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Lehrangebot Sommersemester 2015

Bachelorstudiengang / Grundstudium Diplom und Magister

 

Prof. Dr. Heinz Kleger

S Zur Philosophie der Gleichheit

Dienstag, 10 - 12 Uhr, Raum 3.06.S28

Anmeldung: Bitte über PULS anmelden!

Zulassung: Dozent

Leistungsanforderungen: Vorbereitung einer Seminarsitzung (Referat, Thesen, Diskussionsleitung) plus Hausarbeit. 


Dr. Andreas Nix

S Politische Theorie des Sozialismus 

Dienstag, 12 - 14 Uhr, 3.06.S24

Kommentar: Neben Liberalismus und Konservativismus ist der Sozialismus eine der drei großen politischen Ideen, die das 19. und 20. Jahrhundert tiefgreifend geprägt haben. Anders als der Liberalismus, der die Freiheit als politiktheoretischen Fixpunkt zur Reflexionsgrundlage nimmt und anders als der Konservativismus, der Tradition und Reaktion in den Mittelpunkt seiner politischen Theorie stellt, operiert der Sozialismus mit den Ideen der Gleichheit und der Emanzipation. 

In diesem Seminar wollen wir uns zunächst mit den ideengeschichtlichen Wurzeln des Sozialismus auseinandersetzen, um dann in einem zweiten Teil einige wichtige Theoretiker des Sozialismus in den Blick zu nehmen. Abschließend soll nach der Relevanz des Sozialismus für die Gegenwart gefragt werden. 

Literatur: 

Holzhey, Helmut: Ethischer Sozialismus: Zur politischen Philosophie des Neukantianismus, FfM 1994.

Anmeldung: Bitte über PULS anmelden! Beschränkt auf 40 Teilnehmer.

Zulassung: Dozent

Maximale Teilnehmerzahl: max. 40


Dr. Jörn Knobloch

VS Gesellschaft der Angst und Angstpolitik

Donnerstag, 14 - 16 Uhr, Raum 3.07.038

Kommentar: Im Seminar steht das Buch „Gesellschaft der Angst“ von Heinz Bude im Mittelpunkt. Die zentrale These des Buches sieht die Angst als wesentliches Prinzip der gegenwärtigen Gesellschaft an. Ausgehend von dieser These soll im Seminar einerseits die Plausibilität der These kritisch geprüft werden. Im zweiten Teil wird gemeinsam überlegt, was die Folgen einer primär durch Angst geprägten Gesellschaft für die Politische Theorie sind. Abschließend wird ein Ansatz der Angstpolitik entwickelt, mit dem sich konkrete Handlungen politischer Akteure kritisieren lassen.

Anforderungen: regelmäßige Teilnahme, Moderation und Hausarbeit. 

Anmeldung: Bitte über PULS anmelden!

Zulassung: Dozent


Christoph Sebastian Widdau

VS forschungsorientiertes Vertiefungsseminar: Oswald Spengler: Der Untergang des Abendlandes

erstes Treffen: Freitag, den 17.4.2015, Uhrzeit: 16-18 Uhr, Raum 3.06.S12, Samstag: 9.05.: 11-18 Uhr, Raum 3.06.S12, 16.5.: 11-18 Uhr, Raum 3.06.S12, 23.5.: 11-18, Raum 3.06.S12, 30.5.: 11-18, Raum 3.06.S12.

Kommentar: 

Der Untergang des Abendlandes wird heute vielfach herbeizitiert, ohne sich des gleichnamigen Klassikers von Oswald Spengler bewusst zu sein. „Unsere“ Kultur sei am Ende, „wir“ vergehen in Dekadenz, unausweichlich. Auf diese Idee kam Spengler vor ziemlich genau 100 Jahren. Er lieferte kurz nach der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, dem Ersten Weltkrieg, eine Deutung des zivilisatorischen Elends des Westens. Er interpretierte die Krisenzuspitzung des Abendlandes als Ergebnis eines natürlichen Prozesses. In der Gegenwart wird oft auf diese Annahme zurückgegriffen. Im Seminar werden wir Spenglers schwergewichtiges Buch in weiten Teilen lesen sowie seine Argumentation zu verstehen und zu kritisieren suchen. Sofern Sie am Besuch des Seminars interessiert sind, bitte ich Sie darum, die bei den Literaturhinweisen genannte, kostengünstige Ausgabe des Buches frühzeitig zu besorgen und vorab Blicke hineinzuwerfen. 

Zulassung: Dozent

Maximale Teilnehmerzahl: 20

Literatur: 

Spengler, Oswald: Der Untergang des Abendlandes. Bibliographisches Institut / Albatros, Mannheim 2011.

Widdau, Christoph Sebastian: Innere Möglichkeiten der Zeit. Oswald Spenglers „Der Untergang des Abendlandes: Gestalt und Wirklichkeit“. In: Kultursoziologie 1/14 (2014), S. 20-34. 


Prof. Dr. Heinz Kleger

Bachelor- und Masterkolloquium

Donnerstag, 16 - 18 Uhr, Raum 3.06.S28

Anmeldung: Persönliche Anmeldung bei Prof. Dr. Kleger erwünscht !



Masterstudiengang / Hauptstudium Diplom und Magister

Prof. Dr. Heinz Kleger

HS Direkte Demokratie und Menschenrechte

Donnerstag, 14 - 16 Uhr, Raum 3.06.S28

Anmeldung: Bitte über PULS anmelden!

Zulassung: Dozent

Leistungsanforderungen: Vorbereitung einer Seminarsitzung (Referat, Thesen, Diskussionsleitung) plus Hausarbeit.


Dr. Jörn Knobloch

HS Imperium – Theorie und Zukunft einer politischen Ordnung

 

Donnerstag, 10 - 12 Uhr, Raum 3.07.038

Kommentar: In einer Zeit, die als postnationale Herausforderung beschrieben wird, muss sich die politische Theorie auch wieder mit dem Ordnungsmodell des Imperiums auseinandersetzen. Das Seminar führt in die Theorie des Imperiums als Ordnungstypus ein und veranschaulicht an historischen Fällen die Genese, die Struktur und die Konflikte der Imperien. Anschließend wird eine Theorie des Imperiums erarbeitet. Mittels dieser Theorie sollen dann aktuelle imperiale Tendenzen analysiert werden. Dabei wird kritisch auf die imperialen Gefahren der Gegenwart etwa im Kontext einer „amerikanischen Weltordnung“, eines neuen russischen Reiches oder der Transformation der EU eingegangen.

Anmeldung: Bitte über PULS anmelden!

Zulassung: Dozent

Leistungsanforderungen: Regelmäßige Teilnahme, Moderation und Hausarbeit

Literatur: 

Darwin, John (2010): Der Imperiale Traum. Die Globalgeschichte großer Reiche 1400-2000, Frankfurt a.M., New York.

Münkler, Herfried (2005): Imperien: Die Logik der Weltherrschaft – vom Alten Rom bis zu den Vereinigten Staaten, Berlin.


Dr. Thomas Mehlhausen

HS Was für ein Europa? Europabilder in Deutschland, Polen und Frankreich

 

Kommentar: Die europäische Integration verlief seit ihrem Beginn ohne ein klar definiertes Ziel, da diverse Finalitätskonzeptionen miteinander konkurrieren. Stagnation und Integrationsschübe hingen stark von den in den Mitgliedstaaten vorherrschenden Europabildern ab. Solche Konzeptionen einer legitimen politischen Ordnung der Europäischen Union variieren nicht nur über die einzelnen Staaten hinweg, auch innenpolitisch gibt es große Differenzen. Auch künftig werden nationale Europabilder einen prägenden Einfluss auf die künftige Gestalt der Europäischen Union nehmen. 

Der Fokus auf die drei zentraleuropäischen Mitgliedstaaten Deutschland, Polen und Frankreich ergibt sich aus ihrer integrationspolitischen Relevanz. Schon 1991 gründeten diese Staaten das „Weimarer Dreieck“ als Konsultationsforum für die Entwicklung gemeinsamer Strategien. Während der deutsch-französische Integrationsmotor häufig entscheidende Integrationsimpulse setzte, wurde Polen als größtes der 2004/2007 beigetretenen Staaten zunehmend seinem Selbstanspruch als Gestalter gerecht. Da diese drei Staaten in zentralen Politikfeldern oft sehr unterschiedliche Ansätze verfolgen, verspricht eine Einigung unter ihnen auch eine Zustimmung im Rahmen der EU-28. 

Ziel des Seminars ist es, die unterschiedlichen Europabilder anhand zentraler Politikfelder herauszuarbeiten und ihre Bedeutung für die künftige Vertiefung und Erweiterung der Europäischen Union kritisch zu diskutieren. Abschließend entwickeln wir alternative Szenarien zur Zukunft der Europäischen Union, um über die langfristige Konsequenzen heutiger Integrationsentscheidungen zu reflektieren.

Mittwoch, 16 - 18 Uhr, Raum 3.06.S26; Termine: 22.4./29.4./10.6.2014 mit Blocksitzung vom 29.5. bis 30.5. im Raum 3.06.S25.

Anmeldung: Bitte über PULS anmelden!

Zulassung: Dozent


Prof. Dr. Ireneusz Pawel Karolewski

BS Seminar: Identität und Identitätspolitik 

erstes Treffen: Freitag, den 29.5.2015, Uhrzeit: 16-22 Uhr, Raum 3.06.S25, Blöcke: 19.06.: 16-22 Uhr, Raum 3.06.S25, 26.06.: 16-22 Uhr, Raum 3.06.S25, 10.7.: 16-22, Raum 3.06.S25.

Kommentar: Das Seminar befasst sich mit Identitätsfragen und ihrer Bedeutung für die Politikgestaltung. Ausgehend von unterschiedlichen Ansätzen der Identität konzentriert sich das Seminar auf unterschiedliche Typen der Identitätspolitik. Es werden unter anderem ethnische, religiöse und nationale Fälle der Identitätspolitik im diversen sozialen und politischen Kontext diskutiert. Unterschiedliche Beispiele der Identitätspolitik in Europa, USA und Asien werden in der Diskussion herangezogen. Insbesondere interessiert sich das Seminar für die Fragen der politischen Mobilisierung durch Identitätspolitik sowie die identitätsbedingten Konflikte. Das Seminar führt die Forschung über Ethnizität, Nationalismus und Religion zusammen. Einer der Schwerpunkte wird der religiös motivierte Nationalismus sowie andere Formen des Religiösen in der Politik in und außerhalb Europa sein. 

Anmeldung: Anmeldung per Email beim Dozenten: karole@uni-potsdam.nomorespam.de

Zulassung: Dozent

Literatur: 

-Arnason, Johann P/Karolewski, Ireneusz P., 2014, Religion and Politics: European and Global Perspectives, Annual of European and Global Studies, Edinburgh University Press. 

-Juergensmeyer, Mark, 1993, The New Cold War? Religious Nationalism Confronts the Secular State, Berkeley, Los Angeles and London: The University of California Press.

-Berger, Peter L., ed., 1999, The Desecularization of the World. Resurgent Religion and World Politics, Grand Rapids, MI: William B. Eerdmans Publishing.

-Almond, Gabriel A./ R. Scott Appleby/Emmanuel Sivan, 2003, Strong Religion: The Rise of Fundamentalisms around the World. Chicago and London: University of Chicago Press.


Dr. Andrzej Marcin Suszycki

BS Blockseminar 

Liberaler Nationalismus und Verteilungsgerechtigkeit

Kommentar: Der Zusammenhang zwischen liberalem Nationalismus und Verteilungsgerechtigkeit nimmt eine bedeutende Stellung in der Nationalismusforschung ein. Das Seminar befasst sich sowohl mit klassischen theoretischen Ansätzen zum Zusammenhang zwischen liberalem Nationalismus und Verteilungsgerechtigkeit als auch mit den neueren Forschungserkenntnissen. Ziel des Seminars ist es, die Forschung zu systematisieren und kritisch zu hinterfragen. Gute Englischkenntnisse werden vorausgesetzt. 

Anmeldung: Anmeldung per Email beim Dozenten: suszycki@uni-potsdam.nomorespam.de

Zulassung: Dozent

Maximale Teilnehmerzahl: 25

Literatur: 

Yael Tamir (1993), Liberal Nationalism, Princeton, New Jersey: Princeton University Press.

Sune Laegaard (2007), Liberal nationalism and the nationalisation of liberal values, in: Nations and Nationalism 13 (1), 37–55.

David Miller (2008), National responsibility and global justice, inCritical Review of International Social and Political PhilosophyVol. 11, No. 4, December, pp. 383–399.

Albert W. Dzur (2002), Nationalism, Liberalism, and Democracy in: Political Research Quarterly, 55; pp. 191-211.

David Miller (2009), Justice and boundaries in: Politics Philosophy Economics 8; pp. 291-309. 

Andrzej Marcin Suszycki/Ireneusz Paweł Karolewski (2013), Citizenship and Identity in the Welfare State, Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 2013.

Ireneusz Paweł Karolewski/Andrzej Marcin Suszycki (2011), The Nation and Nationalism in Europe, Edinburgh: Edinburgh University Press. 


Dr. Thomas Fiegle

SDekonstruktion des politischen Subjekts? Strukturalismus und Poststrukturalismus in der politischen Theorie

Dieses Seminar fällt aus!


Prof. Dr. Heinz Kleger

Doktoranden- und Forschungskolloquium

Donnerstag, 18 - 20 Uhr, Raum 3.06.S28

Anmeldung: Persönliche Anmeldung bei Prof. Dr. Kleger erwünscht.