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    Personalveränderungen im öffentlichen Dienst – Auswirkungen auf die Leistungserbringung für die Bürger

    Prof. Dr. Sabine Kuhlmann gemeinsam mit Prof. Dr. Jörg Bogumil (Ruhr-Universität Bochum) - Laufzeit 2016-2018

    Das Ziel des Forschungsprojektes ist es, das Ausmaß des Personalabbaus im öffentlichen Dienst der Bundesrepublik Deutschland in den vergangenen 30 Jahren und dessen Auswirkungen auf die Leistungserbringung für die Bürger zu untersuchen. Es wird davon ausgegangen, dass bei fortschreitendem Personalabbau ohne parallelen Aufgabenabbau im öffentlichen Sektor die Gefahr von Leistungseinschränkungen, Ungleichbehandlungen und Absenkungen von Qualitätsstandards besteht.

    Ausgehend von Konzepten der verwaltungswissenschaftlichen Evaluationsforschung sind drei Analyseschritte vorgesehen: die Analyse der Personalveränderungen (Institutionen-Evaluation), die Ermittlung der Auswirkungen auf operative Leistungsparameter (Output-Evaluation) sowie die Untersuchung weitergehender Effekte in und außerhalb der Verwaltung, speziell bei den Bürgern (Impact-Evaluation).

    Die Personalveränderungen werden für die drei Gebietskörperschaften (Bund, Länder und Kommunen) sowie mit vergleichendem Bezug zu anderen OECD Staaten untersucht, wobei die kommunale Ebene im Fokus steht. Deren Auswirkungen werden anschließend am konkreten Aufgabenfeld der Bürgerämter aufgezeigt.

    Die Leitung übernimmt Prof. Dr. Sabine Kuhlmann gemeinsam mit Prof. Dr. Jörg Bogumil (Ruhr-Universität Bochum). Die Projektbearbeitung wird auf Potsdamer Seite von Christian Schwab durchgeführt. Das Projekt hat eine Laufzeit von 3 Jahren (2016-2018) und wird von der Hans-Böckler-Stiftung mit insgesamt 313.636 € gefördert.

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