Literatur- und Kulturwissenschaft

In der Literatur- und Kulturwissenschaft lernen die Studierenden, anhand eines Autors oder eines ausgewählten Themas, wie philologische Arbeitsmittel, Methoden und Arbeitstechniken angewendet werden. In den Basismodulen erhalten Teilnehmende eine Einführung in die zentralen Gattungen der antiken Literatur (z.B. antike Geschichtsschreiung, Rhetorik, Philosophie, Epik, Lehrgedicht, Komödie, Tragödie, Satire) und erfahren einiges über entsprechende Einflüsse aus anderen Kulturen.

Später vertiefen die Studierenden diese Kenntisse in den Aufbaumodulen. Darüber hinaus beschäftigen sie sich mit zentralen Forschungsansätzen und Ergebnissen. Dafür setzen sie sich unter anderem mit literatur- und kulturwissenschaftlichen Theorien und Modellen auseinander. In diesem Zusammenhang werden Schwerpunkte aus benachbarten Bereichen (z.B. Alte Geschichte, antike Philosophie, Römisches Recht, Archäologie, Rezeptionsgeschichte, Mittellatein) gewählt, auf die sich Studierende konzentrieren sollen. Ziel ist es, dieses Wissen  innerhalb der eigenen wissenschaftlichen Arbeit anzuwenden und im Rahmen der Aufbauseminare zu präsentieren und zu verschriftlichen. 

Mehrere alte Bücher nebeneinander gereiht.
Foto: Gnosos