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Erasmus+ Erfahrungsbericht - Rijksuniversiteit Groningen

Bereits seit Beginn meines Studiums war mir klar, dass ich ein Semester in einem anderen Land absolvieren wollte. Daher informierte ich mich frühzeitig (bereits in meinem ersten Semester) über Möglichkeiten und besuchte Informationsveranstaltungen (z.B. International Day), die von der Universität Potsdam angeboten wurden. In welches Land, wusste ich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht sicher.


Studienfach: B.Sc. Psychologie

Aufenthaltsdauer: 02/2017 - 06/2017

Gastuniversität: Rijksuniversiteit Groningen

Gastland: Niederlande

Vorbereitung des Auslandsaufenthalts

Aus verschiedenen Gründen entschied ich, das Erasmussemester in mein letztes Studienjahr zu legen. Unter anderem um erstmal mein Studium zu beginnen und etwas Geld für alle Fälle zu sparen. Mir war auch wichtig, den Großteil meines Studiums bereits hinter mir zu haben, um mich im Ausland nicht nur auf meine Leistungen konzentrieren zu müssen. Denn ich wollte auch Zeit haben die neue Kultur, Sprache und Umgebung kennen zu lernen und mich ganz auf das Abenteuer „Ausland“ einlassen.
Nachdem ich einen Überblick meines Studienplans hatte bewarb ich mich in meinem dritten Semester an zwei verschiedenen Fakultäten der Universität Potsdam. Zum einen bei der Fakultät der Erziehungswissenschaften, da diese Kooperationen mit schwedischen Universitäten haben und zum anderen beim Psychologie Department, weil ich im Ausland auch Leistungspunkte anrechnen lassen wollte. Für beide Bewerbungen habe ich eine Zusage erhalten. Leider habe ich zu meinem Psychologiestudium in Potsdam keine äquivalenten Kurse an der schwedischen Uni gefunden, woraufhin ich mich mit der Universität in Groningen (RUG) etwas näher auseinandergesetzt habe. Die RUG hat einen außerordentlich guten internationalen Ruf und ist in der Umweltpsychologie (Forschung) eine der besten Adressen in Europa. Alle eingeholten Informationen machten mich neugierig und so entschied ich mich für die Niederlande.
Da ich nicht im 5. sondern im 6. Semester nach Groningen gehen würde und die Bewerbungsfrist erst im November (über 6 Monate später) war, hatte ich noch viel Zeit, um die Bewerbungsunterlagen und alle nötigen Anträge (Beurlaubung, Bafög, Rückerstattung des Semesterbeitrages etc.) zu stellen.
Es war schwer einen Überblick zu behalten bei diesem manchmal doch recht stressigen Papier- und Dokumentenkrieg. Mit einer guten Organisation und dank des Leitfadens „Erasmus Schritt für Schritt“ ging das am Ende aber doch ganz gut.
Die Kursinformationen der RUG sind online sehr ausführlich und so konnte ich schon früh bei den Lehrkräften der UP nachfragen, ob die ausgewählten Kurse später angerechnet werden können. Somit hatte ich mein Learning Agreement schnell fertig und es war nicht mehr nötig dieses während meines Aufenthaltes in Groningen zu ändern.
Auch die Bewerbung an der RUG war einfach. Die Ansprechpartner vom Mobility Office waren sehr hilfsbereit, haben mir alle notwendigen Informationen per Mail zugeschickt und  sehr zügig auf Fragen bzw. E-Mails reagiert.

Studium an der Gastuniversität

Das Studiensystem in den Niederlanden ist anders als das in Deutschland. Ein Studienjahr ist zwar auch in zwei Semester aufgeteilt, beginnt allerdings bereits im September und das zweite Semester eines Jahres Anfang Februar. Daher überschneiden sich das Wintersemester in Deutschland und das Sommersemester in den Niederlanden. Aus diesem Grund musste ich für eine Prüfung Ende Februar noch einmal zurück. Im Sommer ist die Wahrscheinlichkeit einer Überschneidung etwas geringer und kommt auf die Prüfungstermine in Deutschland an.
Des Weiteren ist ein Semester in den Niederlanden in zwei Blöcke (a und b) aufgeteilt, in denen unterschiedliche Kurse für jeweils 7 Wochen besucht werden. Am Ende eines Blocks finden dann die Prüfungen innerhalb von zwei festgelegten Wochen statt, wodurch ich mich nur auf drei Prüfungen, anstatt wie in Potsdam manchmal auf fünf, gleichzeitig vorbereiten musste. Die Wiederholungstermine der Prüfungen des ersten Blocks (a) finden immer in der 4. Woche des Folgeblocks (b) statt, in der auch alle anderen Veranstaltungen ausfallen.
Ich habe nur Vorlesungen besucht und kann daher nichts über Seminare berichten. Aus Erzählungen weiß ich aber, dass es laut Studienordnung durchaus Semester im Psychologiestudium gibt, in denen an allen Wochentagen Veranstaltungen besucht werden. Ich selbst hatte nur 3 Veranstaltungen wöchentlich und teilweise 2 an einem Tag. Das bedeutet jedoch nicht, dass es weniger zu tun gibt als in Potsdam, im Gegenteil. Das Lesematerial pro Kurs bestand immer aus einem Buch, den Folien der Vorlesungen und zusätzlichen Artikeln/Studien und bildete gemeinsam prüfungsrelevantes Material, das nur gering eingegrenzt wurde. Der Arbeitsaufwand erschien mir daher größer als in Potsdam.
Aus diesem Grund verbrachte ich zu Beginn jeden Tag in der technisch sehr gut ausgestatteten, modernen Universitätsbibliothek, die mit der Zeit auch ein Treffpunkt mit Freunden wurde. Der gemeinsame Austausch über das Lernmaterial und natürlich auch Anderes, ließ alles etwas lebhafter und entspannter erscheinen. Da die Bibliothek zentral im Stadtkern liegt, ist sie ein perfekter Ort zum Treffen und lädt, im Gegenteil zu dem Campus Golm in Potsdam, gleichzeitig zum Lernen ein. Es gibt mehrere Bibliotheken in Groningen die zum Arbeiten und Lernen genutzt werden können. Ich habe nicht alle ausprobiert, aber die vier, die ich genutzt habe, besaßen sehr gute Ausstattungen und entsprachen modernsten Standards. Zur Prüfungszeit waren die Bibliotheken jedoch so überfüllt, dass es oft Probleme gab einen Platz zu bekommen, wenn man nicht schon um 8 Uhr da war. Dies betraf hauptsächlich die Universitätsbibliothek, aber auch die anderen waren sehr voll und unruhig. Daher sieht man zu Prüfungszeiten auch nicht selten Studenten, die es sich zum Lernen in den einladenden Cafes der Stadt gemütlich machen. Ich hingegen habe es bevorzugt zu Hause oder in einem Park zu lernen.
Im Fach Psychologie gab es meistens Multipe Choice Prüfungen, ich hatte jedoch auch zwei mit offenen Fragen (essay exams). Wichtig zu Wissen ist, dass es an der RUG nicht gestattet ist, ein Wörterbuch in den Prüfungen zu nutzen. Dies gilt für alle, auch die exchange students. Ein weiterer Unterschied ist, dass 60% der Fragen korrekt gelöst werden müssen um eine Prüfung zu bestehen. In Potsdam sind es nur 50%. Das Notensystem der Niederländer zählt von 1 (sehr schlecht) bis 10 (sehr, sehr gut), wobei eine 10 angeblich nicht zu schaffen ist. Um bestanden zu haben, muss in einer Prüfung folglich mindestens eine 6 erreicht werden.
Wenn organisatorische Fragen aufkamen stand das Personal des Mobility Desks mit freundlicher Hilfsbereitschaft zur Verfügung. Bei fachlichen Fragen gab es nach jeder Vorlesung die Möglichkeit das Lehrpersonal anzusprechen, oder später eine E-Mail zu schreiben. Die Antwort ließ nie lange auf sich warten.
Die Atmosphäre zwischen Lehrkräften und Studenten war stets gegenseitig offen und interessiert. Die Hierarchie, die ich aus deutschen Bildungssystemen kenne habe ich hier in keiner Weise wiedergefunden. Ich hatte das Gefühl mit meinen Themen ernst genommen zu werden und konnte bewusst wahrnehmen, wie meine Motivation eigenständig zu arbeiten und zu lernen dadurch angeregt wurde. Diese Erfahrung ist für mich sehr wertvoll!

Kontakte zu einheimischen und ausländischen Studierenden

Durch die Einführungswoche, Veranstaltungen meiner Fakultät und des ESN (Erasmus Student Network) war es sehr einfach Kontakte zu anderen Erasmusstudenten zu knüpfen. Da alle in der gleichen Situation waren und nach Kontakten suchten wurde der Kennenlernprozess zusätzlich unterstützt. Allerdings haben mich die Gruppenbildungen sehr an die Zeit meiner ersten Ausbildung erinnert. Das empfand ich persönlich als sehr anstrengend und habe mich daher dem ganzen Prozess etwas entzogen. Hinzu kommt, dass ich im Durchschnitt deutlich älter war als die meisten Erasmusstudenten und nicht immer mit den Themen der Anderen etwas anfangen konnte. Im Laufe des Semesters lernte ich nach und nach weitere Erasmusstudenten aus meinem Fachbereich kennen, mit denen ich dann eine sehr schöne Zeit hatte.
Der Kontakt zu einheimischen Studenten beruhte auf einer großen Hilfsbereitschaft  gegenüber den Erasmusstudenten, z.B. bei Organisationsfragen oder Tipps bzgl. Lernmaterialen. Überhaupt schien im Gegensatz zu meiner Heimatuniversität eher ein gegenseitiges Helfen und Unterstützen normal und selbstverständlich zu sein. Aufgrund des Notendrucks und den geringen Masterplätzen in Deutschland bestehet eine große Rivalität zwischen den Studenten, was in den Niederlanden nicht der Fall ist. So kam es zu einem regen Austausch von Materialien und Hilfestellungen jeglicher Art. Diese Erfahrung war unglaublich hilfreich und hat meine Kritik an dem deutschen universitären Platzvergabesystem verstärkt, sodass ich mich für meinen Master verstärkt im Ausland umsehen möchte.  
Privaten Kontakt hatte ich anfangs leider nur sehr wenig zu einheimischen Studenten, was ich mir damit erkläre, dass sie schon ein bestehendes soziales Netzwerk haben, sich weniger an Veranstaltungen beteiligen auf die Erasmusstudenten gehen und man sich somit außerhalb der Vorlesungen kaum begegnet. Mit Beginn meines Praktikums im Anschluss an mein Erasmussemester wurde dies jedoch mehr.    

Sprachkompetenz vor und nach dem Auslandsaufenthalt

Mein Englisch vor dem Auslandsaufenthalt war meines Erachtens nicht ausreichend, um den Vorlesungen immer kontinuierlich folgen zu können. Der OLS Test bestätigte dies mit einem Ergebnis von B1. Daher las ich schon vor dem Auslandssemester viel auf Englisch und schaute mir Filme auf Englisch an. Durch stetiges Nachlesen der Vorlesungsinhalte und täglichem mündlichen Anwenden während meiner Zeit in Groningen wurde dies immer besser, sodass ich zum Zeitpunkt der ersten Prüfungsphase sicher genug war auch offene Fragen beantworten zu können. Anfangs war ich sehr motiviert auch Niederländisch zu lernen, was ich aufgrund meiner Englischdefiziete und Relevanz für das Studium auf später verschoben habe. Mittlerweile spreche ich flüssig und kann auch fachlichen Gesprächen mühelos folgen bzw. mich beteiligen. Mein Englischniveau hat sich nun auf B2-C1 verbessert. Da ich mein Praktikum auch in Groningen absolviere und eine Bachelor vergleichbare Arbeit schriftlich anfertigen werde, gehe ich davon aus, dass ich meine Englischkenntnisse weiterhin verbessern und festigen werde. Aus diesem Grund habe ich nun auch begonnen Niederländisch zu lernen.

Wohn- und Lebenssituation

Neben den Einheimischen Studenten kommen jedes halbe Jahr neue internationale Studenten, die ein Zimmer suchen und große Probleme haben eins zu finden.  Der Andrang in Groningen ist jedes Jahr sehr groß und die Schwierigkeiten etwas zu finden vergleichbar mit meinen Erfahrungen aus Berlin. Ich habe in Groningen auch schon von Geschichten gehört, dass einige erstmal im Zelt gewohnt haben. Daher empfehle ich sich darum zu kümmern, wenn nicht gerade das Semester anfängt, sondern drei Monate vorher. Das Wintersemester beginnt im September, also sollte im Juni begonnen werden zu suchen. Viele Studenten suchen über Facebook-Gruppen, da die offiziellen Webseiten oft eine Gebühr verlangen. Wenn man wie ich, zum Sommersemester (Beginn im Februar)  kommt, wäre es sinnvoll im November mit der Wohnungssuche anzufangen.
Ich hatte großes Glück, da eine Freundin von mir seit 10 Jahren in Groningen wohnt. Sie hatte einen Freund gefragt, der in seinem Haus alleine lebt, ob er sich vorstellen könnte mich für sechs Monate aufzunehmen. Ich hatte also Vitamin B, wodurch ich keine große Suche beginnen musste. Zwei Monate vor meinem Auslandsaufenthalt hatte ich also schon ein Zimmer und konnte über soziale Netzwerke meinen zukünftigen Mitbewohner etwas kennenlernen. Es lohnt sich immer bei bereits vorhandenen Kontakten nachzufragen, ob jemand jemanden kennt.
Laut Erzählungen weiß ich, dass es in den Niederlanden ein Punktesystem gibt, bei dem man mit steigender Wartezeit auf ein Zimmer Punkte sammelt. Niederländer beginnen bereits Punkte zu sammeln, wenn sie noch bei den Eltern wohnen. Als Student aus dem Ausland ist dies nicht möglich, weshalb  internationale Studenten oft mehr Miete zahlen müssen. Ich habe außerdem gehört, dass die Zustände der Räume (auch Studentenwohnheime) für internationale Studenten oft schlechter sind. Es gibt allerdings Initiativen, die sich dafür einsetzen, dies zu ändern. Auch soll ein Studentenwohnheim, in dem die internationalen Studenten untergebracht werden, abgerissen und neu errichtet werden.
Das wichtigste Verkehrsmittel in den Niederlanden ist das Fahrrad! Es gibt eigene (von der Straße abgetrennte) Wege, die ein ausgezeichnetes Netzwerk bilden. Groningen ist relativ klein und in der Stadt kann man auch viel zu Fuß machen. Der Campus Zernike liegt allerdings 15 Minuten mit Fahrrad vom Stadtzentrum entfernt und dort finden je nach Studiengang auch Vorlesungen/Veranstaltungen statt. Bei 30 Minuten zwischen solchen Veranstaltungen in der Stadt bzw. Zernike ist ein Fahrrad notwendig, um pünktlich zu sein. Auf dem Campus befindet sich auch das studentische Sportzentrum ACLO. Natürlich gibt es auch Busse, aber in den Niederlanden fährt alles einfach Fahrrad, was ich persönlich sehr begrüßt habe. Zu Beginn erscheinen die Straßen sehr voll mit Fahrrädern und unübersichtlich. Man muss schon einmal mehr gucken bevor man eine Straße überquert. Im Vergleich zu Deutschland fahren hier aber alle irgendwie entspannter und man gewöhnt sich schnell an das strukturierte Chaos. Um mit einem Bus zu fahren, wird dem Busfahrer per Handausstrecken signalisiert, dass man gern mitfahren möchte und er auch wirklich an der Haltestelle anhalten soll. Das Fahrkartensystem sowohl im Bus als auch im Zug ist ebenfalls sinnvoll zu kennen, da man sowohl beim Ein- als auch beim Aussteigen die Fahrkarten an ein Gerät (an der Tür/auf dem Bahnsteig) halten muss, um ein-/auszuchecken. Bei Einzelfahrten ist das anders. Ausflüge in andere Städte können mit dem Zug oder MeinFernbus geplant werden. Auch hier bietet Facebook Gruppen, in denen sich Menschen für ein Gruppenticket finden und man zum Beispiel nach Amsterdam für nur 7€ kommen kann. Der Bus kostet ebenfalls 7€, wenn früh genug gebucht wird.
Da Groningen dicht an der deutschen Grenze liegt und ich eine europäische Krankenversicherung bei der TK hatte, habe ich mir keine zusätzliche Versicherung besorgt. Ich bin allerdings auch nie krank und war nie anfällig für Infekte etc. Wenn man dazu neigt sich ständig anzustecken und einem oft etwas passiert, wäre es wohl sinnvoll sich hier etwas genauer zu erkundigen. Seit meinem Praktikum habe ich eine zusätzliche Versicherung beim DAAD abgeschlossen, die Kranken- und Haftpflichtversicherung am Arbeitsplatz abdeckt. Diese ist eine der Voraussetzung des Leonardobüros für weitere Unterstützung aus dem Erasmusprogramms.
Wie ich schon erwähnt habe, ist die Miete oft höher für internationale Studenten. Die Preise sind im Durchschnitt zwischen 350€-450€ für ein WG Zimmer. Hinzu kommt, dass auch Lebensmittel oft teurer sind als in Deutschland. Gemüse habe ich oft auf dem Markt gekauft, da es dort ein regionales Angebot gab und auch oft günstiger ist. Ein Einkauf bei günstigen Supermärkten kostet aber schnell über 30 Euro, natürlich abhängig von der eigenen Auswahl. Im Vergleich zu meinen Erfahrungen in Deutschland, habe ich im Durchschnitt immer 10€ mehr bezahlt als erwartet. Je nach Miethöhe und Lebensstandart braucht man in den Niederlanden 800-1000€ im Monat und darin sind noch keine Freizeitaktivitäten enthalten. Ich hatte leider Probleme mit meinem Bafög, was daran lag, dass ich einen Brief 2 Monate vor meiner Abreise nicht bekommen habe und der Ablehnungsbescheid in meiner Berliner WG nicht beachtet wurde, als ich schon in den Niederlanden war. So hatte ich sechs Monate so gut wie kein Geld und habe mir während meines Erasmussemesters nichts wirklich geleistet, oder nur Sachen gemacht, die kein oder nur wenig Geld gekostet haben. Statt Sportkurse zu besuchen war ich joggen, Fahrrad- oder Longboardfahren und habe mir die Umgebung von Groningen angeschaut. Als Student kann man aber mit dem ACLO-Pass sehr viele Sportangebote in ganz Groningen wahrnehmen, die über die ganze Stadt verteilt sind. Auch Lesungen, Diskussionen, oder Konzerte gibt es fast täglich und können über Facebook-Veranstaltungen gefunden werden. Groningen ist eine sehr junge und lebendige Stadt in der immer etwas los ist, abgesehen von der Sommerpause in der alle wegfahren. Viele sitzen in Parks und grillen oder entspannen sich dort, wenn das Wetter gut ist.

Studienfach: B.Sc. Psychologie

Aufenthaltsdauer: 02/2017 - 06/2017

Gastuniversität: Rijksuniversiteit Groningen

Gastland: Niederlande


Rückblick

Im Nachhinein bin ich sehr froh dieses Semester in Groningen gemacht zu haben, da ich ein anderes Studiensystem, eine andere Stadt bzw. Land mit ihrer/seiner Kultur kennenlernen konnte. Ich habe das Gefühl, dass sich mir dadurch noch viele andere Möglichkeiten erschlossen haben. Diese beziehen sich nicht auf Optionen, sondern auf meine persönliche Bereitschaft mein Leben auch in Zukunft außerhalb der deutschen Ländergrenze in Betracht zu ziehen. Natürlich habe ich nicht nur positive Momente erlebt, allerdings hat das nichts mit der Tatsache zu tun gehabt, dass ich im Ausland war. Ich kann es nur empfehlen, jedem der einen Aufenthalt für längere Zeit im Ausland für sich in Erwägung zieht, dieses auch zu machen. Dabei bin ich mir aber nicht sicher, ob dies im Laufe des Studiums sein muss. Egal in welchem Kontext, die Erfahrungen die man dadurch gewinnt, können nicht 'zu Hause' gemacht werden und sind eine große Bereicherung für das eigene Leben und die eigene Persönlichkeit.

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