werden, funktioniert der Sensor als digitales Frühwarnsystem via App. Es meldet, sobald sich physiologische Werte ihrer Tiere in einer kritischen Weise verändern. Informationen zu Stressbelastungen der Herde oder zum aktuellen gesundheitlichen Zustand einzelner Tiere, z. B. im Fall einer bevorstehenden Geburt, erreichen den Tierhalter so auch fernab des Hofes. Aktuell planen die beiden ATB-Wissenschaftlerinnen mithilfe eines EXIST-Stipendiums eine Ausgründung für das erste Quartal 2020, um ein umfassendes und ganzheitliches System zur automatischen Detektion von Gesundheitsparametern für verschiedene Nutztierarten auf den Markt zu bringen. Das ATB unterstützt die Ausgründung mit Infrastruktur und fachlicher Expertise. Potsdam Transfer bietet begleitende Unterstützung und Beratung im Rahmen des Gründungsnetzwerks. 

Treffen der Präsenzstellen an der Universität Potsdam

Treffen der Präsenzstellen
Foto: Potsdam Transfer

 

Am 14.03. 2019 waren die Mitarbeiter*innen der Präsenzstellen Prignitz von der TH Brandenburg sowie Schwedt/Uckermark von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde zu Gast an der Universität Potsdam, um sich über den Wissenschaftsstandort Potsdam zu informieren. Der Transfer- und Gründungsservice der Universität Potsdam luden zum fachlichen Austausch ein. Außerdem stellten sich das innoFSPEC Projekt, die Standortmanagement Golm GmbH sowie das Dezernat für Studienangelegenheiten am Campus Neues Palais vor.  

Hintergrund: Die Präsenzstellen wurden im Rahmen der im September von der Landesregierung Brandenburg beschlossenen „Transferstrategie Brandenburg“ und der Regionale Wachstumskerne (RWK) - Strategie initiiert mit dem Ziel, die Sichtbarkeit der Brandenburger Hochschulen in hochschulfernen Regionen zu erhöhen und die wirtschaftliche Entwicklung in ländlich geprägten Regionen zu stärken. Im Vordergrund steht die Verbesserung der Zusammenarbeit von Wissenschaft mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft.