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Vorbereitung auf den Auslandsaufenthalt

Informationen zum Erasmus+ Programm habe ich über die Uni-Potsdam Website und die verschiedenen Präsentationen bekommen. Außerdem habe ich mir auch die Erfahrungsberichte durchgelesen. Informationen über die Uni habe ich über das Internet erhalten, speziell über die Website der University of Southampton. Die Internetseite der Uni ist sehr übersichtlich und detailliert. Um genau zu sein: man bekommt mehrere Wochen vor Studienbeginn eine Mail von der Uni mit ALLEN wichtigen Links. Man wird dann auch automatisch weitergeleitet und kann dann sehen ob man alle Schritte zur Vorbereitung abgeschlossen hat.

 

 


Studienfach:Englisch Lehramt

Aufenthaltsdauer: 09/2017 - 01/2018

Gastuniversität: University of Southampton

Gastland: Großbritannien

Studium an der Gastuniversität

Das Studienklima ist sehr gut. Durch die verschiedenen societies (so eine Art Vereine), kommt man mit Studenten ALLER Fachrichtungen in Kontakt, was wirklich schön ist. Es gibt so viele Möglichkeiten, wo man sich mit ienem Kaffee hinsetzen und plaudern kann, dann man wirklich gut das studentische mit dem privaten Leben mixen kann.
Die Uni und die Bibliotheken sind wirklich auf dem neuesten Stand und man hat unzählige verschiedene Lernmöglichkeiten. Ob open space oder in etwas abgetrennten Lernbereichen, große Gruppenräume mit Bildschirmen und Freisprechanlage oder eigenem Café in der Bib, man ist rundum versorgt. Die Hartley Bibliothek hat auch 24/7 auf und glaubt mir, es ist wirklich praktisch! Zwei Sachen, die ganz nders sind, sind zum einen die Anwesenheitszeit und der Umgang mit den Professoren. Vorlesungen und Seminare dauern nur je 45 Minuten und man spricht die Profs mit dem Vornamen an. 30 LP hat man mit 4 Kursen allein schon zusammen, wodurch man also weniger also 8h insgesamt in den Kursräumen verbringt. Die englischen Unis legen mehr Fokus auf Selbstständigkeit. Im Department Humanities (alle Sprachen, Archäologie, Geschichte, Kunst) gibt es auch keine Klausuren, sondern nur Hausarbeiten. Eine kleine (1500 Wörter) am Anfang und eine größere (2500 Wörter) am Ende, die mit 30% und 70% bewertet werden. Jede Bewertung ist sehr klar und detailliert und kann auch unbürokratisch mit dem Prof besprochen werden.

Man bekommt einen Personal Academic Tutor (PAT) zugewiesen. Dies sind meist selber Professoren und kennen daher eure Bedenken. Alle Fragen, akademisch oder persönlich, können mit ihnen besprochen werden. Wenn ihr unregelmäßig anwesend seid, wird diese Person euch kontaktieren und schauen, ob alles in Ordnung ist. Viele empfanden es bevormundend. Ich bin fast 30 und fand es einfach sehr beruhigend zu wissen, dass ich jemand aus der Uni habe, mit dem ich alles besprechen kann. Ich hatte nie irgendwelche Probleme, daher hatte ich auch nichts zu besprechen und somit war das also eher wie ein Sicherheitsnetz.

Kontakte zu einheimischen und ausländischen Studierenden

Ich persönlich hatte es sehr leicht, Kontakt zu einheimischen Studierenden aufzunehmen, da ich im Vorfeld an der Uni Potsdam schon Freundschaft mit einer Studentin aus Southampton geschlossen habe, die ihrerseits ihren Auslandsaufenthalt in Potsdam verbracht hat. Einmal in Southampton angekommen, hat sie mich gleich willkommen geheißen, mir die Stadt gezeigt und erklärt, wo die günstigsten Einkaufsmöglichkeiten sind. Wir sind richtig gute Freunde geworden und ich habe mich auch mit ihrer Mitbewohnerin angefreundet etc. Dies ist definitiv eine Empfehlung meinerseits: macht bereits vor eurem Auslandsaufenthalt Bekanntschaft mit Studenten aus eurem Zielland! Ihr könnt somit vorher schon eure Sprach- und Ortskenntnis verbessern und habt es dann viel leichter! Darüber hinaus habe ich auch viele Kontakte durch meine Mitbewohnerin geknüpft. Sie ist Christin uns engagiert sich sehr für die Community. Dazu gehört auch, die „Erstis“ an der Uni rumzuführen. Dass ich selber nicht der Christlichen Gemeinschaft angehöre, hat dort nie jemanden interessiert. Meine Mitbewohnerin hat mich zu allen Events mitgenommen. Einmal pro Woche (montags), gibt es ein kostenloses Pasta-Essen in der Nähe der Uni wo Menschen aller Glaubensrichtungen, sowie Atheisten zusammen kommen können. Dort habe ich einheimische und internationale Freundschaften geschlossen. Anschließend sind wir zum „iCafé“ (kurz für international Café) gegangen. Dies ist eine Veranstaltung die auch abends stattfindet (montags) und wo auch mehrere Studenten verschiedenster Herkunftsländer zusammenkommen und wo für Essen und Getränke gesorgt wird.  Freunde von mir haben auch über eine Website Kontakt mit älteren Einheimischen aufgenommen. Dabei wurde man immer abwechselnd abends zum nh bei den Leuten eingeladen. Darunter war z.B auch ein ehemaliger Uni-Professor.
Meine Sprachkompetenz vor und nach dem Auslandsaufenthalt ist mehr oder weniger gleich. Ich war vorher schon fließend, habe aber natürlich meine Aussprache und Betonung verbessert und mein Vokabular erweitert (besonders was Haushaltsgeräte angeht).

Wohn- und Lebenssituation

Wie oben bereits erwähnt, kannte ich schon jemanden, bevor ich nach Soton kam. Meine Freundin hat mir dann bei der Suche der Unterkunft geholfen, was sehr gut war. Sie kannte den Mietspiegel und war sogar so nett, dort mal vorbeizuschauen um zu sehen, ob alles in Ordnung ist. Allerdings hat sie es natürlich mit englischen Maßstäben verglichen, statt mit deutschen. Daher hier ein Ratschlag, den ich selber leider nicht berücksichtigt hab: Schaut selber nach einer Unterkunft vor Ort. Holt euch vorher ein Hotelzimmer und geht dann auf die Suche. Southampton hat ein Überangebot an Studentenunterkünften! Die Uni selber kümmert sich auch. Es gibt ein eigenes Büro auf dem Campusgelände, wo Unterkünfte vorgeschlagen werden, die jährlich geprüft werden. Außerdem schauen sie auch über euren bereits bestehenden Mietvertrag drüber und helfen euch. Es besteht also absolut kein Druck. Meine Unterkunft war ok, aber es gab dort Schimmel im Haus. England und besonders Southampton hat eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die Menschen kennen es nicht anders und die Studenten kümmern sich nicht groß drum, da die Eltern bezahlen und Studenten oft nach einem Jahr eh die Unterkunft tauschen. Für die meisten Deutschen war es ein Schock und rückblickend hätte ich mir auch was anderes gesucht. Die Miete liegt im Schnitt bei 80 – 90 Pfund pro Woche ohne Nebenkosten wie Strom und WLAN. Die meisten Unterkünfte in Portswood (Bezirk rund um die Uni) liegen fußläufig zur Uni. Es gibt aber auch eine sehr gute Busverbindung. Die Universität hat einen eigenen Umsteigebahnhof für ALLE Buslinien, ein Bankgeschäft, zwei Starbucks und mehrere Restaurants auf dem Campus. Alles weitere findet ihr auf der Portswood Road. Dort findet ihr auch ein Aldi, wo wirklich gute Produkte zu lächerlichen Preisen zu finden sind. Die Aldi-Läden dort, sind viel besser als unsere.Freizeitangebote findet ihr zu Hauf auf dem Unigelände und eben in der Portswood Road und im City Centre.

Tipps und Hinweise

Die Erfahrungsberichte, die ich gelesen habe, empfahlen den Kauf von Gummistiefeln. Das kann ich nicht bezeugen. Ich hatte viel Sonne und trockenes Wetter und das im Winter. Ich empfehle eher Wanderschuhe und Laufschuhe mitzunehmen, da es einen schönen großen Park gibt nahe der Uni und viel zu entdecken im nahegelegenen „New Forest National Park“. Es war eine absolut tolle Erfahrung und ich werde die Leute und die speziell die Universität sehr vermissen!
Besorgt euch eine Rabattkarte von National Express. Die Busse fahren nahezu überall hin direkt ab der Uni. Man ist in 2 ½ h ganz bequem in London und das unter 10 Pfund! Das lohnt sich. Das gleiche gilt auch für die Bahn.
Ich empfehle auch ganz stark einen Luftentfeuchter zu kaufen (Amazon oder Baumarkt, nähe IKEA). Die Luftfeuchtigkeit ist extrem und kann Schimmel verursachen.
Besprecht VORHER mit euren Mitbewohnern, ob ihr das Geschirr mitbenutzen dürft auf Dauer. Ich kenne es so aus WGs, dass sich alle alles teilen und man einen Haushaltsplan hat. In England ist das anders. Jeder hat sein eigenes Geschirr etc (Wäschekorb, Wäscheständer etc) und jeder macht auch nur seins sauber. Also klärt das vorher. Es gibt sehr viele Second Hand Shops, wo ihr günstig Geschirr etc erwerben könnt. Oder ihr holt es bei IKEA, dort könnt ihr es wieder abgeben und erhaltet eurer Geld zurück!

Studienfach:Englisch Lehramt

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Gastuniversität: University of Southampton

Gastland: Großbritannien


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