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5. Potsdamer Lateintag am 25.09.2009

„Macht und Ohmacht der Worte – Gesellschaft und Rhetorik“

Am 25. September 2009 fand der 5. Potsdamer Lateintag an der Universität Potsdam statt. Hierbei wurde zunächst das Konzept von BrAnD vorgestellt. Aus der Erfahrung im vorausgehenden Jahr wurden die Vorstellung der erarbeiteten Projekte sowie die Preisverleihung vorgezogen, um ein möglichst großes Publikum zu erreichen.

Im Anschluss wurden Vorträge zum Thema „Macht und Ohmacht der Worte – Gesellschaft und Rhetorik“ gehalten. Für den einführenden Vortrag („Zur Bedeutung der Rhetorik in der griechisch-römischen Antike“) vor dem Plenum konnten wir Herrn Prof. Dr. Peter Riemer von der Universität Saarbrücken gewinnen. Für den fachdidaktischen Vortrag konnten wir, Prof. Andreas Fritsch, emeritierter Professor für Fachdidaktik an der FU bzw.- HU Berlin, einzuladen; er sprach zu „Antike Rhetorik und moderne Sprachkompetenz. Ausgewählte Texte zum Thema Rhetorik“. Parallel dazu gab es für Schülerinnen und Schüler als Neuerung die ausführliche Vorstellung des Siegerprojekts; dieser neue Programmpunkt wurde von allen Seiten sehr begrüßt und vor allem von den Schülern als sehr motivierend beschrieben. Danach wurden wiederum Informationen zum Fach Latein an der Universität und zum Studium sowie einen Schülerquiz zum Thema angeboten; hierfür konnten wir Bücher als Preise vergeben, die von verschiedenen Verlagen großzügig zur Verfügung gestellt wurden. Am Nachmittag wurden die möglichen Themen für Schulprojekte vorgestellt, wobei sie zeitlich so gestaffelt waren, dass man je zwei Veranstaltungen besuchen konnte (1. Rhetor - orator. Anleitungen für den Redner, 2. Von der Agora zum forum Romanum. Große Reden und ihre gesellschaftlichen Voraussetzungen und Wirkungen, 3. Ungehaltene Reden - Antworten auf große Reden, 4. Staatsform/Gesellschaft/Redefreiheit. Zur Entwicklung und historischen Situiertheit der Beredsamkeit, 5. Wort und Macht. Zum Wechselspiel von Rhetorik und Alltag bzw. von Rhetorik und Wertvermittlung). Dieser Lateintag überstieg mit seiner Teilnehmerzahl unsere Kapazität (über 650 Teilnehmer/innen).

Hier finden Sie die Publikation der Ergebnisse dieses Lateintags und des dazugehörigen BrAnD-Projekts (Universitätsverlag).