Informationen für Angehörige der Universität Potsdam im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2)

AdobeStock/Romolo Tavani
Quelle: AdobeStock/Romolo Tavani

Die Coronavirus-Website wird regelmäßig aktualisiert. Zur besseren Orientierung finden Sie hier chronologisch geordnet die Hinweise und Informationen.

Aktuelle Informationen zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf Studium und Lehre finden Sie hier

 

16. März 2020

Wichtige Information für Beschäftigte der UP zum Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19)

Eine Vielzahl an Informationen zu Auftreten, Verbreitung aber auch persönlichen Verhaltensregeln zum bzw. zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) finden Sie auf der vom Robert-Koch-Institut eigens eingerichteten Informationsseite zu COVID-19. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert. Bitte informieren Sie sich regelmäßig dort.

An diese Hinweise und die aktuellen Vorgaben des Landes Brandenburg anknüpfend, werden nachfolgende Beschäftigtenhinweise gegeben, die bei Bedarf aktualisiert werden:

1. Erkrankte Beschäftigte

Erkrankte Beschäftige sind in der Regel dienst- bzw. arbeitsunfähig. Hier gelten auch im Hinblick auf die Besoldung bzw. Vergütung keinerlei Besonderheiten zu sonstigen Erkrankungen.

Suchen Sie eine Arztpraxis bei Verdacht einer Infektion mit dem Coronavirus bitte nur nach vorheriger telefonischer Absprache auf, damit Sie nicht mit anderen Erkrankten in Kontakt kommen.

2. Verdachtsfälle

Sollte die Dienststelle Beschäftigte in Verdachtsfällen aus Gründen der Vorsorge zum Schutz nach Hause schicken (freistellen), behalten diese ihren Besoldungs- bzw. Vergütungsanspruch.

  • Kontakt mit nachweislich an COVID-19 Erkrankten

Beschäftigte, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, melden Sie sich bitte unverzüglich und unabhängig von Symptomen bei dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt. Ihr zuständiges Gesundheitsamt können Sie hier ermitteln.

Wenden Sie sich zudem bitte umgehend telefonisch an eine Arztpraxis oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117.

Bitte informieren Sie auch unbedingt Ihren Vorgesetzten, der Ihre Information unverzüglich an das Dezernat für Personal- und Rechtsangelegenheiten weiterleitet.

Betroffene Beschäftigte werden derzeit als arbeits- bzw. dienstunfähig behandelt und sollen nicht zum Dienst erscheinen, bis das Vorliegen einer Coronavirus-Infektion abgeklärt ist. Bitte besprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten auch die Möglichkeiten der Arbeit der Heimarbeit/Telearbeit /Arbeitsortflexibilisierung. Die Vorgesetzten sind berechtigt, mit Ihnen entsprechende Regelungen zu treffen.

Sofern Sie aufgrund einer Anordnung der Gesundheitsbehörden oder der Dienststelle Ihre Tätigkeit an der Universität Potsdam nicht ausüben dürfen, wirkt sich dies nicht auf die Entgeltfortzahlung/ Bezügezahlung aus.

  •  Aufenthalt in ausgewiesenem Risikogebiet

Auf der Grundlage der Allgemeinverfügung des brandenburgischen Gesundheitsministeriums dürfen Reiserückkehrer (unabhängig ob von einer Dienst- oder Privatreise) aus internationalen Risikogebieten sowie besonders betroffenen Gebieten in Deutschland die Hochschulen ab sofort nicht mehr betreten.

Die Dienststelle ordnet in diesem Fällen als vorbeugende Maßnahme für die Dauer von 14 Tagen  nach Rückkehr aus dem Risikogebiet Heimarbeit/Telearbeit oder Arbeitsortflexibilisierung an. Sollte im Einzelfall eine Arbeit von zu Hause aus nicht möglich sein, werden Sie von Ihrer Arbeit freigestellt bzw. erhalten Dienstbefreiung. Das Arbeitsentgelt bzw. die Bezüge werden weitergezahlt.

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt betroffenen Personen, unnötige Kontakte zu vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von Fieber, Husten oder Atemnot sollten Sie zudem die Regeln für richtiges Husten und Niesen sowie eine gute Händehygiene beachten und sich telefonisch an eine Arztpraxis oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 wenden.

  • Aufenthalt in Nichtrisikogebieten, in denen Fälle von COVID-19 aufgetreten sind

Beschäftigte, die sich in Gebieten aufgehalten haben, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind und die keine Symptome zeigen, nehmen nach der Rückkehr ihren Dienst normal wieder auf.

Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, informieren Sie Ihre Dienststelle und bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause. Wenden Sie sich zudem bitte umgehend telefonisch – mit Hinweis auf die Reise – an eine Arztpraxis oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117. Vermeiden Sie unnötige Kontakte und beachten Sie die Regeln für richtiges Husten und Niesen sowie eine gute Händehygiene.

Bitte informieren Sie vorsorglich im eigenen sowie im Interesse der Kolleginnen und Kollegen hierüber unmittelbar nach Ihrer Rückkehr an den Arbeitsplatz Ihren Vorgesetzten, um die in Ihrem Fall geeignete Verfahrensweise festzulegen. Ihr Vorgesetzter informiert das Dezernat für Personal- und Rechtsangelegenheiten.

3. Anordnung von Quarantäne im In- und Ausland

Wenn Sie oder mit Ihnen zusammenlebende Angehörige auf Anordnung des Gesundheitsamts gemäß
§ 30 Infektionsschutzgesetz unter Quarantäne gestellten werden, melden Sie sich bitte umgehend telefonisch bei Ihrem Vorgesetzten, um die in Ihrem Fall geeignete Verfahrensweise festzulegen. Der Vorgesetzte informiert das Dezernat für Personal- und Rechtsangelegenheiten.

Die Dienststelle ordnet Heimarbeit/Telearbeit oder Arbeitsortflexibilisierung an oder stellt solche Beschäftigten von der Verpflichtung zur Erbringung der Arbeitsleistung frei.

Das Gleiche gilt, wenn Sie aufgrund sicherheitsbehördlicher Anordnung im Ausland keine Möglichkeit zur Heimreise haben.

4. Schließung von Kitas/Schulen aufgrund behördlicher Anordnung oder ohne behördliche Anordnung

Arbeitnehmer sind grundsätzlich verpflichtet, die Kinderbetreuung so zu organisieren, dass arbeitsvertragliche Pflichten erfüllt werden können oder durch Urlaub oder den Abbau von Mehrstunden und Ausgleichstagen nach der Dienstvereinbarung Gleitzeit und die Inanspruchnahme von Gleitzeit sich von der Arbeitspflicht freistellen zu lassen.

Die UP möchte Beschäftigte, die Kinder zu betreuen haben, jedoch unterstützen. Soweit möglich, sollen die Vorgesetzten Heimarbeit  / Telearbeit anordnen.Stehen keine alternativen Betreuungsmöglichkeiten, keine Möglichkeit zu Heimarbeit und auch keine Ausgleichstage oder Gleitzeitguthaben zur Verfügung, kommt grundsätzlich die Anwendung des § 29 Abs. 3 TV-L - Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgeltes bis zu drei Arbeitstagen - in Betracht. Die Entscheidung hierüber treffen die jeweiligen Vorgesetzten im Rahmen billigen Ermessens.

Für Beamte gilt das zuvor gesagte sinngemäß. Im Falle einer notwendigen Kinderbetreuung aufgrund einer geschlossenen Schule oder Kita kann eine Dienstbefreiung von bis zu drei Arbeitstagen nach § 11 Abs. 2 S. 8 EUrlDbV ermöglicht werden.

Sollten demnächst für Sie verträglichere und der vorliegenden Ausnahmesituation angemessenere Regelungen erlassen werden können, informieren wir Sie umgehend darüber.

Botanischer Garten

Als Präventivmaßnahme zur Eindämmung von SARS-CoV-2-Infektionen bleibt der Botanische Garten der Universität Potsdam vom 14. März bis 19. April 2020 temporär geschlossen. In dieser Zeit finden keine Veranstaltungen statt. Weitere Informationen gibt es hier.

Uni-List-Mail des Präsidenten

Liebe Studierende,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

zunächst wünsche ich Ihnen und Ihren Familien Kraft und vor allem natürlich Gesundheit in dieser schwierigen Zeit. Als Universität Potsdam wollen wir sowohl als Ort der akademischen Lehre und Forschung als auch als Arbeitgeber unseren Beitrag dazu leisten, die Folgen der aktuellen Krise abzumildern.

In diesem Sinne werde ich mich in den kommenden Wochen öfter per E-Mail an Sie wenden. Wenn Sie Mitstudierende oder Kolleginnen und Kollegen kennen, die diese Mail nicht erhalten haben, verweisen Sie sie bitte an zim-serviceuni-potsdamde. Über diese Mailanschrift kann eine Aufnahme in den Verteiler „uni-list“ der UP veranlasst werden.

Einige aktuelle Informationen:

  • Studium und Lehre: Hier verweise ich auf die Mail des Vizepräsidenten für Studium und Lehre an „uni-list“ vom 13.3., 17h01 sowie auf die Informationen auf unseren Webseiten, die laufend aktualisiert werden. Für offene Fragen wurde die Funktionsadresse corona-studiumuni-potsdamde eingerichtet. Ich bitte um Verständnis, dass Anfragen nicht immer sofort und individuell beantwortet werden können.
  • Ebenfalls am 13.3. hat das brandenburgische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur verfügtbis zum 20. April 2020 an den Hochschulen keine Präsenzveranstaltungen durchzuführen. Dies betrifft sowohl Lehrveranstaltungen als auch Tagungen und andere öffentliche Veranstaltungen. 
  • Informationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der UP: Hier verweise ich auf die Mail des Präsidiums, versandt von dem Vizepräsidenten für Forschung und Nachwuchs an „mitarbeiter-list“ am 13.3. um 12h52.
  • Das brandenburgische Gesundheitsministerium hat noch einmal darauf hingewiesen,  dass Reiserückkehrer (unabhängig ob von einer Dienst- oder Privatreise) aus den vom Robert-Koch-Institut festgelegten internationalen Risikogebieten sowie besonders betroffenen Gebieten in Deutschland (vgl. www.rki.de/covid-19für einen Zeitraum von 14 Tagen beginnend ab der Rückkehr die Hochschule nicht betreten dürfen. Betroffene Beschäftigte wenden sich bitte an ihre(n) Vorgesetzte(n) und das Dezernat 3, um Home-Office-Optionen zu prüfen.
  • Aufgrund einer Neueinschätzung der Gefahrenlage mussten unsere Bibliotheken und PC-Pools bereits am gestrigen Sonntag, dem 15.3. geschlossen werden.
  • Zu den Prüfungsmodalitäten laufen derzeit Abstimmungen mit dem brandenburgischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Hier werden wir Sie zeitnah über das weitere Verfahren informieren.

Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis für diese ungewöhnlichen, aber gleichwohl unvermeidlichen Maßnahmen.

Mit den besten Wünschen
Ihr Oliver Günther

Mensen und Cafeterien

Ab Dienstag, den 17. März bis voraussichtlich 20. April wird auch das Studierendenwerk die Mensen und Cafeterien an den einzelnen Hochschulstandorten schließen und die persönlichen Sprechstunden einstellen. Die Website mit den wichtigsten Informationen wird regelmäßig aktualisiert. Unter https://www.studentenwerk-potsdam.de/wir-ueber-uns/news/news-detailansicht/hinweise-zum-corona-virus/ können sich alle in den kommenden Tagen und Wochen auf dem Laufenden halten.

 

14. März 2020

Bibliotheken und PC-Pools

Im Zuge der verstärkten Präventionsmaßnahmen gegen eine Verbreitung des Coronavirus sind auch die Bibliotheken und PC-Pools der Universität Potsdam ab dem 15.03.2020 bis auf Weiteres geschlossen.

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.ub.uni-potsdam.de/de/neues/detail/2020-03-14-ub-ab-sonntag-15032020-geschlossen
 

13. März 2020

Aktuelle Festlegungen der Universität Potsdam:

1. Lehrveranstaltungen

An der Universität Potsdam werden bis einschließlich 19.04. keine Präsenzveranstaltungen mehr stattfinden; dies betrifft auch Exkursionen sowie z.B. Orientierungsveranstaltungen der Fachschaften. Die Veranstaltungen werden auf die Zeit nach dem 19.04. verschoben. Bereits laufende Veranstaltungen werden abgesagt. Hier soll geprüft werden, ob Ersatztermine zu einem späteren Zeitpunkt angeboten oder Online-Formate genutzt werden können. Aufgrund der unabsehbaren Entwicklungen könnten auch zu Vorlesungsbeginn zunehmend Lehrveranstaltungen in digitaler Form stattfinden. Darüber werden Sie gesondert informiert.

2. Prüfungen

Prüfungen sind von der Absage der Präsenzveranstaltungen nicht betroffen. Wir werden Ihnen möglichst bald Empfehlungen zur räumlichen Durchführung zukommen lassen. In jedem Fall müssen die Prüfungsbedingungen den notwendigen Hygienestandards genügen. Sollte es zu Prüfungsabsagen durch die Bereiche kommen, sind die Fakultäten gebeten, einen Ersatz für die nicht wahrgenommene Prüfung so flexibel anzubieten, dass negative Auswirkungen auf den Verlauf und die Dauer des Studiums vermieden werden.
Zu konkreten Aspekten der Durchführung von Prüfungen wie z. B. Rücktritte, Fristen und Prüfungsorganisation gibt es ab Montag Hinweise auf den Internetseiten unter Studium.

3. Schulpraktika

Die Schulpraktika können derzeit aller Voraussicht nach nicht vollumfänglich umgesetzt werden. Lösungen werden in Zusammenarbeit mit dem ZeLB im Sinne der Studierenden gefunden. Weitere Informationen erhalten Sie rechtzeitig.

4. Auslandsaufenthalte im Rahmen des Studiums

Studierende, die für ein Auslandsstudium oder ein Auslandspraktikum zum Sommersemester 2020 eine Beurlaubung beantragt haben und deren Antrag bereits genehmigt wurde, können den Antrag auf Beurlaubung bis 15. April 2020 widerrufen. Bitte den Antrag schriftlich an das Dezernat 2, Studienbüro/Studierendensekretariat richten.
 Studierende, die sich für das Sommersemester 2020 bereits neu immatrikuliert haben und sich nun gegen das Studium an der Universität Potsdam entscheiden, haben die Möglichkeit, die Immatrikulation bis zum 30.4.2020 zu widerrufen. Bitte den Antrag schriftlich an das Dezernat 2, Studienbüro/Studierendensekretariat richten. Dem Antrag ist der Studierendenausweis (PUCK) beizufügen. Anträge finden Sie unter:  https://www.uni-potsdam.de/de/studium/konkret/formulare/studienbereich

5. Änderung der Formate der Beratungs- und Serviceeinrichtungen des Dezernates für Studienangelegenheiten

Um  die persönlichen Kontakte auf das erforderliche Minimum zu beschränken, wurden statt der persönlichen Sprechzeiten überwiegend telefonische Beratungsangebote eingerichtet. Anliegen können weiterhin auch per Post oder Email an die zuständigen Stellen gerichtet werden. Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.uni-potsdam.de/de/studium/beratung/uebersicht

6. Konferenzen, Tagungen

 Konferenzen, Tagungen und andere öffentliche Veranstaltungen sollen zunächst bis zum 19.4.2020 abgesagt werden. 

7. Hochschulsport

Laufende Kurse des Zentrums für Hochschulsport werden gestoppt.
 
Weitere Informationen werden in den nächsten Tagen veröffentlicht. Bitte sehen Sie aktuell von Einzelanfragen ab; im Zweifelsfall richten Sie diese bitte an corona-studiumuni-potsdamde
Es ist eine sehr dynamische Situation, die auch zur Folge haben wird, dass es Anpassungen oder weitere Entscheidungen geben wird. Wir möchten Sie daher bitten, sich regelmäßig auf den angegebenen Internetseiten über aktuelle Festlegungen und Entwicklungen zu informieren.
 

Hinweise für Beschäftigte

1. Vereinfachte Homeoffice-Regelungen: 

Bis auf Weiteres reicht eine schriftliche (auch per Email) Bestätigung der oder des Vorgesetzten als Genehmigung eines Antrags auf Wohnraumarbeit aus. Die Vorgesetzten haben dabei zu berücksichtigen, dass die Arbeitsfähigkeit des jeweiligen Bereichs aufrechterhalten wird, einschließlich einer möglicherweise notwendigen gegenseitigen Vertretung im Krankheitsfall. Für Rückfragen hierzu steht das Dezernat 3 zur Verfügung.

2. Einschränkung bei Dienstreisen: 

Dienstreisen in Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete (www.rki.de/covid-19) sind bis auf weiteres untersagt. Dies gilt auch für bereits genehmigte, aber noch nicht angetretene Dienstreisen. Andere Dienstreisen sollten soweit wie irgend möglich vermieden werden. Nutzen Sie stattdessen Möglichkeiten zu Telefon- und Videokonferenzen. Für finanzielle Verpflichtungen, die Ihnen durch Buchungen aufgrund bereits vorliegender Dienstreisegenehmigungen entstehen, bitten wir Sie, Stornierungsmöglichkeiten zu nutzen; gelingt dies nicht, rechnen Sie sie bitte wie durchgeführte Dienstreisen ab.

3.  Laborbetrieb:

Für den Fall einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus laufen im Augenblick vorsorgliche Überlegungen, wie im Falle nachgewiesener Infektionsfälle der Betrieb von Laboren aufrecht erhalten werden kann, für die eine Betreuung durch Mitarbeitende erforderlich ist. Ansprechpartner hierfür ist Herr Lepszy im Bereich BSO (https://www.uni-potsdam.de/de/verwaltung/bso).

4. Schließung von Kitas und Schulen:

Für den Fall, dass Kinderbetreuungseinrichtungen usw. geschlossen werden, klären wir zurzeit die Entlastungsmöglichkeiten unsererseits für Sie ab, hierzu finden Sie in den nächsten Tagen weitere Informationen auf der Webseite der UP.

Zur Begleitung weiterer notwendiger Maßnahmen richtet die Hochschulleitung einen Corona-Krisenstab ein. Informationen dazu finden Sie demnächst auf den Webseiten der UP. Im Übrigen gelten selbstverständlich für uns alle die Verhaltensempfehlungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.infektionsschutz.de).

 

9. März 2020

1. Allgemeines zur Gefährdungssituation und zu Präventivmaßnahmen:

Eine tagesaktuelle Einschätzung der Gefährdungssituation zum Corona-Virus finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit. Dort finden Sie auch weitere Informationen zum Thema Corona-Virus sowie Reisehinweise für derzeit betroffene Gebiete.

Wie bei einer Grippeepidemie wird empfohlen, insbesondere folgende Maßnahmen zur Prävention durchzuführen:

  • regelmäßiges, gründliches Händewaschen,
  • der Verzicht auf Händeschütteln oder Umarmungen,
  • Einhaltung der Nies-Etikette, Vermeidung von Anhusten,
  • Einhaltung von mindestens 1 bis 2 m Abstand zu möglicherweise erkrankten Personen,
  • regelmäßiges Lüften der Räumlichkeiten am Arbeitsplatz.

2. Durchführung von Dienstreisen

Für die Durchführung von Dienstreisen bestehen zurzeit an der Universität Potsdam keine Einschränkungen. Die Beschäftigten sind jedoch gehalten zu prüfen, ob Dienstreisen insbesondere in aktuelle Risikogebiete durchgeführt werden müssen oder bis zur Entspannung der Gefährdungslage verschoben werden können. Auch sind die aktuellen Reisehinweise stets zu beachten. Es bestehen wegen des Corona-Virus mittlerweile Einreiseverbote in bestimmte Länder.

Bitte berücksichtigen Sie selbst auch die Entwicklung der vom Robert-Koch-Institut benannten Risikogebiete

Förderinstitutionen, wie z.B. der DAAD, geben Hinweise für von ihnen geförderte Reisen: www.daad.de/de/coronavirus/

3. Gastaufenthalte

Mitglieder der Universität, die Besucherinnen und Besucher erwarten, die aus Risikogebieten zu uns reisen, werden gebeten zu erwägen, den Gastaufenthalt nach vorheriger Abstimmung mit der jeweiligen Partnerorganisation abzusagen. Dies gilt unabhängig der nationalen Herkunft der Besucherinnen und Besucher. Alle Mitglieder der Universität sind aufgefordert, darauf zu achten, dass es im Umgang mit anderen Menschen nicht aufgrund von Angst, Unsicherheit oder Hysterie zu Vorverurteilungen oder Diskriminierungen kommt.

Die Empfehlungen des DAAD für Einreisen aus dem Ausland nach Deutschland finden Sie hier: www.daad.de/de/coronavirus/ 

4. Abhaltung von Veranstaltungen

Sofern an der Universität Potsdam Veranstaltungen mit Personen aus risikogefährdeten Gebieten durchgeführt werden, ist im Einzelfall zu prüfen, ob die Veranstaltungen durchgeführt oder aber bis zur Entspannung der Gefährdungslage verschoben werden können. Hier sind Absprachen im Einzelfall erforderlich.

Hinweise des Robert-Koch-Instituts zu Großveranstaltungen, die analog auch auf Tagungen und Kongresse angewendet werden können.

5. Arbeitsrechtliche Fragen, Anordnung einer Quarantäne, Lohnfortzahlung

Den Medien konnte in der Vergangenheit entnommen werden, dass in Einzelfällen bzw. für Gruppen von mutmaßlich betroffenen Personen die Durchführung einer Quarantäne angeordnet wurde. Derartige Maßnahmen werden durch die Gesundheitsbehörden getroffen, nicht durch den jeweiligen Arbeitgeber/Dienststelle. Sofern eine Quarantäne angeordnet wurde, ist die Lohnfortzahlung in jedem Fall gesichert, ebenso wie für den Fall einer Erkrankung. 

6. Was tun bei Verdachtsfällen?

Uni-Angehörige, die "persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das zuständige Gesundheitsamt kann hier ermittelt werden. Beim Auftreten von akuten respiratorischen Symptomen sollten sie die Husten- und Niesregeln sowie eine gute Händehygiene beachten und, nach telefonischer Voranmeldung einen Arzt aufsuchen" – so die Empfehlung des RKI.
Betroffene Beschäftigte haben den Arbeitsplatz umgehend zu verlassen und o.g. Schritte einzuleiten. Kontakte mit anderen Beschäftigten, Studierenden und Nutzern der Universität Potsdam sind zu vermeiden. Sobald als möglich haben Sie an den jeweiligen Vorgesetzten eine Krankmeldung abzugeben. 

Als Ansprechpartner stehen Ihnen zur Verfügung: