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v.l.n.r.: Prof. Dr. John Siegel, Prof. Dr. Sylvia Veit, Annette Salomon-Hengst, Dr. Hinrich Enderlein, Ralf Erbel, Caroline Fischer, Martin Fischer

Wer verwaltet Ostdeutschland?

Verwaltungseliten in den neuen Bundesländern 30 Jahre nach dem Mauerfall

Am 19.11.2019 lud die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Public und Nonprofit Management zur Diskussionsveranstaltung im Jubiläumsjahr des Mauerfalls mit dem Thema "Wer verwaltet Ostdeutschland?" ein. Prof. Dr. John Siegel führte durch die Veranstaltung und eröffnete diese durch eine Keynote-Speech, die organisatorisch durch Caroline Fischer, Mitarbeiterin am Lehrstuhl, vorbereitet wurde.

30 Jahre nach dem Fall der Mauer stammen SpitzenbeamtInnen in den neuen Bundesländern oft noch immer gebürtig aus dem "Westen". Auch Frauen sind weiterhin in der Minderheit. Über die Qualifikationsanforderungen an ihre höchsten BeamtInnen entscheiden die Landesregierungen autonom. Während des Umbaus der ostdeutschen Verwaltungsstrukturen in den 1990er Jahren war die Expertise erfahrener VerwaltungsmitarbeiterInnen aus den alten Bundesländern nötig. Doch wie lässt sich die hohe Anzahl im Jahr 2019 erklären? Ist es problematisch, dass die Verwaltungsspitzen nicht die Bevölkerung repräsentieren? Sind Quoten nötig? Und welche Vor- und Nachteile bringen diese mit sich?

Diese und weitere Fragen wurden bei der gut besuchten Veranstaltung in der Universität Potsdam diskutiert.

v.l.n.r.: Prof. Dr. John Siegel, Prof. Dr. Sylvia Veit, Annette Salomon-Hengst, Dr. Hinrich Enderlein, Ralf Erbel, Caroline Fischer, Martin Fischer