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Lehrangebot Wintersemester 2014/15

Bachelorstudiengang / Grundstudium Diplom und Magister

 

Prof. Dr. Heinz Kleger

V Ideengeschichte und Politische Theorie 

Mittwoch, 10-12 Uhr, 3.06.H04


Prof. Dr. Heinz Kleger

PS Ideengeschichte und Politische Theorie 

Dienstag, 10-12 Uhr, 3.06.S28

Zulassung durch Dozent

Anmeldung: Bitte über PULS anmelden! 

Zulassung: Dozent

Maximale Teilnehmerzahl: 40


Dr. Andreas Nix

S Politische Theorie des Konservativismus 

Montag, 12 - 14 Uhr, 3.07.038

Konservativismus ist in den letzten Jahren zu einem Schlagwort mutiert. Die zu diesem Thema erschienenen Publikationen sind mittlerweile Legion. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff? Wie und wann ist er entstanden und was meinen die Vertreter dieser Idee, wenn sie sich als konservativ bezeichnen? 
Im ersten Teil des Seminars soll deshalb theoretisch erfasst werden, was man unter einer konservativen Position versteht. Im zweiten Teil des Seminars wollen wir den ideengeschichtlichen Entstehungsbedingungen des Konservativismus nachspüren. Im dritten und letzten Teil sollen einige Theorien prominenter konservativer Denker in den Blick genommen werden, um diese mit aktuellen Positionen vermeintlich konservativer Bewegungen abgleichen zu können. 

Empfohlene Literatur zur Vorbereitung: 

Kondylis, Panajotis: Konservativismus: Stuttgart 1986. 

Mannheim, Karl: Konservatismus. Ein Beitrag zur Soziologie des Wissens, Frankfurt am Main 1984.

Zulassung durch Dozent

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Zulassung: Dozent

Maximale Teilnehmerzahl: 25


Dr. Thomas Mehlhausen

forschungsorientiertes Vertiefungsseminar: Die Europäische Nachbarschaftspolitik der Europäischen Union

Termine (Blockveranstaltung): 

15.10., 16-18 Uhr, 3.06.S28

22.10., 16-18 Uhr, 3.06.S28 

24.10., 12-18 Uhr, 3.06.S24

25.10., 10-19 Uhr, 3.06.S24

26.10., 10-19 Uhr, 3.06.S24

5.11., 16-18 Uhr, 3.01.138

Kommentar: Die im Jahr 2004 geschaffene Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP) zielt auf eine bessere Gestaltung der Beziehungen zu den anliegenden Staaten im Rahmen eines einheitlichen Politikrahmens. Im Seminar wird uns weniger die Mittelmeerunion (also die südliche Dimension der ENP) als vielmehr die Östliche Partnerschaft (die östliche Dimension der ENP) interessieren, da dies der erstmalige Versuch der EU darstellt, die Beziehungen zu europäischen Staaten langfristig unterhalb der Ebene der Vollmitgliedschaft zu institutionalisieren. Damit ist ein Bruch in der bisherigen horizontalen Konstitutionalisierung der EU zu beobachten, den wir kritisch hinterfragen werden. 

Zunächst werden wir die Entwicklung und die Inhalte dieser Politik besprechen, um sodann aus der Perspektive der Forschung zur externen Demokratieförderung die Motive und Effektivität dieses neuen außenpolitischen Instruments der EU zu diskutieren. Dabei werden auch die Vor- und Nachteile alternativer Politikkonzepte abgewogen und nach den Konsequenzen für das Finalitätsverständnisses des europäischen Einigungsprozesses gefragt. Als Fallstudie wird das Beispiel Ukraine im Vordergrund stehen, nicht nur aufgrund der politischen Relevanz und Aktualität sondern auch angesichts der erheblichen Schwankungen des ukrainischen Transformationsprozesses. Abgerundet wird das Seminar mit einem Szenario-Workshop, der die Reflexion über die langfristigen Auswirkungen der ENP auf die künftige politische Ordnung in Europa ermöglicht. 

Leistungsanforderungen: regelmäßige Teilnahme, Referat und Moderation, Protokoll, Forschungskonzept, Semesterarbeit

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Zulassung: Dozent


Dr. Jörn Knobloch

PS Transformationen der Demokratie

Montag, 10 - 12 Uhr, 3.06.S28

Kommentar: 

Das Seminar vertieft die in der Vorlesung vermittelten Kenntnisse zur Politischen Theorie und Ideengeschichte. Dabei steht die Transformation der Demokratie als die für die Gegenwart wichtigste Idee politischer Herrschaft im Mittelpunkt. Ausgehend von der kritischen Einschätzung der Demokratie durch Aristoteles werden Autoren des Mittelalters behandelt, um dann die für das moderne Verständnis der Demokratie entscheidenden Arbeiten von Rousseau, Tocqueville und Montesquieu eingehend zu betrachten. Anschließend werden nach einer Auseinandersetzung mit modernen Ansätzen der Demokratie die aktuellen Veränderungen der Demokratie kritisch reflektiert.

Anforderungen: regelmäßige Teilnahme, Moderation und Hausarbeit. 

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Zulassung: Dozent


Christoph Sebastian Widdau 

S Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten in der Politikwissenschaft 

Freitag, 14 - 16 Uhr, 3.06.S28

Das Seminar führt in Grundsätze und Routinen wissenschaftlichen Arbeitens ein. Obligatorische Arbeitspraktiken im politologischen Studium sowie verschiedene Textformen werden zur Kenntnis gebracht und eingeübt: vom Exzerpt und dem Protokoll über das Exposé und das Thesenpapier bis zur Seminararbeit. Anhand klassischer Texte soll zudem konzentriertes (Aus-)Lesen geübt werden. 

Zulassung durch Dozent

Anmeldung: Bitte über PULS anmelden! 

Zulassung: Dozent

Maximale Teilnehmerzahl: 30


Christoph Sebastian Widdau 

S Was spricht eigentlich gegen den Pazifismus? 

Freitag, 16 - 18 Uhr, 3.06.S28

Was spricht eigentlich gegen den Pazifismus? Ist er eine gute Theorie, die nicht für die Praxis taugt? Im ersten Teil des Seminars werden wir den Begriff Pazifismus definieren und seine Geltung einschätzen. Wir werden die Frage stellen und zu beantworten suchen, ob der Pazifismus philosophisch eine schwächere Position ist als sein vorsichtiges Gegenteil, der humanitäre Interventionismus, und als sein vehementes Gegenteil, der Bellizismus. Im zweiten Teil machen wir Proben aufs Exempel: Unter Berücksichtigung von Fallbeispielen jüngster Vergangenheit werden wir den Bestand der pazifistischen Position im Angesicht konkreter Konstellationen exemplarisch prüfen.

Zulassung durch Dozent

Anmeldung: Bitte über PULS anmelden! 

Zulassung: Dozent

Maximale Teilnehmerzahl: 20


Dr. Gideon Botsch/Dr. Christoph Kopke 

S Nationalismus und Nationalismustheorien 

Donnerstag, 12-14 Uhr, MMZ

Der Nationalismus ist eine der beherrschenden „Großideologien“ der Moderne, deren Einfluss sich seit der Mitte des 18. Jahrhunderts kaum eine Gesellschaft entziehen konnte. Historisch lassen sich viele verschiedene Formen unterschiedlicher Nationalismen feststellen, die höchst ambivalent sind. Im Namen der Nation konnten humanistische Utopien eines Völkerfrühlings ebenso auftreten, wie rassistische Ausgrenzungs- und Vernichtungsideologien. Nationalistische Sentiments konnten für die Verwirklichung demokratischer, liberaler oder sozialistischer Vorstellungen ebenso mobilisiert werden, wir für autoritäre Integrationskonzepte nach innen oder imperialistische Ziele nach außen. Ebenso vielfältig wie die Erscheinungsformen des modernen Nationalismus sind auch die historischen und politikwissenschaftlichen Theorien zu seiner Erklärung. 

Im lektüreintensiven Seminar werden verschiedene theoretische Ansätze diskutiert und ausgewählte Beispiele nationalistischer Ideologien und Bewegungen vorgestellt.

Anforderungen: 
Aktive Mitarbeit im Seminar, Lektüre der Basisliteratur, Vorstellung eines theoretischen Konzepts bzw. eines konkreten Beispiels (mit Thesenpapier), schriftliche Hausarbeit.

Zulassung durch Dozent

Anmeldung: Bitte über PULS anmelden! 

Zulassung: Dozent

Maximale Teilnehmerzahl: 30


Prof. Dr. Heinz Kleger

Bachelor- und Masterkolloquium

Donnerstag, 16 - 18 Uhr, Raum 3.06.S28

Anmeldung: Persönliche Anmeldung bei Prof. Dr. Kleger erwünscht !



Masterstudiengang / Hauptstudium Diplom und Magister

Prof. Dr. Heinz Kleger

HS Legitimationspolitik

Donnerstag, 14 - 16 Uhr, Raum 3.06.S28

Anmeldung: Bitte über PULS anmelden!

Zulassung: Dozent

Leistungsanforderungen: Vorbereitung einer Seminarsitzung (Referat, Thesen, Diskussionsleitung) plus Hausarbeit.


Dr. Jörn Knobloch

HS Links und Rechts? Entstehung, Gegenwart und Zukunft einer politischen Leitunterscheidung

Montag, 14 - 16 Uhr, 3.06.S28

Kommentar: Die Unterscheidung von Links und Rechts dominiert das politische Denken oft unhinterfragt bis in die Gegenwart. Im Seminar sollen die Merkmale dieser Unterscheidung historisch-systematisch untersucht werden, um herauszufinden, ob diese in der Gegenwart bzw. der Zukunft überhaupt noch relevant ist bzw. bleibt. Das Seminar unternimmt dazu drei Schritte: Zuerst werden die Inhalte von Links-Rechts-Unterscheidungen in ihrem historischen Kontext rekonstruiert. Danach diskutieren wir kritisch die Relevanz dieser Unterscheidungen in der Gegenwart. Gerade die jüngsten Verschiebungen im Parteiensystem lassen die Geltung von Links-Rechts-Einteilungen zweifelhaft erscheinen. Schließlich wird im dritten Schritt die künftige Relevanz im Hinblick auf immer komplexere Politik und zunehmend fließende politische Kulturen analysiert. Inwieweit besitzen Links-Rechts-Unterscheidungen in anderen politischen Kulturen überhaupt eine Bedeutung?

Anmeldung: Bitte über PULS anmelden!

Zulassung: Dozent

Leistungsanforderungen: Regelmäßige Teilnahme, Moderation und Hausarbeit

Literatur:

Norberto Bobbio (1994), Rechts und Links: Gründe und Bedeutungen einer politischen Leitunterscheidung.


Dr. Andrzej Marcin Suszycki

BS Seminar: Politische Theorie und Internationale Beziehungen

Termine: folgen

Kommentar:Diese Lehrveranstaltung richtet sich an fortgeschrittene Studierende der Politikwissenschaften. Das Seminar verbindet Themen aus dem Bereich Politische Theorie und Philosophie mit dem Bereich Internationale Beziehungen. Es befasst sich eingangs mit der Theorie des Kosmopolitismus, Kommunitarismus und Nationalismus. Im zweiten Teil werden diese im Zusammenhang mit folgenden Aspekten erörtert: globale Verteilungsgerechtigkeit, globale Geltung von Menschenrechten, humanitäre Intervention, Souveränität, gerechter Krieg sowie Probleme des kollektiven Handelns von internationalen Organisationen. Gute Englischkenntnisse werden vorausgesetzt. 

Zulassung: Dozent

Literatur: 

Charles R. Beitz (1999): Political Theory and International Relations, Princeton University Press, Princeton, New Jersey. 

Simon Caney (2005): Justice Beyond Borders. A Global Political Theory, Oxford University Press. 

Robert Fine (2007): Cosmopolitanism, Routledge, London and New York. 

Michael Walzer (1983): Spheres of Justice. A Defense of Pluralism and Equality, Basic Books.




Dr. Thomas Fiegle

HSDie politische Theorie der Antike und ihre Rezeptionen

Donnerstag, 18-20 Uhr, 3.06.S23

Kommentar: Nicht nur die politische Theorie des westlichen Europas hat ihre Fundamente im politischen Denken der Antike. Vielmehr weisen auch das politische Denken der benachbarten orthodox-christlichen und islamischen Kulturen erhebliche Bezüge zur griechisch-römischen Tradition auf. Dies hat damit zu tun, dass sie alle zusammen bis ins Mittelalter hinein einen einheitlichen Kulturraum griechisch-römischer Prägung bildeten. Im Seminar sollen zunächst die wesentlichen Elemente der politischen Theorie dieser Tradition rekonstruiert werden. Sodann soll mit Hilfe des Vergleichs sowohl der zunehmenden Differenzierung in drei unterschiedliche Theorien der Politik als auch deren nach wie vor bestehenden, wenn auch weitgehend verborgenen Gemeinsamkeiten nachgegangen werden. 

Zulassung: Dozent

Literatur: 

Ernst Pitz, Die griechisch-römische Ökumene und die drei Kulturen des Mittelalters. Geschichte des mediterranen Weltteils zwischen Atlantik und Indischem Ozean 270-812, Berlin 2001.


Prof. Dr. Heinz Kleger

Doktoranden- und Forschungskolloquium

Donnerstag, 18 - 20 Uhr, Raum 3.06.S28

Anmeldung: Persönliche Anmeldung bei Prof. Dr. Kleger erwünscht.