Logo des norwegischen Forschungsrates
Foto: https://www.forskningsradet.no/

COCAL ist ein international vergleichendes Forschungsprojekt, welches die Koordinationspraktiken des öffentlichen Sektors und ihre Auswirkungen auf die Regierungsfähigkeit und Legitimität in Politikbereichen untersucht, die sich mit "vertrackten Problemen" befassen. COCAL hebt die Bedeutung von Organisationen hervor, indem es einerseits die Arrangements und Instrumente exekutiver Koordination untersucht und andererseits deren Wirkung auf Legitimität, Einstellungen und Vertrauen in diese Koordination untersucht. Es geht dabei dem zentralen Argument nach, dass institutionelle Kontextmerkmale auf Länder- und Sektorebene die organisatorische Kapazität der exekutiven Koordination sowie deren Legitimität beeinflussen.
"Vertrackte Probleme" sind komplexe und unklare politische Herausforderungen, die sich nicht innerhalb eines Sektors oder einer Verwaltungsebene allein lösen lassen. Sie erfordern in der Regel eine Koordination zwischen verschiedenen Akteuren, Organisationen und Verwaltungsebenen. COCAL untersucht Politikinstrumente, Koordination und Legitimität in drei Politikbereichen: Klimawandel, Migration und Polizei. Das Projekt untersucht Umfang und Inhalt neuartiger Koordinationsformen innerhalb dieser Politikbereiche, die treibenden Kräfte hinter solchen Praktiken, ihre Funktionsfähigkeit in der Praxis sowie ihre Effekte auf Legitimität. Das Projekt liefert sowohl sektorspezifische Analysen als auch sektorübergreifende Vergleiche und stellt Norwegen vor allem Schweden, aber auch anderen westeuropäischen Ländern gegenüber.

Projektlaufzeit: November 2014 - Juni 2018

Förderung: Norwegischer Forschungsrat.

Weitere Informationen finden sich hier.
Kontakt: fleischer@uni-potsdam.de

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