Lehrstuhl für Angewandte Ethik

Allgemeines

Daniele Bruno

Daniele Bruno

Mitarbeiter am Lehrstuhl für Angewandte Ethik

 

Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Haus: 11, Raum: 2.10

 

Sprechzeiten
Mi 14-15 Uhr, Voranmeldung erbeten

Forschungsinteressen

  • Normative Ethik
  • Metaethik
  • Angewandte Ethik
  • Moralische Verantwortung

    Akademischer Werdegang

    • seit 10/2020 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Angewandte Ethik.
    • 2016-2020 Doctoral Fellow in der Einstein Ethics Group unter Leitung von Prof. R. Jay Wallace, Exzellenzcluster TOPOI, Berlin (Webseite).
    • 2015 – 2020 Promotionsstudium im Fach Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Titel der Dissertation: „Because You Promised - A Non-Reductive Account of Promissory Normativity”. Gutachter: Prof. Thomas Schmidt (HU) und Prof. R. Jay Wallace (Berkeley).
    • 10/2017-12/2017 Forschungsaufenthalt am King’s College London. Betreuer: David Owens
    • 2014-2015 - Deutschlandstipendium in der Themenklasse „Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit“, mit studentischer Forschungs- und Projektarbeit im Rahmen des Exzellenzclusters IRI THESys
    • 2008-2015 Studium der Philosophie und der Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Paris 8 Vincennes – Saint-Denis (B.A. und M.A.)

    Veröffentlichungen

    Artikel

    • „Error Theory, Unbelievability and the Normative Objection“, Journal of Ethics and Social Philosophy 17 (2): 219-227, 2020 (Druckfassung).
    • „Trust-Based Theories of Promising“, Philosophical Quarterly 70 (280): 443-463, 2020 (Druckfassung).

     
    Vorträge (Auswahl)

    • „A Trilemma for Reductivism about Promissory Normativity“, XXV. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Philosophie, FAU Erlangen Nürnberg (verlegt auf September 2021)
    • „Value-Based Accounts of Normative Powers and the Wishful Thinking Objection“, Forschungskolloquium Praktische Philosophie, Universität Bern (28.10.2020); 1. Munich Graduate Conference in Ethics, Münchner Kompetenzzentrum Ethik, LMU München (30.07.2020)
    • Kommentar zu Sarah Buss: „Why Constitutivist Accounts of Practical Reason Cannot Account for Our Kind of Agency“ Conference: Social Agency, Group Agency & Relational Normativity, Universität Wien (28.06.2019)
    • „What, If Anything, Is Mysterious About Promissory Obligation?“, 8th Humboldt-Princeton Grad Conference, HU Berlin (24.07.2018)
    • „Promissory Obligation and the Value of Normative Control“, Bern-Zürich Workshop in Moral Theory, Universität Bern (01.-02.06.2018); Conference: The Future of Normativity, University of Kent (28.-30.06.2018); 10. Kongress der Gesellschaft für Analytische Philosophie, Universität Köln (17.-20-09.2018)
    • „Trust-Based Accounts of Promissory Obligation“, 7th Humboldt-Princeton Grad Conference, HU Berlin (26.-28.07.2017); XXIV. Deutscher Kongress für Philosophie, HU Berlin, (26.09.2017)
    • „Being Fully Excused for Wrongdoing“, Workshop in Practical Philosophy, Universität des Saarlandes, Saarbrücken (01.-02.07.2017); 6th Humboldt-Princeton Grad Conference, Universität Princeton (07.09.2016)
    • „Subjective Accounts of Moral Obligation and the Problem of Culpable Ignorance“, Southampton-Humboldt Normativity Conference, University of Southampton (23.06.2017); XXIV. Deutscher Kongress für Philosophie, HU Berlin (25.09.2017)

    Dissertationsprojekt

    Because You Promised - A Non-Reductive Account of Promissory Normativity

    Versprechen führen ein interessantes Doppelleben in der philosophischen Debatte. Zum einen erscheint es vielen absolut offensichtlich, dass man im Allgemeinen moralisch verpflichtet ist, seine Versprechen zu halten. Zum anderen jedoch halten es einige Philosophen für besonders mysteriös und erklärungsbedürftig, dass Versprechensverpflichtungen willentlich durch einen Sprechakt eingegangen werden können. In meiner Dissertation verfolge ich die Frage, ob diese beiden Seiten von Versprechen mit einander in Einklang gebracht werden können. Ich erarbeite und verteidige eine Form von Non-Reduktivismus über die Normativität von Versprechen, laut der Versprechensverpflichtungen nicht durch andere Pflichten erklärt werden können (und eine solche Erklärung auch nicht nötig ist). Ich zeige, dass Non-Reduktivismus jedoch, anders als man zuerst denken mag, durchaus mit einer grundlegenderen Erklärung unserer Fähigkeit, Versprechen einzugehen, kompatibel ist. So lässt sich eine attraktive wertebasierte Begründung dieser Fähigkeit liefern, die auf den Wert von Versprechen für das Etablieren von zwischenmenschlichem Vertrauen aufbaut. Ich vergleiche und kontrastiere die resultierende zweistufige Theorie mit bestehenden alternativen Erklärungen und argumentiere, dass sie die beste verfügbare Erklärung der Normativität von Versprechen darstellt.

    Lehrveranstaltungen

    Einwilligung

    Seminar, Universität Potsdam, WS 2020/21


    Unwissenheit und moralische Verantwortung
    Hauptseminar (mit Thomas Schmidt), HU Berlin WS 2016/17

     

    Ethics and Neuroscience
    Vorlesungsbegleitendes Seminar für den interdisziplinären MA an der Berlin School of Mind and Brain, SS 2016

     

    Einführung in die Philosophie
    Tutorium, HU Berlin WS 2014/2015