uni-potsdam.de

Sie verwenden einen veralteten Browser mit Sicherheitsschwachstellen und können die Funktionen dieser Webseite nicht nutzen.

Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können.

Wissenschaft für die Kunst – Konferenz zur Ramanspektroskopie in Restaurierung und Archäologie

Foto: Ramanspektroskopische Vor-Ort-Messungen mit einer mobilen Ramansonde im Grottensaal des Neuen Palais in Potsdam. Das blaue Gesteinsstück wurde eindeutig als Lapislazuli identifiziert.

Foto: Ramanspektroskopische Vor-Ort-Messungen mit einer mobilen Ramansonde im Grottensaal des Neuen Palais in Potsdam. Das blaue Gesteinsstück wurde eindeutig als Lapislazuli identifiziert.

Bevor beschädigte Kunstwerke und Denkmale restauriert werden können, müssen sie behutsam untersucht werden. Wie sich hierbei verstärkt die optische Methode der Ramanspektroskopie einsetzen lässt, diskutieren Expertinnen und Experten auf einer internationalen Tagung, die vom 2. bis 7. September an der Universität Potsdam stattfindet. Ziel des 10. International Congress on the Application of Raman Spectroscopy in Art and Archaeology (RAA) ist es, Impulse für die weitere wissenschaftliche Etablierung der Ramanspektroskopie in der Kunst- und Denkmalpflege, in den Restaurierungswissenschaften und der Archäometrie zu setzen – europaweit und ebenso in Deutschland.

Die Ramanspektroskopie bietet als optische Methode einen direkten Zugang zur Identifizierung von kunstrelevanten Materialien. Das können Minerale, Edelsteine oder Keramiken und Gläser sein, aber auch anorganische und organische Farbmittel und Baustoffe. Besonderes Interesse besteht hierbei an der Aufklärung der durch chemische Reaktionen verursachten farblichen und stofflichen Veränderungen, die als Schäden oft im Mittelpunkt restauratorischer Arbeiten stehen. Die Ramanspektroskopie hat den entscheidenden Vorteil, dass mit ihr die wertvollen Kunst- und Kulturgüter sogar vor Ort berührungslos und zerstörungsfrei untersucht werden können.
Der alle zwei Jahre stattfindende RAA-Kongress wird 2019 erstmals im deutschsprachigen Raum ausgerichtet. Die Universität Potsdam empfängt mehr als 70 Expertinnen und Experten aus der Chemie, Physik, Mineralogie und den Restaurierungswissenschaften.  Sie kommen aus über 20 Ländern, auch aus  außereuropäischen Staaten wie Brasilien, Argentinien und USA. Parallel zu den Vorträgen und Diskussionen wird es auf der Konferenz auch eine Ausstellung von Firmen zur Ramanspektroskopie geben.

Zeit: 2. bis 7. September 2019
Ort: Campus Griebnitzsee, August-Bebel-Straße 89, 14482 Potsdam, Haus 6, Hörsaal 02
Kontakt: Dr. Martin Ziemann, Institut für Geowissenschaften
Telefon: 0331 977-5876
E-Mail: raa2019geo.uni-potsdamde
Internet: www.RAA2019.de
Foto: Ramanspektroskopische Vor-Ort-Messungen mit einer mobilen Ramansonde im Grottensaal des Neuen Palais in Potsdam. Das blaue Gesteinsstück wurde eindeutig als Lapislazuli identifiziert.
Foto: Karla Fritze, Universität Potsdam

Medieninformation 29-08-2019 / Nr. 109
Dr. Barbara Eckardt/Antje Horn-Conrad

Universität Potsdam
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Tel.: +49 331 977-1474
Fax: +49 331 977-1130
E-Mail: presseuni-potsdamde
Internet: www.uni-potsdam.de/presse

Online gestellt: Katharina Zimmer
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktionuni-potsdamde