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Vorbereitung des Auslandsaufenthaltes

Alle Angaben zu den Hochschulpartnerschaften und benötigten Dokumenten sind auf der Seite der Universität Potsdam (UP) zu finden. Ich musste eine Bewerbung schreiben, welche erst an die interne Jury ging, bevor ich direkten Kontakt mit der Gastuniversität aufnehmen konnte. Dies lief alles über die Ansprechpartner der UP.  Auch die Abgabe der weiteren Unterlagen lief in Zusammenarbeit und Hilfe vom International Office. Das Visum habe ich in Berlin beantragt und musste, mit vorgegebenen Unterlagen, zu einem Termin in die Botschaft. Für die Krankenversicherung habe ich mich im Internet erkundigt, welche Versicherungen am besten für die USA sind und mich daraufhin mit der Versicherung in Verbindung gesetzt. Meine Gastuniversität, die UWF, hat mir außerdem eine Tabelle geschickt, in der mein Arzt meinen Impfstatus angeben musste. Es ist alles genauestens erklärt. Dies sollte rechtzeitig gemacht werden, da man sich ohne diese Angaben nicht fürs Housing anmelden kann.


Studienfach: Lehramt für die Primarstufe

Aufenthaltsdauer: 08/2018 - 12/2018

Gastuniversität: University of West Florida

Gastland: USA

Studium an der Gastuniversität

 Alle Ansprechpartner vor Ort waren sehr freundlich und hilfsbereit. Ich konnte mich schon von Deutschland aus für meine Kurse bewerben. Die Beschreibungen hatte ich bereits durchgelesen und abgeglichen mit meinen deutschen Kursen. Außerdem habe ich mich vor der Anmeldung mit den Fachleitern zusammengesetzt, um zu sehen, ob die Kurse angerechnet werden können. Die Leistungsbewertung bei meinen Kursen war tendenziell etwas einfacher als an der UP, jedoch war der Aufbau generell anders. Es war sehr schulisch und hatte viel praktischen Bezug. Meine Dozenten waren alle super. Auch bei größeren Fragen nahmen sie sich alle die Zeit, um etwas noch einmal genauer zu erklären. Allgemein waren die Angestellten, mit denen ich in Kontakt war, sehr freundlich. Die Ausstattung der UWF war für mich überdurchschnittlich. Wir hatten kostenlosen Zugang zum Fitnessstudio, einer Schwimmhalle und ähnlichem und auch die technische Ausstattung in der Bibliothek war überdurchschnittlich gut. In dieser konnte man kostenlos an Computern, Laptops oder Smartboards arbeiten. Außerdem bestand die Möglichkeit, Laptops, Tablets, Kameras oder GoPros kostenlos auszuleihen. Die Bibliothek hatte sehr lange offen, sodass manche Studenten teilweise bis 2 Uhr nachts dort gelernt haben.

Kontakt zu einheimischen und internationalen STudierenden

Da ich in einer 4er-WG gewohnt habe, hatte ich direkten Kontakt zu einheimischen und ausländischen Studenten. Ich wohnte mit einer Niederländerin und zwei Amerikanerinnen zusammen. Außerdem lernte ich schnell andere Amerikaner kennen, die mit meinen Mitbewohnerinnen befreundet waren oder neben/unter uns wohnten. Mit den Internationals hat man automatisch viel zu tun, da man sie in den Einführungstagen kennenlernt und schnell Freunde findet. Alle waren sehr nett und offen.

Sprachkompetenz vor und nach dem Auslandsaufenthalt

 Mein Englisch war bereits vor dem Aufenthalt gut, dennoch ist es jetzt noch fließender und es sind einige Vokabeln dazugekommen. Die Aussprache fällt einem auch immer leichter, je länger man vor Ort ist.

Wohn- und Lebenssituation

Die Unterkunft habe ich auf der UWF Website gefunden und ausgewählt. Ich wohnte im Village West, mit Pool. Die Wohnung war gut ausgestattet, hatte aber nur normalgroße Betten. Die Küche war super. Ich war super zufrieden mit meiner Wohnung, die Waschmaschine und Trockner inkludiert hatte, aber es gab auch gute Unterkünfte off-campus. Hätte ich vorher von diesen Wohnungen gewusst, hätte ich mich anders entschieden. Sie waren billiger und besser ausgestattet. Obwohl sie off-campus lagen, waren sie direkt an der Grenze zum Campus. Mit dem Fahrrad waren das keine fünf Minuten. Diese anderen Unterkünfte waren „The Edge“, „The Next“, „College vue“ oder „Fountains“. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es in den USA generell nicht wirklich, außer in größeren Städten. Die UWF hatte einen Trolley, der fuhr über den Campus und zum nächstgelegenen Supermarkt. Da dieser aber einer der teureren war, bin ich immer mit Freunden im Auto zu Walmart gefahren, um Geld zu sparen. Dieser war nur etwa 500 m weiter weg. Ich habe für das Semester ein Fahrrad für 70 Dollar ausgeliehen mit dem ich super über den Campus kam und auch die Entfernung zum Supermarkt konnte man damit fahren. Generell war ein Mitbewohner mit Auto aber von Vorteil, da Uber oder Lyft auf Dauer doch teuer werden. Das Freizeitangebot war sehr vielfältigt und zum großen Teil kostenlos. Außerdem gab es noch Ausflüge, die meist unter 100 Dollar gekostet haben, bei denen man viel erleben konnte. Diese Ausflüge konnte man alle auf der UWF Website finden.

Lebenserhaltungskosten

Die Lebenshaltenskosten sind generell teurer als in Deutschland. Viele Amerikaner kochen nicht, deshalb sind die Fast Food-Ketten sehr beliebt. Ich habe mich aber überwiegend wie in Deutschland ernähren können, nur ohne Brot. Allerdings musste ich dafür deutlich mehr Geld lassen.

Studienfach: Lehramt für die Primarstufe

Aufenthaltsdauer: 08/2018 - 12/2018

Gastuniversität: University of West Florida

Gastland: USA


Rückblick

Insgesamt kann ich ein Auslandssemester, vor allem an der UWF, nur empfehlen. Man erlebt viel, lernt viel und wächst an neuer Verantwortung. Ich würde jedem den Tipp geben, möglichst viele Aktivitäten mitzumachen und offen für Neues zu sein. Downtown ist auch am Tage sehr nett. Alle, die zum Auslandssemester an die UWF gehen, werden eine unvergessliche Zeit haben.

USA

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