Audit und Re-Audit „Internationalisierung der Hochschulen“

Gruppenfoto der Übergabe des Zertifikats auditierte Universität
Gruppenfoto der Übergabe des Zertifikats auditierte Universität

Prof. Dr. Florian J. Schweigert, Vizepräsident für Internationales, Alumni und Fundraising

„Das positive Feedback und die vielen konstruktiven Empfehlungen werden uns helfen, das internationale Profil unserer Universität zu schärfen und nachhaltig zu verankern, in Forschung und Lehre, aber auch in der Verwaltung und im Wissens- und Technologietransfer“

Das Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell gefördert und von der HRK durchgeführt. Es unterstützte die Universitäten darin, auf der Grundlage der ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen ein spezifisches Internationalisierungsprofil zu definieren bzw. weiterzuentwickeln, effektive, dauerhafte Internationalisierungsstrukturen und -prozesse zu etablieren sowie die Internationalität der Hochschule nach innen und außen sichtbarer zu machen. 

Als eine der ersten Hochschulen wurde die Universität Potsdam 2011/2012 von der HRK auditiert. Am 11. Dezember 2012 wurde der Hochschule das Zertifikat für die erfolgreiche Teilnahme am Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ in Bonn verliehen. (Foto oben) 

Mit der Umsetzung der Empfehlungen und der Ableitung von entsprechenden Maßnahmen ist maßgeblich der Beirat Internationalisierung betraut, wobei Internationalisierung eine Querschnittsaufgabe der gesamten Universität ist und auch als solche umgesetzt wird. 

Bis Ende März 2020 nahm die Universität am Re-Audit "Internationalisierung der Hochschulen" teil. Im Rahmen des Re-Audits hat die Universität im Oktober 2017 einen Umsetzungsplan eingereicht, dessen Implementierung die Gutachterin Prof. Dr. Ulrike Landfester, ehemalige Prorektorin für Außenbeziehungen der Universität St. Gallen und Prof. Dr. Georg Winckler, ehemaliger Rektor der Universität Wien und ehemaliger Präsident der European University Association (EUA) begleitet haben. Der im Rahmen des Re-Audits hochschulweit erarbeitete Umsetzungsplan setzte den Fokus auf die Handlungsfelder „Studium und Lehre“, „Forschung, Wissens- und Technologietransfer“, „Steuerung und Dienstleistungen“ sowie „Rahmenbedingungen und strategische Ausrichtung“. Darüber hinaus reagiert die Universität Potsdam auf die Dynamik der Internationalisierung mit drei neuen strategischen Handlungsfeldern: „Internationalisierung durch Digitalisierung“, „Internationalisierung der Lehrerbildung“ sowie „Internationalisierung durch Globale Themen“. 

Die Universität Potsdam hat dann im Oktober 2019 den Abschlussbericht zum Umsetzungsplan eingereicht, der nach einer letzten Begehung im Januar 2020 von der Gutachterin und dem Gutachter kommentiert wurde. Die Internationalisierung habe in der Universität deutlich an Präsenz zugenommen. Sie werde heute als Querschnittsthema verstanden und erfolgreich mit Leben gefüllt, urteilten die beiden. Die Universität verfüge weltweit über strategische Partnerschaften und fördere den Austausch, nicht nur von Forschenden, Lehrenden und Studierenden, sondern auch von Beschäftigten in Technik und Verwaltung. Englischsprachige Studiengänge, doppelte Abschlüsse an Universitäten zweier Länder, Auslandspraktika in der Lehrerbildung, Summer Schools sowie digitale und damit grenzüberschreitende Lehrformate seien etabliert worden und böten jetzt eine gute Ausgangsposition für den Aufbau der European Digital UniverCity: Gemeinsam mit Partneruniversitäten in Frankreich, Ungarn, Italien und Tschechien werde ein gemeinsamer Raum geschaffen, in dem Studierende, Lehrende und Verwaltungspersonal ohne administrative, kulturelle und soziale Hindernisse zusammenarbeiten können.

Prof. Dr. Florian J. Schweigert, Vizepräsident für Internationales, Alumni und Fundraising

„Das positive Feedback und die vielen konstruktiven Empfehlungen werden uns helfen, das internationale Profil unserer Universität zu schärfen und nachhaltig zu verankern, in Forschung und Lehre, aber auch in der Verwaltung und im Wissens- und Technologietransfer“