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Audit „Internationalisierung der Hochschulen“

Gruppenfoto des Beirats Internationales

Das Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell gefördert und von der HRK durchgeführt. Es unterstützte die Universitäten darin, auf der Grundlage der ihr zur Verfügung stehenden Ressourcen ein spezifisches Internationalisierungsprofil zu definieren bzw. weiterzuentwickeln, effektive, dauerhafte Internationalisierungsstrukturen und -prozesse zu etablieren sowie die Internationalität der Hochschule nach innen und außen sichtbarer zu machen.

2011/2012 wurde die Universität Potsdam auditiert. Am 11. Dezember 2012 wurde der Hochschule das Zertifikat für die erfolgreiche Teilnahme am Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ in Bonn verliehen. (Foto oben)

Mit der Umsetzung der Empfehlungen und der Ableitung von entsprechenden Maßnahmen ist der Beirat Internationalisierung betraut.

Seit 1. Oktober 2016 nimmt die Universität am Re-Audit "Internationalisierung der Hochschulen" teil. Der Prozess wird bis März 2020 andauern. Der im Rahmen des Re-Audits hochschulweit erarbeitete Umsetzungsplan setzt den Fokus auf die Handlungsfelder „Studium und Lehre“, „Forschung, Wissens- und Technologietransfer“, „Steuerung und Dienstleistungen“ sowie „Rahmenbedingungen und strategische Ausrichtung“. Darüber hinaus  reagiert die Universität Potsdam auf die Dynamik der Internationalisierung mit drei neuen strategischen Handlungsfeldern: „Internationalisierung durch Digitalisierung“, Internationalisierung der Lehrerbildung“ sowie „Internationalisierung durch Globale Themen“

 

 

 

Die Chancen der Digitalisierung werden nicht nur für die internationale Kooperation genutzt, sondern beides systematisch miteinander zu verzahnt. Die Universität Potsdam gehört zu den wenigen Universitäten, deren Strategiedokumente Referenzen von Digitalisierung und Internationalisierung aufweisen. Für das strategische Handlungsfeld „Internationalisierung durch Digitalisierung“ wurde in Potsdam ein originärer Systemansatz entwickelt und im Rahmen der zentralen Strategiedokumente (Internationalisierungs-, E-Learning- und IT-Strategie) verankert sowie in Form von Good Practices dokumentiert. Im Projekt Online International Learning (OIL.UP), wird die Lehre durch E-Learning-Instrumente und standortübergreifende, kollaborative Szenarien internationalisiert. Damit werden Studierenden vielfältigste Möglichkeiten digitaler Mobilität, als Brücke hin zu physischer Incoming- oder Outgoing-Mobilität eröffnet und interkulturelle wie auch Sprachkompetenzen gefördert. Mit der Web-Application ConnAct.UP  wird ein völlig neuer Ansatz der fachlichen und sozialen Vernetzung gewählt, um internationale (Forschungs-)Projekte für die gesamte Universität sichtbar zu machen. Damit verbunden greift die Universität Potsdam das Thema des zeitgemäßen Forschungsdatenmanagements, von Wissensgenerierung und -transfer sowie der Entwicklung von intelligenten Schnittstellen auf, die die gesamte deutsche und internationale Forschungslandschaft betreffen.


Die Internationalisierung angehender Lehrkräfte ist von großer Bedeutung, da diese heute tagtäglich mit durch kulturelle Vielfalt geprägten Lerngruppen pädagogisch erfolgreich umgehen können müssen. Das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLB) hat als koordinierende Einrichtung für den Bereich Lehramt die Internationalisierung zunehmend in den Fokus gerückt. Kernziele der Internationalisierung der Lehrerbildung sind die Erhöhung der Studierenden und Dozierendenmobilität (incoming und outgoing), das Schaffen von interkulturellen Lernmöglichkeiten und die Verwendung von „Online International Learning“ (OIL.UP) im Sinne einer Internationalization at Home. Zudem spielt der Ausbau von Kooperationen mit ausländischen lehrerbildenden Einrichtungen sowie die erfolgreiche Kooperation mit den mit aktuell 12 Deutschen Auslandsschulen zur Absolvierung des Praxissemesters/Schulpraktikums eine tragende Rolle.

Lehre und Forschung leisten einen wesentlichen Beitrag zu vielfältigen lokalen und globalen Herausforderungen im weitesten Sinne einer „Value Creation“. Aus der Perspektive der Internationalisierungsstrategie einer Universität ergibt sich daraus die Notwendigkeit durch eine strategische Fokussierung ein Bewusstsein für diese wichtigen globalen Themen zu schaffen. Diese betreffen im weitesten Sinne die im Rahmen der Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen identifizierten Ziele. Die Universität Potsdam hat daher Internationalisierung durch Globale Themen zu einem weiteren strategischen Handlungsfeld erklärt.

Die Universität Potsdam hat im Oktober einen Zwischenbericht eingereicht und wird im Jahr 2019 weiter an der Implementierung der Maßnahmen arbeiten, bevor Ende 2019 ein Abschlussbericht eingereicht wird, der in einer letzten Begehung von den Gutachterinnen und Gutachtern kommentiert werden wird.