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Englisch in Asien – 21. April: Hongkong/Lamma Island

Potsdamer Studenten auf Exkursion in Hongkong
Yung Shue Wan - ein Fischerdorf mit vielen Häusern, Restaurants und Bars am Strand. Auf dem Wasser befinden sich viele kleine Fischerboote und kleine Fähren.

Lamma Island, Yung Shue Wan. Foto: Diana Banmann

21. April, Hongkong

An unserem letzten Tag statten wir der Hong Kong Examinations and Assessment Authority (HKEAA) einen Besuch ab. Diese staatlich unabhängige Prüfungsinstitution ist zuständig für alle Klausuren, die die Hongkonger Schüler/innen für den Abschluss ihrer Oberschule benötigen. Somit ähneln die Prüfungen unseren Zentralklausuren, abgesehen davon, dass in Hongkong in allen Fächern standardisierte Prüfungen praktizieren werden.

Unser Termin steht schon lange an, und wir haben uns vorab Fragen überlegt, die wir dem Leiter für die Englischabteilung stellen werden. Bei einem zweistündigen Vortrag bringt uns Herr Dr. Cameron J. Smart das Prüfungssystem der Hongkonger Oberschulen im Unterrichtsfach Englisch nahe. Um die Prüfung am Ende des letzten Schuljahres zu bestehen, muss mindestens das erste von fünf Levels erreicht werden. Level eins repräsentiert rudimentäre Englischkenntnisse, während das letzte sehr fortgeschrittene Fähigkeiten in Schrift, Sprache und Hörverstehen beschreibt. Zusätzlich gibt es die fünf mit einem oder zwei Sternen, um besonders begabte Schüler/innen zu würdigen.

Anschließend diskutieren wir die Vor-und Nachteile derart stark reglementierter Prüfungsmethoden und fragen uns, welche der beiden Varianten wohl besser ist – die standardisierten oder den jeweiligen Klassen angepassten Klausuren.

Gegen Nachmittag machen wir uns dann auf den Weg nach Lamma Island – der drittgrößten Insel Hongkongs. Wir fahren mit dem Bus nach Aberdeen und steigen dann um auf die Fähre, die uns zur Insel bringen wird. Lamma Island ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Touristen. Auch wir nutzen die schönen Wege und wandern von Yung Shue Wan im Norden bis nach Sok Kwu Wan im Osten. Wir machen einen Zwischenstopp und nutzen einen der vielen Strände der Insel, um uns nach der Hälfte der Wanderung abzukühlen. Uns fallen einem wieder die Hainetzte auf, die es an den meisten Stränden in und um Hongkong herum gibt. Wir wandern weiter und erreichen nach circa 15 Minuten den höchsten Punkt des Wanderweges. Von hier haben wir einen einmaligen Ausblick aufs Meer. Der schweißtreibende Teil des Weges liegt nun hinter uns und wir kommen gegen Abend im Dorf Sok Kwu Wan an. Bevor wir die Fähre zurück nach Central nehmen, haben wir noch ein letztes, gemeinsames Abendessen im Rainbow Seafood Restaurant. Wir sitzen, wie so oft bisher, alle an einem großen Tisch und teilen uns die Gerichte, die serviert werden. Bei diesem schönen Ambiente merken wir, wie schnell unsere Zeit in Hongkong doch vergangen ist und wie sehr wir sie genossen haben.

Auf der abendlichen Rückfahrt mit der Fähre nehmen wir eine Route, bei der wir eine grandiose Sicht auf die Lichter und die Skyline der Stadt haben. Wir alle staunen über den Anblick der Stadt, die sich wie eine Wand aus Licht in der Dunkelheit auftut.

Text: Tugba Oruc/David Bosse
Online gestellt: Agnetha Lang
E-Mail an die Online-Redaktion: onlineredaktionuni-potsdamde

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