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Marion Kußmaul

Marion Kußmaul

Lehre und Forschung

Ästhetische Bildung-Kunst / Grundschulpädagogik

 

Campus Golm
Karl-Liebknecht-Str. 24-25
Haus 6 - Raum 0.05
14476 Potsdam

 

Sprechzeiten
donnerstags 15.00 Uhr - 16.00 Uhr (nach Anmeldung per E-Mail)

Werdegang und Forschung

  • Studium an der HdK (UdK) Berlin
  • Lehramt Sek.I - zwei Fächer: Bildende Kunst – Darstellendes Spiel
  • Studium an der TU Berlin: Erziehungswissenschaften – Psychologie
  • Studium an der HU Berlin: Erwachsenenbildung/-weiterbildung
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin: TH (ehemals FH)-Köln –Ästhetische Bildung-Kunst
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin: ASH-Berlin/Lehre und Forschung „aesth paideia“

 

Interessen

  • Ästhetische Theorie-Praxis-Forschung im Spannungsfeld Kunst-Wissenschaft-Bildung
  • Künstlerische und Ästhetische Forschung – Bildungsrelevanz ästhetischer Erkenntnisweise
  • RaumZeit-Konzepte – mediale Erfahrungsgeflechte im ästhetischen Bildungsdiskurs     
  • Aufwertung und Integration der ästhetischen Dimension in Theorie und Praxis des Pädagogik- und Bildungsdiskurses Schwerpunkt Elementar- und Grundschulpädagogik

 

Forschungsschwerpunkte

  • Gegenstandstheoretische Diskurse zur ästhetischen Erkenntnisweise in Bildung (besonders in der Kindheit); kultur-kunstwissenschaftliche, phänomenologische, poststrukturalistische, anthropologische Theoriebezüge
  • Entwicklung von LehrLernForschungs-Konzepten; hochschuldidaktische Bildungskonzepte „Ästhetische Forschung“ und ihr Transfer in elementar- und primarstufenspezifische Bildung und Didaktik 
  • Praxisforschung: Ästhetisch-künstlerische Praxis in der Kindheit in ihrer Relevanz für Bildungsprozesse - Entwicklung ästhetisch-experimenteller Forschungsansätze 
  • LehrLernForschungs-Konzepte Bildungswerkstatt/Atelier (Hochschul-/Elementar- und Primarstufendidaktik)

 

Forschungsprojekt aesth paideia

Verantwortlich für die wissenschaftliche Konzeption und Didaktik eines dreijährigen Forschungsprojektes zur Entwicklung und Erprobung einer Weiterbildung im Kontext der frühen kulturellen Bildung am Studiengang Erziehung und Bildung in der Kindheit der ASH-Berlin: „Professionalisierung von Künstler_innen und Pädagog_innen für die (kulturelle) Bildung in der frühen Kindheit“. Gefördert im Rahmen des BMBF-Förderprogramms „Förderung von Entwicklungs- und Erprobungsvorhaben zur Pädagogischen Weiterbildung von Kunst- und Kulturschaffenden“. In gemeinsamer Projektleitung mit Prof. Dr. Christian Widdascheck. Laufzeit vom 1.10.2014 – 30.9.2017, Fördersumme: 220.000 €.

 

Mitgliedschaften

  • DGfE - Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaften
  • BAG-BEK - Bundesarbeitsgemeinschaft für Bildung und Erziehung in der Kindheit
  • BdK - Bund deutscher Kunsterzieher
  • Dialog Reggio e.V.

 

Marion Kußmaul hat Bildende Kunst und Theaterpädagogik an der Universität der Künste Berlin auf Lehramt Sek. I, Erziehungswissenschaft und Psychologie an der Technischen Universität Berlin sowie Erwachsen-/Weiterbildung an der HU Berlin studiert.

Sie arbeitete von 2009 - 2014 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Lehre und Forschung an der ASH-Berlin im Bereich ästhetisch-künstlerischer sowie interkultureller Bildung, Forschung und Praxis in der in der frühen Kindheit im BA-Studiengang Pädagogik der Kindheit und Familienbildung sowie im Bereich „Ästhetischen Forschung“ zur Hochschuldidaktik im MA-Studiengang Management und Pädagogik an der TH-(FH-)Köln.

Von 2014 – 2017 war Marion Kußmaul als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschung und Lehre an der ASH-Berlin im Bereich ästhetisch-künstlerischer Bildung in der frühen Kindheit im BA-Studiengang Erziehung und Bildung im Kindesalter und im MA-Studiengang Nachhaltige Entwicklung und frühkindliche Bildung tätig. Zusätzlich ist sie in der Projektleitung und wissenschaftlichen Verantwortung des Forschungsprojektes „aesth paideia“ (Entwicklung eines Weiterbildungsformats für und mit Künstler_innen, gefördert vom BMBF) an der ASH-Berlin tätig.

Im Zentrum ihrer wissenschaftlichen Forschung stehen, mit Bezug auf die Diskurse um die Künstlerische und Ästhetische Forschung, die Kritische Theorie sowie phänomenologische und poststrukturalistische Theorien, die ästhetisch-künstlerischen Erkenntnismodi und ihre bildungstheoretischen Relevanzen sowie didaktischen Implikationen für eine Bildungspraxis.

 

Seit 1980 befasste sich Marion Kußmaul auf verschiedenen Ebenen in Anbindung an unterschiedliche Institutionen mit der Frage nach dem genuinen Wissen der Künste und den daraus abzuleitenden didaktischen Verfahrensformen für eine ästhetische Bildung in der Kindheit. 1990 lag der Schwerpunkt ihrer Forschungsarbeit auf dem Arbeitsfeld zur künstlerischen Arbeit der Atelierista in der Reggio-Pädagogik in Analyse zu Wahrnehmungs- und Ästhetiktheorien. Während ihres Studiums der Erwachsenenbildung an der HU-Berlin befasste sich Marion Kußmaul mit der Grundlegung ästhetischer Erfahrungskonzepte als allgemein anthropologisch bedingter Bildungszugang an der Stelle mit dem Fokus auf die Bildungs- und Lernweisen der Erwachsenen und erarbeitete zugleich die Differenz zu kindlichen Bildungsbewegungen heraus. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TH-(FH)Köln forschte sie im Rahmen der Lehre Bildungsforschung/-praxis zur Praxis und Theorie der ästhetischen Bildung in der frühen Kindheit und entwickelte mit Bezug auf das Konzept „Ästhetische Forschung“ hochschul- wie elementardidaktische Lehr/Lern/Forschungsformate in ihrer Verschränkung. Zugleich nahm sie in Befragung und Evaluierung des Konzeptes „Ästhetische Forschung“ didaktische Strukturanalysen des Ästhetischen in Relevanz zur Projektzusammenarbeit von Künstler_innen und Pädagog_innen in der ästhetisch-kulturellen Bildung in der Kindheit auf. Parallel forschte sie unter Bezugnahme phänomenologischer Perspektive an einer für ästhetische Prozesse relevanten subjektbezogenen Erhebung von Datenmaterial und ästhetisch adäquaten Auswertungsmethoden. Die Graphie als prozessuale Aufzeichnungspraxis (Sabisch) sowie die Vignettenforschung stehen dabei mit Bezug auf ihre Lehre, zur Beforschung von Bildungswegen, die sich in einer ästhetischen Erfahrung abzeichnen, im Zentrum.

Aus der kontinuierlichen Forschungsarbeit erwuchs das vom BMBF geförderte Forschungsvorhaben „aesth paideia“, für das sie die wissenschaftliche Verantwortung hinsichtlich der wissenschaftlichen Konzeption und Didaktik innehatte und in Projektleitung mit Christian Widdascheck von 2014 - 2017 durchgeführt hat. Von 2013 - 2017 begleitete Marion Kußmaul zudem wissenschaftlich das Projekt „Museum ab Vier“ des SMB (Staatliche Museen zu Berlin) im Kontext der Förderung „Kunst und Spiele“ der Robert-Bosch-Stiftung, arbeitete an der Überarbeitung des Berliner Rahmenkonzeptes Kulturelle Bildung, SenBJW/Arbeitsstelle Kulturelle Bildung mit und ist zurzeit noch im „Museologischen Salon“ - Initiative-Museum-und-Schule aktiv tätig.