Förderung gefährdeter Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zur Weiterführung einer Promotion

Die Universität Potsdam ist seit 2017 Mitglied im Scholars at Risk Netzwerk. Dieses Netzwerk hat sich der Hilfe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschrieben, die in ihrer Heimat bedroht und in ihrer Arbeit eingeschränkt sind. Die Universität hat sich in den letzten Jahren regelmäßig erfolgreich an der Ausschreibung „Philipp-Schwartz-Initiative“ der Alexander von Humboldt-Stiftung beteiligt und konnte gefährdete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (Postdoc-Stufe) fördern. Die Universität Potsdam bekennt sich dazu, gefährdete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu unterstützen und trägt dazu bei, dass  dieser Personenkreis eine  Perspektive erhält. Die Universität Potsdam setzt  mit der Ausschreibung  über ein Stipendium für Doktorandinnen und Doktoranden ein weiteres Zeichen für die Verteidigung persönlicher und akademischer Freiheit und bietet mit dem Stipendium Unterstützung auf einer bislang noch durch Förderinstrumente unterrepräsentierten Qualifikationsstufe an.

Die Universität Potsdam vergibt auf der Grundlage ihrer Stipendienrichtlinie vom 21. Oktober 2015 ein Fellowship für gefährdete Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Die Vergabe des Stipendiums erfolgt unter der Voraussetzung der Verfügbarkeit der Mittel. Die Förderung erfolgt als Abschlussstipendium über 12 bis max. 30 Monate.

Das Abschlussstipendium kann ggf. auf Antrag um 6 Monate verlängert werden. Der Verlängerungsantrag ist drei Monate vor Ablauf des Stipendiums zu stellen.

Laufzeit:
12 bis max. 30  Monate

Förderhöhe:
1500 EUR / Monat

Nominierungsverfahren:

  • Die Antragstellung erfolgt als Nominierung durch einen wissenschaftlichen Betreuer/eine wissenschaftliche Betreuerin der Universität Potsdam, die das Promotionsvorhaben eines/einer gefährdeten Kandidaten/Kandidatin betreuen wird.
  • Eine Direktbewerbung  der Kandidatinnen und Kandidaten ist nicht möglich.
  • Pro Betreuerin/Betreuer kann nur eine Nominierung erfolgen.

Kontakt: Claudia Rössling

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