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Lehrangebot Sommersemester 2014

Bachelorstudiengang / Grundstudium Diplom und Magister

 

Dr. Andreas Nix

S Neue Theorien der politischen Philosophie 

Dienstag, 12 - 14 Uhr, 3.06.S25

 

Aufgabe der politischen Philosophie ist es, gesellschaftliche Krisenphänomene aufzugreifen und zu verarbeiten. Dies geschieht vor dem Hintergrund eines normativen Rahmens, der durch bestimmte Kategorien (wie beispielsweise Freiheit und Gerechtigkeit) konstituiert wird. Der Rückgriff auf diese Grundkategorien und deren Gewichtung bestimmt die normative Ausrichtung der Theorie. Dieses Seminar will die verschiedenen gegenwärtigen Strömungen innerhalb der politischen Philosophie in den Blick nehmen und verorten. Dies geschieht zum einen durch eine Gegenüberstellung der Theorien zum anderen durch eine Einordnung der gegenwärtigen Theorien in die klassischen ideengeschichtlichen Traditionsströme. 
Ein vorheriger Besuch des Einführungsseminars in die politische Ideengeschichte ist nicht notwendig aber hilfreich.

Anmeldung: Bitte über PULS anmelden! Beschränkt auf 40 Teilnehmer.

Zulassung: Dozent

Maximale Teilnehmerzahl: max. 40


Thomas Mehlhausen

forschungsorientiertes Vertiefungsseminar: Legitimationsdilemmata in der Eurokrise

Mittwoch, 16 - 18 Uhr, Raum 3.06.S25; Termine: 30.4./7.5./11.6.2014 mit Blocksitzung vom 30.5. bis 1.6. im Raum 3.06.S28.

Anmeldung: Bitte über PULS anmelden!

Zulassung: Dozent


Dr. Jörn Knobloch

VS Die Stadt als Urbild Politischer Theorie

 

Montag, 14 - 16 Uhr, Raum 3.06.S23

Kommentar: 

 

In diesem Seminar werden Grundfragen der Politischen Theorie im Hinblick auf die Entstehung und Entwicklung der europäischen Stadt diskutiert. Ausgehend vom antiken Stadtstaat, der die politische Philosophie erst möglich gemacht hat, über die für die moderne Politische Theorie wichtigen italienischen Städterepubliken bis hin zur modernen durch Segregation und Gentrifizierung betroffenen Stadt werden Probleme der Politischen Theorie erst durch die Stadt sichtbar. Städte sind, so die Arbeitshypothese des Seminars, nicht nur das Medium für die Entfaltung der Politischen Theorie, sondern auch die Werkstätten zur Entwicklung von Lösungsvorschlägen. Beide Dimensionen werden im Seminar behandelt. Ziel des Seminars ist neben einer weitergehenden Vertiefung der Kenntnisse zur Politischen Theorie auch eine systematische Rekonstruktion des Verhältnisses von Politischer Theorie und der Stadt.

 

Anforderungen: regelmäßige Teilnahme, Moderation und Hausarbeit. 

Anmeldung: Bitte über PULS anmelden!

Zulassung: Dozent

Literatur: 

Dolf Sternberger (1997), Die Stadt als Urbild, Frankfurt a.M.

Richard Sennet (1994), Fleisch und Stein. Der Körper und die Stadt in der westlichen Zivilisation, Berlin. 

 


Prof. Dr. Heinz Kleger

Bachelor- und Masterkolloquium

Donnerstag, 16 - 18 Uhr, Raum 3.06.S28

Anmeldung: Persönliche Anmeldung bei Prof. Dr. Kleger erwünscht !



Masterstudiengang / Hauptstudium Diplom und Magister

Prof. Dr. Heinz Kleger

HS Souveränität und Legitimität: Zwei Grundbegriffe politischer Theorie

Donnerstag, 10 - 12 Uhr, Raum 3.06.S28

Anmeldung: Bitte über PULS anmelden!

Zulassung: Dozent

Leistungsanforderungen: Vorbereitung einer Seminarsitzung (Referat, Thesen, Diskussionsleitung) plus Hausarbeit.


Prof. Dr. Heinz Kleger

HS Paradigmen der Revolution: Revolutionen in der politischen Theorie

Donnerstag, 14 - 16 Uhr, Raum 3.06.S28

Anmeldung: Bitte über PULS anmelden!

Zulassung: Dozent

Leistungsanforderungen: Vorbereitung einer Seminarsitzung (Referat, Thesen, Diskussionsleitung) plus Hausarbeit.


Dr. Jörn Knobloch

HS Aufklärung, Säkularisierung und Moderne - Geschichte und Aktualität der Fundamente politischer Ordnung in Europa

 

Montag, 10 - 12 Uhr, Raum 3.01.114

Kommentar: Die politische Ordnung in Europa versteht sich als aufgeklärt, säkularisiert und modern, weshalb alle politische Institutionen nur dann legitim sind, wenn sie den sich daraus ergebenden Prinzipien entsprechen. Doch unterliegen die europäischen Gesellschaften der Gegenwart erheblichen Wandlungsprozessen, weshalb die Geltung dieser Fundamente des politischen Denkens zunehmend hinterfragt werden. Gleichzeitig macht die globale Vernetzung von Gesellschaften die Kontingenz dieser grundlegenden Prinzipien immer deutlicher. Ist es somit überhaupt noch sinnvoll bzw. hilfreich die Prinzipien der Aufklärung, Säkularisierung und Moderne zu verteidigen? Andererseits führt die Relativierung dieser Konstitutionsprinzipien zur Frage, wie sich die europäische Politische Ordnung dann noch von anderen z.B. asiatischen Ordnungen abhebt? Lässt sich so die Demokratie überhaupt noch weltweit vertreten? In diesem Seminar sollen die genannten drei großen Geistesströmungen historisch nachgezeichnet und hinsichtlich ihrer Folgen für die Konstitution der Politischen Ordnung systematisiert werden. Zudem wird ihre aktuelle Rolle kritisch diskutiert, um zu klären, ob sich die Prinzipien überlebt haben oder noch zu retten sind. Wohlmöglich erscheint es sogar sinnvoll für eine Renaissance dieser Geistesströmungen einzutreten?

Anmeldung: Bitte über PULS anmelden!

Zulassung: Dozent

Leistungsanforderungen: Regelmäßige Teilnahme, Moderation und Hausarbeit

Literatur: 

-Manfred Geier (2012), Aufklärung: Das europäische Projekt.-Karl Gabriel et al. (2012), Umstrittene Säkularisierung: Soziologische und historische Analysen zur Differenzierung von Religion und Politik.

-Peter Wagner (2012), Modernity: Understanding the Present.


Prof. Dr. Ireneusz Pawel Karolewski

BS Seminar: Identität und Identitätspolitik 

erstes Treffen: Freitag, den 30.5.2014, Uhrzeit: 16-22 Uhr, Raum 3.06.S21, Blöcke: 13.06.: 16-22 Uhr, Raum 3.06.S23, 20.06.: 16-22 Uhr, Raum 3.06.S12, 4.7.: 16-22, Raum 3.06.S28.

Kommentar: Das Seminar befasst sich mit Identitätsfragen und ihrer Bedeutung für die Politikgestaltung. Ausgehend von unterschiedlichen Ansätzen der Identität konzentriert sich das Seminar auf unterschiedliche Typen der Identitätspolitik. Es werden unter anderem ethnische, religiöse und nationale Fälle der Identitätspolitik im diversen sozialen und politischen Kontext diskutiert. Unterschiedliche Beispiele der Identitätspolitik in Europa, USA und Asien werden in der Diskussion herangezogen. Insbesondere interessiert sich das Seminar für die Fragen der politischen Mobilisierung durch Identitätspolitik sowie die identitätsbedingten Konflikte. Das Seminar führt die Forschung über Ethnizität, Nationalismus und Religion zusammen. Einer der Schwerpunkte wird der religiös motivierte Nationalismus sowie andere Formen des Religiösen in der Politik in und außerhalb Europa sein. 

Anmeldung: Anmeldung per Email beim Dozenten: karole@uni-potsdam.nomorespam.de

Zulassung: Dozent

Literatur: 

-Arnason, Johann P/Karolewski, Ireneusz P., 2014, Religion and Politics: European and Global Perspectives, Annual of European and Global Studies, Edinburgh University Press. 

-Juergensmeyer, Mark, 1993, The New Cold War? Religious Nationalism Confronts the Secular State, Berkeley, Los Angeles and London: The University of California Press.

-Berger, Peter L., ed., 1999, The Desecularization of the World. Resurgent Religion and World Politics, Grand Rapids, MI: William B. Eerdmans Publishing.

-Almond, Gabriel A., R. Scott Appleby and Emmanuel Sivan, 2003, Strong Religion: The Rise of Fundamentalisms around the World. Chicago and London: University of Chicago Press.


Dr. Andrzej Marcin Suszycki

BS Blockseminar: Neuere Theorieansätze in der Nationalismusforschung

Blockseminar: vier Sitzungen im April, Mai, Juni und Juli 2012. Genaue Termine werden im Februar 2012 bekanntgegeben. 

Kommentar: Diese Lehrveranstaltung richtet sich an fortgeschrittene Studierende der Politik- und Verwaltungswissenschaften. Gute Englischkenntnisse werden vorausgesetzt. 
Das Seminar befasst sich mit den neueren Theorieansätzen der Nationalismusforschung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Zusammenhang zwischen Nationalismus und folgenden Aspekten: Welfare State, Citizenship, Religion und Globalisierung.  

Anmeldung: Anmeldung per Email beim Dozenten: suszycki@uni-potsdam.nomorespam.de

Zulassung: Dozent

Maximale Teilnehmerzahl: 25

Literatur: 

-Andrzej Marcin Suszycki/Ireneusz Pawel Karolewski (2011), The Nation and Nationalism in Europe, Edinburgh: Edinburgh University Press. 

-Andrzej Marcin Suszycki (ed.) (2011), Welfare Citizenship and Welfare Nationalism Helsinki, NordWel Studies in Historical Welfare State Research.

-Daphne Halikiopoulou/Sofia Vasilopoulou (2011), Nationalism and Globalisation: Conflicting or Complementary? Routledge. 

-Daniel Beland, Andre Lecours (eds.) (2010), Nationalism and Social Policy: The Politics of Territorial Solidarity, Oxford University Press.

-Anthony D. Smith (2010), Nationalism, Polity Press. 

-Peter Van der Veer/Hartmut Lehmann (eds.) (1999), Nation and Religion: Perspectives on  Europe and Asia, Princeton University Press. 

-Margaret Canovan (1998), Nationhood and Political Theory, Edward Elgar. 


Prof. Dr. Heinz Kleger

Doktoranden- und Forschungskolloquium

Donnerstag, 18 - 20 Uhr, Raum 3.06.S28

Anmeldung: Persönliche Anmeldung bei Prof. Dr. Kleger erwünscht.